HOME
+++ Ticker +++

Nachrichten aus Deutschland: Polizei rettet Säugling aus überhitztem Auto

Wittlich: Baby aus überhitztem Auto befreit +++ Nidda: Polizei zieht selbstgebasteltes Motorrad aus dem Verkehr +++ Fritzlar: 19-Jähriger gesteht Tötung von Hühnern +++ Velbert: Fahranfänger kracht wegen Insekts im Auto in mehrere Pkw +++ Aktuelle Nachrichten aus Deutschland.

nachrichten deutschland - Baby hitze auto

Weil die Mutter des Säuglings nicht auffindbar, schlugen Polizisten ein Fenster ein (Symbolbild)

Nachrichten aus Deutschland im stern-Ticker:

Wittlich: Polizei rettet Säugling aus überhitztem Auto

Obwohl die Außentemperatur bereits 27 Grad betrug, hat eine Mutter ihren Säugling für mindestens 15 Minuten allein im Auto gelassen. Eine Passantin war auf das Baby aufmerksam geworden, weil es lauthals schrie. Die Frau alarmierte daraufhin die Polizei. Als die Beamten die Mutter nicht ausfindig machen konnten, entschlossen sie sich, "zur Abwehr einer akuten Gefahr für die Gesundheit des Säuglings die hintere Seitenscheibe" einzuschlagen, schreibt die Polizei.

Anschließend holten die Einsatzkräfte das Baby aus dem überhitzen Wagen, das später vorsichtshalber für eine Untersuchung ins Krankenhaus kam. Die Mutter indes erschien kurz nach der Befreiungsaktion am Auto: Sie war demnach ohne ihr Kind einkaufen.

Nidda: Polizei zieht abenteuerliches selbstgebasteltes Motorrad aus dem Verkehr

nachrichten deutschland motorrad

Mit diesem abenteuerlichen Gefährt fuhr ein Mann in Hessen herum

In der Nähe des hessischen Nidda hat die Polizei bereits am Mittwoch einen 32-Jährigen auf einem selbst angefertigten Motorrad gestoppt. Der Mann hatte einen Verbrennungsmotor an ein Fahrrad montiert, die Teile dafür hatte er im Internet bestellt. Dem Polizeibericht zufolge fanden die Beamten heraus, dass das Zweirad aufgrund seiner Höchstgeschwindigkeit von mehr als 43 Kilometern pro Stunde als Kleinkraftrad angemeldet und zugelassen werden müsste. 

Der Fahrer hatte aber weder eine Zulassung noch den passenden Führerschein für das Gefährt, an dem auch noch ein Anhänger hing. Die Fahrt mit dem Gespann hätte durchaus übel enden können: Die Fahrradbremsen waren nicht für den Motorbetrieb ausgelegt, außerdem trug der Mann keinen Helm. In Zukunft wird er wohl wieder mit einem normalen Fahrrad fahren müssen, die Polizei kassierte das Motorrad Marke Eigenbau ein. 

Fritzlar: 19-Jähriger erschlägt mehrere Hühner mit Ästen

Gleich eine Reihe von Strafverfahren erwarten einen 19-Jährigen aus dem hessischen Fritzlar. Nachdem Polizisten den Mann am Donnerstag wegen des Verdachts des Einbruchs in einen Wohnwagen festgenommen hatten, gestand dieser, in der Vorwoche (24. Mai) in ein Gartengrundstück eingebrochen zu sein und dort mehrere Hühner mit Ästen getötet zu haben. Ein weiteres Tier, das er am Tatort gestohlen hatte, verzehrte der Wohnungslose, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Nordhessen dem stern sagte. 

Die Beamten prüfen nun, ob der 19-Jähriger auch für eine ähnliche Tat am vergangenen Mittwoch verantwortlich ist. Dabei waren 16 Hühner getötet und acht weitere gestohlen worden. Es sei möglich, dass der Tatverdächtige auch diese Tat begangen habe, so der Sprecher. Der Mann selbst bestritt dies in seiner Vernehmung, nach der er wieder auf freien Fuß kam. 

Nichtsdestotrotz erwarten ihn nun Strafverfahren wegen Einbruchs, Diebstahls sowie des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Velbert: Fahranfänger kracht wegen Insekts im Auto in mehrere Pkw

Weil sie eigenen Angaben zufolge von einem Insekt abgelenkt wurde, hat eine Fahranfängerin aus Velbert am Donnerstagabend die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren und einen schweren Unfall gebaut. Beim Versuch das Tier wegzuschlagen, machte die 23-Jährige demnach eine unkontrollierte Lenkbewegung und kollidierte nachfolgend mit zwei am Straßenrand geparkten Pkw, von denen einer auf einen weiteren Wagen geschoben wurde. Die Unfallverursacherin selbst kam wenige Meter später mit ihrem Fahrzeug auf der Seite liegend zum Stehen. Sie musste ins Krankenhaus, konnte dieses nach ambulanter Behandlung jedoch noch am selben Abend wieder verlassen. Die Polizei beziffert den entstandenen Gesamtschaden auf rund 24.000 Euro.

