HOME

Skoda Rapid Spaceback: Die clevere Golf-Alternative

Mit dem Rapid Spaceback wird Skoda die Kompaktklasse aufmischen – und sogar dem Stammvater Golf auf die Pelle rücken. Der Spaceback steht zu Preisen ab 14.990 Euro bei den deutschen Händlern.

Der "Spaceback" ist zwar gut 18 Zentimeter kürzer als die Rapid-Limousine, dennoch haben die Tschechen eine Menge Raum verbaut. Nur 4,30 Meter kurz ist der Rapid, zwischen den Achsen sind es wie bei der Limousine 2,60 Meter. Der lange Radstand schafft viel Platz und ein großzügiges Raumgefühl, sodass der Fahrer glaubt, in einem viel größeren Auto zu sitzen. Auf der asymmetrisch teilbaren Rücksitzbank finden drei Personen gut ihren Platz. Dahinter öffnet sich ein 415 Liter großer Kofferraum, immerhin 35 Liter mehr als beim VW Golf.

Wenn die Sitzlehnen zu einer ebenen Fläche umgelegt sind, gehen mit 1380 Liter auch noch gut 100 Liter mehr als beim Wolfsburger Konzernbruder rein.

Die Karosserie ist allerdings eher unscheinbar, im besten Falle noch als schnörkellos zu bezeichnen. Mehr Kombi als Schrägheckmodell trägt es das Skoda-typisch reduzierte Design mit geraden Linien und wohl proportionierten Flächen. Ein Highlight im Wortsinne ist das optionale Panorama-Glasdach, das noch spektakulärer erscheint, wenn es zusammen mit der verlängerten Heckscheibe geordert wird. Dann spannt sich eine schwarz getönte Glasfläche von der Frontscheibe weit in die Heckklappe hinein bis zur Mitte der Rückleuchten.

Cockpit und Interieur müssen sich mit zeitlosem Design und übersichtlich funktionalem Layout nicht hinterm Wolfsburger Konzernbruder verstecken, zumindest nicht in Bezug auf die Topausführung mit allerlei Chromzierrat an Dreispeichen-Lenkrad, Mittelkonsole und Schaltung. Der Klopftest zeigt, dass Zierleisten im Look von gebürstetem Alu oder Klavierlack zwar nicht echt sind, aber es sieht gut aus. Allerdings fehlen so gut wie alle gängigen Infotainment-Optionen und selbst die angebotenen Audio- und Navigationssysteme stammen noch aus der letzten Generation.

Porsche Macan: Kleiner Cayenne-Bruder ganz groß

Alte Technik gut abgestimmt

Auch dass unterm Blech nicht VWs neuer modularer Querbaukasten, sondern die Vorderachse vom Polo und die Hinterachse der letzten Golf-Generation stecken, ist auf der Straße nicht zu spüren. Dafür schon eher die neue elektromechanische Lenkung, die ein gutes Feedback vermittelt und den Spaceback sicher und feinfühlig durch die Kurven dreht. Die Motoren sind selbstverständlich ebenso allesamt gute Bekannte aus dem Wolfsburger Regal, auch wenn Skoda offenbar nicht allzu hoch greifen durfte. Zwei Diesel- und drei Benzinmotoren mit Leistungen zwischen 63 kW/86 PS und 90 kW/122 PS sollen vorerst die größte Nachfrage decken.

Eine gute Wahl ist der 1,2-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor mit 105 PS und serienmäßigem Sechsganggetriebe, das dem Einstiegsmodell fehlt. Der muntere Benzindirekteinspritzer wechselt im Stadtverkehr agil und spritzig die Fahrspuren, auf Landstraßen und Autobahnen ist er laufruhig und flott unterwegs. Der Normverbrauch von 5,4 Liter wurde bei unseren ersten Testfahrten zwar um gut anderthalb Liter übertroffen, aber Werte um die sechs Liter sind bei moderater Fahrweise durchaus drin.

Am anderen Ende der Skala rangiert der 1,4-Liter-Vierzylinder-Benziner mit serienmäßigem 7-Gang-DSG (ab 20.750 Euro), der schon sportlich flott zur Sache geht. Die beiden Diesel mit 90 PS und 105 PS haben natürlich ebenso leichtes Spiel mit dem kurzen Kompakten, der gerade mal 1150 Kilo bis 1260 Kilo, je nach Motor, auf die Waage bringt. Darüber hinaus sollen sie sich mit Verbräuchen um die 4,5 Liter begnügen. Eine später folgende "GreenLine"-Variante soll es sogar bei nur 3,8 Liter (99 g/km CO2) belassen. Alle Motoren sind gegen 400 Euro extra auch als aerodynamisch optimierte "GreenTec"-Varianten zu bekommen, die mittels Start-Stopp-System und Bremsenergierückgewinnung den Normverbrauch noch mal um einige Zehntel Liter drücken.

Wie gewohnt günstig

Punkten kann der Skoda traditionell beim Preis-Wert-Verhältnis. Die Einstiegsversion "Active" bietet neben sechs Airbags und Anti-Schleuderhilfe ESC elektrische Fensterheber vorne, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel und ein CD-Radio. Klimaanlage, Multimedia-Anschluss, Bordcomputer mit Display und geteilt umklappbare Rücksitzbank oder Parksensoren hinten gibt es allerdings erst in der mittleren "Ambition"-Version ab 17.250 Euro. Die Top-Ausstattung "Elegance" ab 18.990 Euro kommt zusätzlich mit Klimaautomatik, beheizbaren Vordersitzen, Multifunktionslenkrad mit Chromdetails auf Armaturenbrett und Schaltknauf, elektrischen Fensterhebern rundum, Nebelscheinwerfern mit integriertem Abbiegelicht und 16-Zoll-Leichtmetallrädern. Zeitgemäße elektronische Helferchen und Fahrassistenzsysteme hingegen sucht der Interessent in Auto und Ausstattungsliste vergeblich.

Frank Wald/MID / MID
Themen in diesem Artikel

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(