HOME

Insignia Sports Tourer: Schockierend schön

Limousine und Fließheck allein machen noch keine Modellreihe. Und Opel macht mit dem Insignia Druck in der Mittelklasse. Auf dem Pariser Autosalon feiert der Kombi Weltpremiere. Sein Name: Sports Tourer.

Opel will es mit dem neuen Insignia wirklich wissen. Eine anhaltende Verkaufsschwäche wie beim Vorgänger Vectra kann man sich in dem Konzerndreieck Detroit - Zürich - Rüsselsheim nicht mehr erlauben. Der neue Opel Insignia muss einschlagen. Und sein Erfolg liegt insbesondere an einem Modell - dem Kombi.

Ehemals nannten die "Blitzer" ihre geräumigen Familienversionen Caravan - basierend aus der alten US-Bezeichnung "Car-and-Van". Damit ist jetzt Schluss. Wie sportlich sich der neue Insignia präsentiert, das soll künftig schon der Name zeigen: Sports Tourer. Damit wandeln die Rüsselsheimer in den Fußspuren von Audi. Die Ingolstädter machten ihre Kombis durch dynamisches Design, Allradantrieb und kraftvolle Triebwerke zu Bestsellern.

Beliebt waren bisher auch die Caravan-Modelle des Vectra. Der neue Namen soll nicht nur Kunden locken, sondern auch Esprit und Sportlichkeit in das angestaubte Image des Ascona-Erben bringen.

Das Design des Insignia Sports Tourer stammt aus dem GM Europe Design Center in Rüsselsheim. Ein paar hundert Meter weiter wird die Mittelklasselimousine dann gleich produziert. Mark Adams, Design-Chef von GM Europa, beschreibt die Arbeiten am Insignia als eine Kombination aus gestalterischem Feinschliff und der Präzision deutscher Ingenieurstradition, "in der sich Emotion und Perfektion miteinander verbinden.

Dennoch, betontAdams, "haben wir den Sports Tourer als eigenständiges Modell entwickelt und nicht einfach als die Kombi-Version einer Limousine. Das zeigt sich an der eigenständigen Gestaltung von Karosserie und Türen ab der B-Säule."

Groß und stark

Zunächst einmal fallen die Dimensionen des Insignia Sports Tourer auf. Mit einer Länge von 4,91 Metern ist er nochmals acht Zentimeter länger als die auch schon nicht gerade kompakte Limousine. Der Radstand von 2,74 Metern ist identisch und garantiert entsprechend angenehme Platzverhältnisse für die bis zu fünf Insassen. Hinter der ungewöhnlich breiten und weit aufschwingenden Heckklappe im Audi-Q5/Q7-Look verbirgt sich ein Laderaum von 540 Litern.

Mit dem Start des Insignia Sports Tourer werden auch zwei weitere Motoren das Angebot bereichern: Ein kompakter Turbo-Benziner mit reduziertem Hubraum und ein neuer Turbodiesel kommen zu den bisher schon bestellbaren sieben Antriebsaggregaten hinzu und sind mit dem Verkaufsstart der Kombiversion verfügbar. Außerdem soll es zeitnah eine Ecoflex-Version mit besonders günstigen Verbrauchswerten geben.

Ebenso wie bei der Limousine werden technische Innovationen wie die Verkehrschilderkennung, oder Spurhalteassistent Einzug halten. Auch der neue Sports Tourer wird als Allradversion mit variabler Kraftverteilung und dynamischer Drehmomentverteilung zu haben sein. Die Einführung des Opel Insignia Sports Tourer ist für das kommende Frühjahr geplant.

Stefan Grundhoff / pressinform / PRESSINFORM
Themen in diesem Artikel

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.