HOME

Große Vans: Rückkehr der Familiensaurier

Lange schienen sie zu einer aussterbenden Gattung zu gehören: die großen Vans. Viele Jahre waren sie der Maßstab im Familientransport, dann haben ihnen die kompakteren Geschwister und die SUVs das Wasser abgegraben. Nun kommt der neue Sharan.

Als die Vans Mitte der achtziger Jahre in Europa auf den Markt kamen, waren sie eine Sensation. Sie waren groß, sie waren komfortabel und sie waren unerhört flexibel. Also das Richtige für Familien – vor allem, wenn diese noch Spaß an Freizeitsport hatten. Angeführt wurde die Welle vom Chrysler Voyager und dem Renault Espace. Eine Zeitlang bemühten sich fast alle namhaften Hersteller darum, einen großen Familienbomber im Programm zu haben.

Schnell verlor der Trend jedoch an Zugkraft. Mit dem Opel Zafira wurde 1999 ein deutlich kleinerer Minivan vorgestellt, der wesentlich cleverer mit dem Raum umging. Der Mehrnutzen der großen Vans war kaum noch zu spüren. Obendrein haftet an der ganzen Gattung das Schild "Pampersbomber". Der Geruch von Windeln und Vorstadt stempelte die Wagen als rationale Zweckmobile. Parallel setzte der Lifestyletrend zum SUV ein. Auch hier passte die Familie hinein, obendrein stimmt das Image. Golfplatz statt Lidl lautet das SUV-Motto. Seitdem gilt der Sharan als das Auto für die, die sich keinen Touareg leisten können. In Deutschland konnte obendrein kein noch so clever gemachter Minivan jemals den "Bully"-Kultfaktor der Multivans von Volkswagen Nutzfahrzeuge ausstechen.

Eines der ältesten Modelle im Markt


Seither dümpelten die großen Vans in einer Ecke des Verkaufsraums vor sich hin. Bestes Beispiel ist der Sharan von Volkswagen. Er wird mehr oder minder unverändert seit 1995 gebaut. Zur Erinnerung: Damals lief noch der Golf III von den Bändern. Familien sind offenbar geduldig und bezahlen auch für die Technik von vorgestern noch gutes Geld. Denn billig war auch der alte Sharan nicht. Nun tritt der Nachfolger an und lässt keine Schraube an der anderen. Schon äußerlich ist die Veränderung gegenüber dem deutlich angestaubten Design des alten Modells gewaltig. Die neue Front zeigt jetzt auch das aktuelle VW-Familiengesicht mit niedrigem und breitem Kühlergrill. Außerdem sorgt die in Länge und Breite gewachsene Karosserie bei geringer gewordener Höhe für einen dynamischeren Auftritt.

Skoda Octavia Kombi im Familiencheck: Mit Platz und Entertainment auf großer Fahrt

Das Raumkonzept glänzt mit neuer Variabilität: Neben den nun vorhandenen Schiebetüren verfügt der Sharan über umlegbare Sitzbänke anstelle der abstrus altmodischen ausbaubaren Fondbank. Serienmäßig rollt der Neue mit fünf Sitzen von den Bändern. Gegen Aufpreis steht jedoch ein "Sechssitzer-" und ein "Siebensitzer-Paket" auf der Ausstattungsliste. Im Sechssitzer nehmen die Passagiere in der zweiten und dritten Reihe jeweils auf zwei Einzelsitzen Platz. Das Kofferraumvolumen des 4,85 Meter langen Vans beträgt bis zu 2.297 Liter. Die Motorenpalette umfasst Euro-5-Triebwerke mit einem Leistungsband von 103 kW/140 PS bis 147 kW/200 PS. Alle Antriebe können erstmals auch mit einem Doppelkupplungsgetriebe geordert werden. Bei den Preisen nimmt sich der Hersteller zurück; die Kosten des Basismodells sinken von 29.350 Euro auf 28.875 Euro.

Seat zieht nach


Mit einer ähnlichen Ahnengeschichte kann der neue Seat Alhambra aufwarten. Das nahezu baugleiche Schwestermodell des Sharan läuft seit 14 Jahren vom Band. Die kommende Generation orientiert sich wieder am Wolfsburger Vorbild. Mit einem Dachspoiler, einer geänderten Frontpartie und neuen Rückleuchten soll der Spanier jedoch etwas mehr Dynamik ausstrahlen. Das Raumkonzept und das Motorenprogramm des Alhambra decken sich mit dem seines Schwestermodells. Traditionell ist Seat etwas günstiger als die deutsche Muttermarke; Preise für das im Herbst startende Modell sind aber noch nicht bekannt.

Wichtige Wettbewerber der Volkswagen-Konzernbrüder sind die großen Vans von Ford. Beide haben gerade eine Frischzellenkur hinter sich. Gleich zwei Varianten mit unterschiedlichen Zielgruppen treten an: Der siebensitzige Galaxy ist ein Großraumwagen klassischer Prägung mit Fokus auf maximalem Platzangebot. Eher schick und schnittig gibt sich der fünf- bis siebensitzige S-Max auf gleicher technischer Plattform, aber mit sportlicher Karosserie und insgesamt dynamischerer Ausrichtung. Im Zuge einer Modellpflege wurden die Geschwister optisch aufpoliert. Außerdem feiert der neue Turbo-Benzindirekteinspritzer der Marke Premiere; das 2,0-Liter-Vierzylinder-Triebwerk mit 149 kW/203 PS soll mit 8,1 Liter Kraftstoff auskommen und damit bei ähnlicher Leistung deutlich weniger verbrauchen als der Vorgänger mit 2,5 Litern Hubraum. Die Preisliste für den S-Max beginnt bei 28.300 Euro, der Galaxy kostet ab 30.000 Euro.

Keine Rückkehr zu großen Zeiten


Mit dem Bau eines neuen Sharan fügt VW sich ins Unvermeidliche. Schließlich hätte man den alten Familienopa nicht ewig weiterbauen können. Aber auch mit Schiebetüren – die andere Hersteller zum Teil seit Jahren anbieten – wird der Sharan nicht eine Renaissance der großen Minivans einleiten. Schon im eigenen Haus ist die Konkurrenz zu stark. Deutlich günstiger und für die normale Familie vollkommen ausreichend ist der Touran. Ihn gibt es bereits für 22.400 Euro. Die VW-SUVs Tiguan und Touareg bieten mehr Image. Rustikale Pragmatiker finden mit dem großen Caddy eine Alternative und sportliche Familien im Multivan ein attraktives Angebot.

Gernot Kramper/MID / MID

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(