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Navigation der Zukunft: Bitte folgen Sie dem Geisterauto

Jaguar arbeitet an einem futuristischen Navigationssystem: Der Fahrer soll einem virtuellen Auto folgen, das direkt in die Windschutzscheibe projiziert wird. Wie das aussieht, zeigt ein Video.

"Follow me" leuchtet als Schriftzug über dem virtuellen Geisterauto

"Follow me" leuchtet als Schriftzug über dem virtuellen Geisterauto

Jaguar arbeitet an einem futuristischen Navigationssystem. Dabei soll der Fahrer einem auf die Windschutzscheibe projizierten Geisterauto hinterherfahren. So sollen Ablenkungen beim Fahren reduziert werden. Die Windschutzscheibe fungiert dabei auch als Display. Neben dem Geisterauto werden Gefahrenquellen optisch hervorgehoben. Fußgänger auf der Straße werden rot eingerahmt.

Der britische Autokonzern arbeitet unter dem Arbeitstitel "Virtual Windscreen" schon länger daran, virtuelle Inhalte auf die Windschutzscheibe zu bringen. Vor wenigen Monaten präsentierten die Entwickler eine Vision für Rennstrecken, das an Computerspiele erinnert. Dort wurden die Geschwindigkeiten der anderen Rennwagen auf dem Windschutzscheiben-Display angezeigt. Auch das eingeblendete Geisterauto spielte schon eine Rolle: Es zeigte die bisherige Bestzeit auf der Strecke.

Die Entwickler wollen auch ein Problem lösen, das weit mehr Autofahrer betrifft, als der Stand der Rundenzeiten: die eingeschränkte Sicht durch die hinteren Säulen des Fahrzeugs. Dort will Jaguar Bildschirme integrieren, die die strörenden Säulen bei Bedarf "unsichtbar" machen sollen. Außen angebrachte Kameras liefren die nötigen Bilder. Das System soll dabei auf die Kopfbewegung des Fahrers zum Schulterblick reagieren. Wie genau diese Technik funktioniert und wie das Geisterauto aussieht, sehen Sie in diesem Video:

Finn Rütten
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.