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Ford SynUs: Die Panzerknacker lassen es krachen

Kaum zu glauben, aber unter der wuchtigen Kreuzung zwischen Geldschrank und Panzerkampfwagen steckt ein zarter Fiesta. Hinter Panzerstahl geht die Party ab.

Die Designstudie SynUs von Ford ist eine Wucht. Schon der Anblick des Stahlkastens lässt einen erbeben. Nicht wegen der Superleistungen unbezahlbarer Traumwagen, sondern allein wegen des Designs. Unter dem sperrigen Aufbau versteckt sich ein zarter Ford Fiesta. Ein Wagen der B-Kategorie, der eigentlich nicht für schweißnasse Hände sorgt, dafür erschwinglich ist. Innovativ und einzigartig kann das Design mit allem Recht genannt werden, außerdem polarisiert die Studie die Betrachter. Prognose: Der SynUs ist extrem ungewöhnlich, hat aber gute Chancen auf die Straßen zu rollen.

Genauso wehrhaft wie die Optik ist der Wagen geworden. Er erinnert nicht von ungefähr an einen Panzerwagen. Die Mini-Fenster an den Seiten lassen sich nicht öffnen, dafür sind sie kugelsicher. Zahlreiche Features machen den Wagen praktisch un-klaubar. Das riesige Fort Knox-Rad zum Öffnen der Hecklappe ist also nicht nur ein Gag. Angetrieben wird der City-Tank von dem dem 2,0 Liter Turbodiesel aus dem Ford Mondeo.

Dieses Fahrzeug spricht nicht den europäischen Kurvenkratzer an, sondern den amerikanischen Lebemann mit Rap-Appeal. Türen und Wände fallen so solide aus, dass auch bei der wildesten Party kein Ton nach außen dringt. Aber damit die Homies nicht ungefragt die DVD-Sammlung einstecken, offeriert Ford einen Park-Sicherheitsmodus, er schirmt Windschutzscheibe und Seitenfenster zusätzlich mit Metall-Schilden. Das bedeutet nicht nur Schutz vor langen Fingern, komplett abgedunkelt eignet sich der SynUs auch als mobile Kuschel- und Partyzone. Im hinteren Teil lockt nämlich ein Monster-Bildschirm, der rückwärtige Teil der Fahrzeugzelle verwandelt sich bei umgeklappten Rücksitzen und umgedrehten Vordersitzen in ein verschärftes Kumpel-Nest. Eine eingebaute Kamera behält die Straße im Blick und überträgt das Geschehen auf Wunsch auf den Schirm. Fazit: Ford pimpt den Fiesta mächtig auf, rausgekommen ist ein Wagen, für große Jungs, die immer so wie P. Diddy sein wollen: "Bad Boys forever."

Kra

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.