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Nachrichten: Lexus: Moderate Änderungen am Lexus IS

Nach dem Lexus mit dem IS-F im Frühjahr die Fachwelt aufmerken ließ, kommt nun der IS in den Genuss einiger sportlicher Detailverbesserungen.

Der IS 250 wird ab Modelljahr 2009 serienmäßig mit einem neuem Sechsstufen-Automatikgetriebe ausgeliefert. Für Freunde des sportlichen Fahrens wurden Schaltwippen am Lenkrad verkürzt. Auch das Handling des gleichfalls verfügbaren Schaltgetriebes wurde optimiert. Die wahlweise angebotene, sportliche Hinterachsübersetzung besitzt nun ein Übersetzungsverhältnis von 2,9 : 1 an Stelle von vormals 3,2 :1. Hauptsächlich diesen Maßnahmen ist es zu verdanken, dass der CO2-Ausstoß des IS 220d in dieser Konfiguration um rund acht Prozent gesenkt werden konnte.

Das Fahrdynamik-Management VDIM kommt im neuen Modelljahr allen IS-Modellen serienmäßig zum Einsatz. Weiterentwickelt wurde auch das Pre-Crash Safety System PCS. Vor einer als unvermeidlich erkannten Kollision löst das System eine Notbremsung aus und strafft die Gurte von Fahrer und Beifahrer, um das Verletzungsrisiko zu senken. Die Pre-Crash-Funktion der Sicherheitsgurte wird jetzt auch bei vom Fahrer selbst eingeleiteten Notbremsungen automatisch aktiviert. Lexus kombiniert das PCS-System grundsätzlich mit dem Tempomat inklusive der automatischer Regelung des Sicherheitsabstands ACC (Adaptive Cruise Control).

Kleinere Retuschen an der Frontpartie sind fast die einzigen Änderungen an der Karosserie. Neu sind die Außenspiegel, die die jetzt über integrierte Blinker verfügen und beim Ver- und Entriegeln der Türen automatisch herangeklappt beziehungsweise ausgefahren werden. Am Heck unterscheidet sich der neue IS vom Jahrgang 2009 durch die geänderten und größeren Rückleuchten und einen neuen hinteren Stoßfänger samt Diffusor, der das Heck breiter und flacher wirken lässt. Auch die aerodynamischen Eigenschaften des Lexus IS, der sich durch einen hervorragenden Luftwiderstandsbeiwert von cW 0,27 auszeichnet, wurden weiter verbessert. Eine neu konstruierte untere Motorverkleidung, eine neue Form der hinteren Unterboden-Verkleidung sowie neue Luftleitbleche optimieren das Strömungsverhalten, sorgen für mehr Abtrieb und erhöhen so die Fahrstabilität bei höheren Geschwindigkeiten.

Der neue Lexus IS 220d kostet 29.810 Euro - der IS 250 mit serienmäßiger Sechsstufen-Automatik kostet 34.300 Euro. Beide Modelle können ab sofort in den Autohäusern besichtigt werden.

Hans Bast / pressinform / PRESSINFORM
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.