nachrichten deutschland - unfall velbert

Seitenlage: Die Polizei beziffert den Gesamtschaden auf rund 24.000 Euro

Frankfurt/Main: Drogenkurier schmuggelt 1,3 Kilo Kokain in seinem Bauch

Dieser Schmuggel hätte tödlich enden können: Zollbeamte des Frankfurter Flughafens haben einen 52-Jährigen erwischt, der rund 1,3 Kilogramm Kokain in seinem Körper transportierte. Bei dem aus Nigeria stammenden Mann habe man insgesamt 67 mit der Droge gefüllte Kugeln, sogenannte "Bodypacks", im Bauchraum entdeckt, teilte das Hauptzollamt der Mainmetropole mit.

Zollfahnder hatten den Mann bei der Einreise kontrolliert. Weil er sich in der Befragung mehrfach in Widersprüche verwickelte und sich Unregelmäßigkeiten ergaben, führten die Beamten einen Drogenschnelltest an der Kleidung des Nigerianers sowie an dessen Umhängetasche durch. Als dieser positiv reagierte, gestand der mutmaßliche Drogenkurier, Rauschgift zu transportieren. Ein in der ärztlichen Untersuchung angefertigtes Röntgenbild machte die im Bauchraum befindlichen "Bodypacks" letztlich sichtbar. Eine lebensgefährliche Schmuggelmethode, wie der Zoll bestätigte. "Würde nur eins platzen, so würde das in kürzester Zeit zum Tode des Drogenkuriers führen", so eine Sprecherin. 

Der 52-Jährige sitzt seit seiner Festnahme Anfang März in Untersuchungshaft.

Wilkau-Haßlau: Totes Baby auf Wiese gefunden

Auf einer Wiese in Sachsen ist ein toter Säugling gefunden worden. Ein Mann habe das eingewickelte Neugeborene am Donnerstag nahe eines Feldweges in Wilkau-Haßlau entdeckt, teilte die Polizei in Zwickau mit. Zu Alter, Herkunft oder Todesursache des Kindes können bisher keine Angaben gemacht werden.
Der Leichnam soll gerichtsmedizinisch untersucht werden, hieß es. Die Polizei sucht Zeugen.

Borkum: Brand in Jugendherberge 

nachrichten deutschland borkum

In der Jugendherberge "Am Wattenmeer" auf Borkum war am Donnerstag ein Feuer ausgebrochen

Auf der ostfriesischen Insel Borkum ist in der Jugendherberge "Am Wattenmeer" am Donnerstag ein Feuer ausgebrochen. Nach Berichten von "NWZ" war eine sechste Klasse mit etwa 30 Schülern in dem betroffenen Gebäude untergebracht. Zum Zeitpunkt des Brandes befand sie sich jedoch auf einem Ausflug. Verletzt wurde niemand, die Jugendlichen konnten die Nacht in einem anderen Gebäudeteil verbringen. Warum der Dachstuhl des Gebäudes, eine ehemalige Marinekaserne, brannte, ist noch ungeklärt. 


Nachrichten von Mittwoch, 1. Juni:

Kirchseeon: Mann fährt Fußgängerin absichtlich mit Auto an

Im bayerischen Kirchseeon hat ein 44-Jähriger eine Frau absichtlich und mit voller Wucht mit dem Auto umgefahren. Die Polizei geht von einem versuchten Tötungsdelikt aus, Täter und Opfer sollen sich kennen.

Der Mann soll die 39-Jährige am Morgen auf einem Fußgängerweg gezielt angefahren und dabei schwer verletzt haben. Die Frau habe anschließend um Hilfe geschrien, schreibt der "Münchner Merkur". Ein Lkw-Fahrer habe die Frau entdeckt und daraufhin die Polizei alarmiert. Dank der genauen Täterbeschreibung des Opfers konnte der 44-Jährige, der zunächst flüchtete, später festgenommen werden. Er wird derzeit von der Kriminalpolizei Erding befragt. Nach derzeitigem Stand sei von einer Beziehungstat auszugehen, heißt es.

Haan: Einbrecher fesseln Rentner und stecken sein Haus in Brand

Im nordrhein-westfälischen Haan haben Einbrecher einen 82-Jährigen zu Hause überfallen und anschließend sein Haus angesteckt. Den Mann ließen sie mit auf den Rücken gefesselten Händen und einem Sack über dem Kopf im Garten zurück, wo er anschließend von Nachbarn gefunden wurde. Wie die Polizei berichtet, sei der Mann, als er am Nachmittag in sein Haus trat, hinterrücks von zwei Männern angegriffen worden. Sie schlugen und bedrohten ihn um zu erfahren wo er im Haus Bargeld aufbewahrt.

