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Dodge RAM Rebel 1500: Böser Bursche

Der Ram 1500 Rebel ist der böse Bursche in der Pick-Up-Palette von Dodge. Mächtige Stollenreifen, 400 PS und ein Offroadpaket lassen ihn für alles gewappnet sein.

Er ist bereits das zehnte Mitglied in der Dodge Ram Truck-Familie, der 1500 Rebel. Neben Tradesman, Express, SLT, Big Horn/Lone Star, Outdoorsman, Sport, Laramie, Longhorn und Limited soll er ab Sommer diesen Jahres auf Kundenfang gehen. Dass diese Kunden auch abseits der befestigten Straßen wohnen dürfen, ist nun ein noch kleineres Problem geworden. Denn mit seinem neuen Design und der einen oder anderen Karosserieanpassung ist der Ram so offroadtauglich wie noch nie. 2,5 Zentimeter ist er in der Höhe gewachsen, was direkt seiner nun 26,2 Zentimeter messenden Bodenfreiheit zu Gute kommt. Typische Offroadapplikationen an Front, Seiten und Heck spiegeln seine potenzielle ab-ins-Grüne-Mentalität wider. Oder wie Bob Hegbloom, Präsident und CEO von RAM Truck Brand, FCA US LLC es gern erklärt: "Ein Offroad-Paket für unseren Ram 1500 anzubieten, war schon lange unser Bestreben - aber es hat bislang nicht so richtig klappen wollen…. bis jetzt."

Dodge RAM Rebel 1500: Böser Bursche
Ganze 2,5 Zentimeter ist er nun höher.

Ganze 2,5 Zentimeter ist er nun höher.

Um wen es sich beim angsteinflößenden Anblick im Rückspiegel handelt ist dank des gewaltigen Schriftzugs im neu gestalteten Frontgrill schnell zu erkennen. Die drei riesigen, silbernen Buchstaben im schwarzen Grill lassen keine Zweifel aufkommen. Auf dem Heck ist dann auch gleich sein kompletter Name abzulesen, inklusive seiner Antriebsart. Wobei sich die Kunden des in fünf Außenfarben erhältlichen Rebel zwischen einem Zwei- und einem Allradantrieb entscheiden können. Ebenfalls zur Wahl stehen zwei Motoren. Der verbrauchsärmere und 3,6 Liter große V6-Benzinmotor bringt 310 PS und 365 Newtonmeter auf die Straße. 9,4 Liter sollen auf 100 Kilometern reichen. Der 5,7 Liter große V8 wird sich da ein wenig mehr genehmigen. Kein Wunder, werden aus seinen acht Brennkammern 400 PS und 556 Newtonmeter per Achtgang-Automatikgetriebe an die 33 Zoll großen Reifen gebracht - die Alufelgen sind lediglich 17 Zoll groß.

Reifenfans brauchen beim neuen Dodge Ram 1500 Rebel im Übrigen nicht mehr ständig aussteigen, um sich am Profil des neuen 33 Zoll Toyo open Country A/T all-terrain Reifens zu ergötzen. Das Profil findet sich auf den neu designten Sitzen in der ersten Reihe wieder. Neben neuen Farben und neuen Materialien im Innenraum zählen die in Radar Rot oder Schwarz erhältlichen Sitze inklusive Sitzheizung zu den auffälligsten Neuheiten. Die tiefen Gummimatten in den Fußräumen sorgen vor allem im Winter oder an Regentagen für weniger Verunreinigungen. Mit dem neue Dodge Ram 1500 Rebel ist den Amerikanern ein schicker Pick-Up mit der Lizenz zum Offroaden gelungen.

Press-Inform / pressinform
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.