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Fahrbericht: BMW 330d: Silver Surfer

Wenn man an einem Auto nichts mehr verbessern kann, kommen die Spielereien. BMW gönnt dem 3er ein sanftes Facelift. Der optionale Internetzugang kann noch nicht überzeugen – dafür tut es der neue Dreiliter-Diesel.

Neue Scheinwerfer, neue Rückleuchten, ein bisschen LED und ein Hauch mehr Dramatik in der Seitenlinie – fertig ist das Facelift. Dieser Eindruck vom neuen 3er täuscht - denn innen hat sich Grundlegendes getan. Der iDrive zur Navi-Fernbedienung wurde komplett umgekrempelt. So gibt es mehr Kartenansichten und Tasten für den Schnellzugriff auf Radio oder Navigation. In den diversen Untermenus kann man sich immer noch verzetteln. Aber insgesamt überzeugt das neue Bedienkonzept – nicht unwichtig für ein Auto der Premiumklasse, das gern mit Navi und anderen Optionen geordert wird.

Über saubere Verarbeitung und edles Cockpit-Ambiente freut man sich im aufgefrischten 3er genau so, wie man sich über das immer noch dürftige Ablagenangebot ärgert. Die Schalter für die Fensterheber sind dafür näher am Fahrer positioniert und besser erreichbar.

Der 3er bietet als Zusatzoption für das Paket ConnectedDrive jetzt auch den unbegrenzten Internetzugriff. Zumindest theoretisch – in der Praxis offenbart das System seine Tücken.

Während einer Fahrt von München zum Tegernsee ließen wir unseren Testwagen an diversen Stellen Internetverbindung aufnehmen, was auch immer funktionierte. Die Ladezeiten der Seiten auf dem zentralen Monitor variieren – manche sind nach kurzer Zeit auf dem Schirm, bei anderen muss man eine Minute oder mehr ausharren. Sobald der Wagen fährt, wird die Internetseite aus Sicherheitsgründen ausgeblendet.

Tastatur kommt - vielleicht

Als Mausersatz dient der iDrive. Für die Eingabe der Internetadressen erscheint auf dem Monitor eine kreisförmige Tastatur, in der man sich mit dem Controller auf der Mittelkonsole bewegt. Das Schreiben dauert trotzdem sehr lang - vor allem, wenn man zwischen Groß- und Kleinschreibung wechseln muss oder Sonderzeichen benutzt. Ein Touchscreen-Display wäre schneller. Doch damit konnte man sich bei BMW noch nie anfreunden.

"Es wäre technisch möglich, per Bluetooth oder USB-Port eine Tastatur anzuschließen. Wir überlegen noch, ob und wie man das am besten umsetzen kann", sagt BMW-Entwickler Daniel Wittwer. Unter anderem müsse die Sicherheitsfrage geklärt werden – eine lose Tastatur könnte bei einem Unfall zum Wurfgeschoss werden.

BMW nutzt zur Übertragung die EDGE-Technik, die den Mobilfunkstandard GPRS um das 3- bis 4-fache beschleunigt. EDGE ist langsamer als UMTS, aber flächendeckend verfügbar. Voraussetzung für den Internetzugang ist das Navigationssystem Professional (3970 Euro). Dazu kommt eine monatliche Flatrate für 12,50 Euro, die jährlich abgerechnet wird.

Die Darstellung der Webseiten im Auto erfolgt nicht direkt aus dem Netz, sondern nimmt zum besseren Seitenaufbau den Umweg über einen zentralen BMW-Server samt Firewall. Das Herunterladen oder Versenden von Dateien ist nicht möglich, für Videos reicht die Übertragungsrate nicht aus. Immerhin kann man Emails schreiben. Eine Test-Mail aus Lenggries erreichte innerhalb weniger Sekunden den Empfänger in Los Angeles.

Kraftmeier und Sparmeister

Neu im Motorenangebot des 3er ist der Reihensechszylinder 330d mit 245 PS. Der seidenweiche und ruhige Lauf des Dieselmotors begeistert. Und mit 520 Newtonmetern Drehmoment entwickelt das Aggregat einen enormen Schub beim Überholen. Im Verbund mit der gewohnt souveränen Fünflenker-Hinterachse und der leicht verbreiterten Spur sorgt der 3er für Fahrspaß pur.

Wenn man die beeindruckenden Leistungsreserven auch als solche begreift und nicht ständig abruft, bekommt der 330d Spinnweben am Tankdeckel. Bei einer betont sparsamen Fahrt über Autobahn und Landstraße zeigte der Bordcomputer einen Verbrauch von 4,7 Litern pro 100 Kilometer an. Die Überprüfung an der Zapfsäule ergab einen tatsächlichen Verbrauch von 4,9 Liter Diesel. Das entspricht fast exakt der Werksangabe (außerorts 4,8 Liter).

Was die reinen Spritkosten betrifft, kann man auf der Langstrecke selbst mit einem Toyota Prius (außerorts 4,2 Liter Super auf 100 Kilometer laut Werksangabe) nur minimal günstiger unterwegs sein. Den Verbrauch des 330d im Drittelmix gibt BMW mit 5,7 Litern an.

Der neue 3er ist ab 28.000 Euro (318i Limousine, 143 PS) bzw. 29.600 Euro (Touring) zu haben. Der Dauerbrenner 320d Touring (177 PS) kostet ab sofort 35.050 Euro - 2450 Euro mehr als noch vor drei Jahren. Immerhin verbraucht der 320d mit dem serienmäßigen EfficientDynamics-Paket trotz 14 Mehr-PS im Schnitt einen (in der Stadt sogar zwei) Liter weniger Kraftstoff als bei Markteinführung 2005. Als 320d xDrive gibt es die klassische Vielfahrer-Motorisierung jetzt auch mit Allradantrieb (36.000 Euro). Der 330d steht mit 40.450 Euro (Limousine) bzw. 42.100 (Touring) in der Liste.

Die wichtigsten Extras - unter anderem Einparkhilfe, Tempomat, Klimaautomatik, Licht- und Regensensor, Radio mit erweiterten Funktionen - sind im Comfort-Paket für 1950 Euro enthalten.

Sebastian Viehmann / pressinform / PRESSINFORM

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(