HOME

Verkehrsunfall: Mann verbrennt sein Auto, um Fahrerflucht zu vertuschen

Es sollte niemand mitbekommen: Ein Mann aus NRW zündet sein Auto an, um Beweise zu zerstören. Er fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit ein älteres Ehepaar an und beging dann Fahrerflucht.

Das Auto ist komplett ausgebrannt, nachdem es angezündet wurde, um Fahrerflucht zu vertuschen

Das Auto ist komplett ausgebrannt, nachdem es angezündet wurde, um Fahrerflucht zu vertuschen (Symbolfoto)

DPA

Ein Autofahrer hat im baden-württembergischen Böbingen an der Rems ein älteres Ehepaar angefahren, Fahrerflucht begangen und seinen Wagen angezündet. Der 27-Jährige war zu schnell gefahren und in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Ein 84-jähriger Mann und seine 79 Jahre alte Frau, die am Fahrbahnrand liefen, wurden demnach am Mittwochabend von dem Auto erfasst und in ein Gebüsch geschleudert.

Sie kamen schwer verletzt ins Krankenhaus. Der Autofahrer fuhr noch einige Kilometer weiter, stellte sein Auto ab und zündete es an – wohl, um seine Tat zu vertuschen. Zu Fuß flüchteten er und sein Beifahrer durch die Felder und wurden dort von der Polizei geschnappt. Das Auto brannte komplett aus.

Unfall in Texas: Von wegen Fahrerflucht – US-Motorradcops fahren sich gegenseitig über den Haufen
fis / DPA
Themen in diesem Artikel

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.