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Fernbus-Maut: Eine Straf-Maut für Busse macht die Bahn nicht attraktiver

Der Bus klaut der Bahn die Kunden. Was tun? Die Bahn besser machen? I wo! Die Busse sollen teurer werden! Aber das wird nichts nützen.

Das Imperium schlägt zurück: Die Bahn-Lobbyisten haben sich auf die Fernbusse eingeschossen.

Das Imperium schlägt zurück: Die Bahn-Lobbyisten haben sich auf die Fernbusse eingeschossen.

Busse sollen endlich Maut zahlen, fordern das Orchester der Bahn-Lobbisten. Dabei geht es ihnen nicht um eine Systematik im geplanten Maut-Universum, sonst hätte man auch an andere schwere Kraftfahrzeuge gedacht, die keine Maut zahlen, hier geht es nur darum, der Bahn-Konkurrenz Steine in den Weg zu legen. Aber richtig: Wenn irgendwann alle Maut zahlen müssen, warum sollten die Busse nicht die einzige Ausnahme sein?

Bahnflüchtlinge abstrafen

Doch das ist nicht der Punkt. Die Reisenden, die aus der Deutschen Bahn flüchten, sollen mit einer Strafsteuer zur Räson gebracht werden. Kann das überhaupt funktionieren? Nein, denn auch eine Maut würde das Busfahren nicht spürbar verteuern. Doch die PR-Maschine der Bahn befeuert das Thema das ganze Jahr.  Jahrzehntelang hat sich die Deutsche Bahn die unliebsame Bus-Konkurrenz mit einem altem Nazi-Gesetz vom Hals gehalten. Das besagte im Wesentlichen, dass die Bahnmanager selbst entscheiden durften, ob sie konkurrierende Buslinien genehmigen wollten. Wollten sie natürlich nicht. Nachdem dieses Bahnschutzgesetz gefallen ist, haben die Kunden die Wahl. Und sie wählen zu Millionen den Fernbus. Die gleiche Firma, die nichts dabei fand, jahrzehntelang vom alten Adolf-Gesetz zu profitieren, entdeckt auf einmal die Mautgerechtigkeit. Über so viel Kundenverachtung kann man nur staunen.

Einmal zählt Umwelt nicht

Natürlich eilen "Experten" dem Ex-Monopolisten zur Hilfe. Erstaunlich, denn in der Ökobilanz schlägt der Bus die Bahn. Sonst ist die Umwelt alles, aber offenbar ist sie egal, sobald es um die heilige Schiene geht. An den Kunden denkt dabei niemand. Um mit der Konkurrenz durch Busse fertig zu werden, wird der Bahn der Ruf nach dem Gesetzgeber nicht helfen, das Angebot muss besser werden. Und da gäbe es viele Möglichkeiten.

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Bahn muss besser werden

Zum Beispiel indem man ein einfaches und transparentes Buchungssystem einführt, bei dem jeder Kunde die Chance auf ein billiges Ticket hat. Bei den Bussen klappt das auf Knopfdruck. Das will man bei der Bahn nicht, dort hegt man einen Sondertarif-Dschungel, in dem sich nur Experten zu Recht finden.  Gern wird gesagt, dass die Bahn deutlich schneller sei als der Bus. Auf Strecken wie Hamburg-München rollte er tatsächlich deutlich hinterher. Aber abseits dieser Adern leben auch Menschen und dort ist die Bahn nur marginal schneller, wenn sie nicht Verspätung hat, oder den Anschlusszug mal wieder verpasst hat. An Verspätungen, Taktungen und Anschlüssen könnte man bei der Bahn auch arbeiten, aber leichter ist es natürlich, die Maut-Lobby in Stellung zu bringen.

Mit Oldtimern in die Zukunft

Eigentlich sollten wir Reisende den Bussen dankbar sein, denn sie zeigen deutlich den Schlendrian der Deutschen Bahn. Ein Bus geht ohne funktionsfähige Klimaanlage oder Heizung nicht auf die Reise. Die Deutsche Bahn wird jedes Jahr wieder vom kalten Winter und heißen Winter überrascht. Wer Pech hat, landet in einem dreißig Jahre alten Waggon. Dort gibt es gar keine Klimaanlage, die ausfallen könnte. Nun hat die Bahn angekündigt, dass diese Oldies demnächst modernisiert werden sollen. Mit neuen Stoffbezügen und aparten Farben sollen die Veteranen dann gegen Busse antreten, die allesamt nicht älter als fünf Jahre sind. Das ist so, als würde VW mit einem Golf der ersten Baureihe antreten, nachdem man ihm frische Farben und einen USB-Anschluss spendiert hat. Neuester Schildbürgerstreich: Im Bahn-Management hat man bemerkt, dass das W-LAN - das es zumindest in einigen Zügen gibt, nicht richtig funktioniert, obwohl es Geld kostet. In fast allen Billig-Bussen gibt es dagegen ein funktionsfähiges W-LAN und häufig einen eigenen Streaming-Server, auf denen der Reisende eine Auswahl an Filmen findet. Wer sich einen Einblick ins Reisen mit der Deutschen Bahn verschaffen will, sollte sich die Erlebnisse von Christian Ginsig, einem Pressesprecher der Schweizer Bahn, durchlesen. 

Mehr Qualität 

Kurzum: Die Bahn wird im Vergleich zum Fernbus immer das teurere Produkt sein. Mit Maut oder ohne. Das wäre auch okay, wenn Service, Leistung und Komfort stimmen würden. Aber ein Unternehmen, das seine Kunden so behandelt wie die Bahn, hat keinen Schutz vom Gesetzgeber verdient.

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?