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Dubai: 33 mal im Lamborghini geblitzt: Brite drohen Bußgelder über 41.000 Euro

Vier Stunden Spaß in einem Lamborghini Huracán könnten einen Briten richtig teuer zu stehen kommen. Denn der Mann hat sich diesen vier Stunden 33 mal blitzen lassen - und das in Dubai.

Ein knallgelber Lamborghini Huracán steht mit nach links eingeschlagenen Vorderrädern beim Genfer Autmobilsalon

Laut der Zeitung "The National" aus Dubai handelt es sich bei dem Mietwagen um einen gelben Lamborghini Huracán (Symbolbild)

Picture Alliance

An seinen Dubai-Urlaub wird ein britischer Tourist wohl noch lange zurückdenken. Denn wie die lokale Zeitung "The National" berichtet, hat der bislang unbekannte Mann sich einen Lamborghini Huracán gemietet und mit dem Supersportwagen in nur vier Stunden 33 mal gegen das Tempolimit in Dubai verstoßen. Laut BBC testete der Brite die Blitzer auf der Sheikh Zayed Road in Dubai. "The National" berichtet, der 25-Jährige sei am Morgen des 31. Juli zwischen 2.31 und 6.26 Uhr mit Geschwindigkeiten zwischen 126 und 230 km/h gemessen worden. Er habe jeden Blitzer auf seiner Fahrstrecke ausgelöst. Die Strafzettel belaufen sich demnach auf umgerechnet fast 16.500 Euro. Sollte die Polizei den Wagen beschlagnahmen, kämen noch einmal rund 23.600 Euro hinzu, um den Wagen bei der Verwahrstelle wieder abzuholen.

Die Zeitung zitiert einen Teilhaber der Autovermietung, der Brite habe umgerechnet rund 1400 Euro Miete für zwei Tage gezahlt und seinen Reisepass als Sicherheit hinterlegt. Der Mann habe den Wagen weiterhin, weil die Vermietung ihn nicht zurücknehme, bis die Strafzettel bezahlt seien. "Wir haben nicht das Geld, den Wagen wiederzuholen, sollte die Polizei ihn beschlagnahmen", sagte der Vermieter "The National". Der stehe noch immer vor dem Hotel, das der Brite als Adresse angegeben habe. Der Vermieter will nicht versuchen, das Auto wiederzubekommen, weil er es dann der Polizei übergeben müsse. Und dann werden die 23.600 Euro für die Auslösung des Wagens fällig.

Autovermietung hat Reisepass des Briten

Inzwischen habe sich wohl auch die britische Botschaft in den Fall eingeschaltet, so der Vermieter des Sportwagens. Aber irgendwann wird ja auch der 25-jährige Brite ausreisen wollen - und das wird schwer, solange der Autovermieter dessen Reisepass noch hat. Vielleicht kommt der Mann ja noch darauf, dass er günstiger fährt, wenn er 16.500 Euro für die Strafzettel plus die ausstehende Wagenmiete zahlt. Noch hat er zumindest die Chance, die 23.600 Euro für die Verwahrstelle zu sparen. Allerdings erweckt die Geschichte nicht unbedingt den Eindruck, als müsste der 25-Jährige auf seine Urlaubskasse achten.

tkr

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