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30 Jahre BMW M5: Der stärkste 5er aller Zeiten

BMW feiert 30 Jahre M5. Die bayrische Rennsportabteilung beschenkt sich und die Kunden mit einem ganz besonderen M5. Der darf trotz 600 PS nicht frei von der Leine.

BMW M5 30 Jahre: Giftspritze
BMW M5 30 Jahre M5

BMW M5 30 Jahre M5

Mit der M5 Edition 30 Jahre M5 fiel im Hause BMW erstmals die 600-PS-Marke bei einem Serienfahrzeug. Ab Ende Juli / Anfang August können wohl betuchte Limousinenfahrer am heimischen Stammtisch eine neue Spielkarte aus dem Quartettspiel der Schönen und Reichen ziehen. Für 127.500 Euro gibt es den Über-M5 mit eben 441 kW / 600 PS und einem maximalen Drehmoment von 700 Nm. Der Standard-M5 leistet aktuell 560 PS, während die Competition-Version 575 PS über das siebenstufige Doppelkupplungsgetriebe an die bisweilen überforderte Hinterachse bringt. So schafft der stampfemde Bayer der fünften M5-Generation den Spurt 0 auf Tempo 100 in 3,9 Sekunden. Der Normverbrauch bleibt mit 9,9 Litern auf 100 Kilometern auf dem Niveau des Serien-M5.

Die Leistungsspritze des doppelt aufgeladenen Achtzylinders wurde durch entsprechende Veränderungen der Motorsteuerung und eine Erhöhung des Ladedrucks erreicht, während der Hubraum mit 4,4 Liter gleich blieb. Zudem gibt es eine modifizierte Fahrwerksabstimmung mit strafferer Feder-/Dämpfer-Auslegung sowie eine Fahrzeugtieferlegung um zehn Millimeter. Damit die entsprechende Motorleistung artgerecht auf die Straße kommt, wird der BMW M5 30 Jahre mit einem aktiven Hinterachsdifferenzial ausgestattet. Die Lenkung mit spezifischer Servotronic-Funktion verfügt über eine direkter ausgelegte Kennlinie. Zudem wurde der Dynamic Mode der Fahrstabilitätsregelung DSC auf besonders sportliche Handling-Eigenschaften ausgerichtet. Fast peinlich: serienmäßig wird auch bei der 30-Jahre-Sportversion des BMW M5 bei 250 km/h abgeriegelt. Nur per optionalem Driver\'s Package darf der über 1,8 Tonnen schwere Über-M5 bis 305 km/h von der Leine eine Aufhebung der Begrenzung ist überhaupt nicht zu bekommen.

Das auf eine Auflage von 300 Stück limitierte Sondermodell präsentiert sich dem geneigten Betrachter in der seidenmatt schimmernden Lackierung Frozen Dark Silver metallic. Details wie die Umrandung der Doppelniere, das Kiemenelement inklusive der "30 Jahre M5-Plakette" im vorderen Kotflügel, die Spangen der Türgriffe und die Doppelendrohre sind in Schwarzchrom ausgeführt. Der bayrische Kraftmeier läuft auf Rädern im Format 265/35 ZR 20 vorn und 295/30 ZR 20 hinten. Im Innenraum gibt es weitere Geburtstagsdreingaben wie Hightech-Sound, Alcantara-Applikationen, 30-Jahre-M5-Einstiegsleisten oder entsprechende Logos in die Rückenlehnen aller vier Sitzplätze.

Press-Inform / pressinform
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.