Er gab an, dass er im Anschluss daran gerochen habe, wie die Täter Benzin im Haus verteilten. Sie brachten ihn in den Garten und drohten ihm, er würde sterben, "wenn er einen Mucks machen würde". Dann habe er das Knistern von Feuer gehört, bevor er gefunden wurde und Polizei und Feuerwehr eintrafen. Das Opfer war weitgehend unverletzt, stand aber unter Schock. Das Haus ist stark beschädigt und vorerst unbewohnbar.

Buxtehude: Lkw rast ungebremst auf Tankstelle zu - 

Glück im Unglück hatte am Morgen ein Lkw-Fahrer aus Mecklenburg-Vorpommern, der offenbar aufgrund gesundheitlicher Probleme die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte. In Buxtehude nahe Hamburg fuhr der 46-Jährige zunächst ungebremst auf den Pkw einer Frau auf, die später mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus kam.

Der Lastwagen fuhr indes "unbeirrt" weiter, wie die Polizei schreibt, und überrollte dabei mehrere Verkehrszeichen auf einer Verkehrsinsel. Wesentlich dramatischer jedoch: Das Fahrzeug steuerte auch schnurstracks auf eine Tankstelle zu, ehe es eine kleine Mauer glücklicherweise zum Stehen brachte. "Trotzdem gelangte die Zugmaschine auf das Gelände und prallte gegen den Pkw einer 53-jährigen, die gerade ihr Auto betankte", heißt es im Polizeibericht. Auch sie wurde leicht verletzt.

Eine Angestellte der Tankstelle hatte den Lkw zum Glück rechtzeitig bemerkt und die technischen Anlagen daraufhin per Notfall-Knopf ausgeschaltet. Eine Explosionsgefahr habe aufgrund der umfänglichen Sicherheitsvorkehrungen an Tankstellen nicht bestanden, erklärte die Feuerwehr. Die Unfallstelle musste dennoch komplett gesperrt werden, es kam zu längeren Staus. Derzeit werde der verunglückte Lastzug geborgen, heißt es. Dies könne sich noch bis in die Abendstunden hinziehen.

nachrichten deutschland - Lastzug tankstelle buxtehude

Feuerwehrleute begutachten den Unglücksort in Buxtehude


Köln: Vermisster Jugendlicher taucht nach zweieinhalb Jahren wieder auf

Ein seit Ende 2014 als vermisst geltender Algerier ist wieder in Deutschland. Bundespolizisten hatten den Jugendlichen am Kölner Hauptbahnhof kontrolliert und nach seinen Reiseabsichten befragt. Dabei gab der 17-Jährige an, gerade erst wieder nach Deutschland eingereist zu sein. Weil er sich jedoch nicht ausweisen konnte, nahmen ihn die Beamten mit aufs Revier. Ein Abgleich seines Fingerabdrucks förderte dann eine Vermisstenanzeige zum Vorschein. 

Darauf angesprochen erklärte der Jugendliche, dass er längere Zeit in Italien war und dort zur Schule gegangen sei. Wegen schulischer Probleme habe er sich jedoch zur Rückkehr nach Deutschland entschlossen. Die zuständige Jugendschutzstelle wurde über den Vermissten informiert. Im Anschluss konnte er wohlbehalten an eine Jugendeinrichtung der Stadt Köln übergeben werden. 

Frankfurt/Oder: Autodieb hat zerlegten Tesla auf der Ladefläche

Bei der Kontrolle eines in Litauen zugelassenen Transporters an der Anschlussstelle Müllrose auf der A12 bei Frankfurt an der Oder entdeckte die Polizei einen zerlegten Tesla Model S auf der Ladefläche. Der 40-jährige Fahrer gab an, die Fahrzeugteile in Amsterdam gekauft zu haben. Er präsentierte eine offensichtlich gefälschte Rechnung.

Eine Überprüfung der Karosserieteile ergab, dass diese zu einem vor vier Tagen in den Niederlanden gestohlenen Tesla Model S gehören. Die Beamten stellten die Fahrzeugteile sicher und nahmen den Fahrer fest. Gegen ihn wird nun wegen Hehlerei ermittelt. 


Nachrichten von Mittwoch, 31. Mai:

München: Betrunkener Tourist im Schlaf missbraucht 

Ein 38-jähriger Ukainer ist zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden, weil er auf dem Oktoberfest einen betrunkenen schlafenden Touristen aus der Schweiz sexuell missbraucht hat. Die Geschichte klingt unglaublich: Nach einem Bericht der "Abendzeitung" hatte sich der 32-jährige Schweizer am 1. Oktober 2016 auf den berüchtigen Kotzhügel unter der Bavaria-Statue gelegt, um seinen Rausch auszuschlafen. Der Angeklagte näherte sich ihm und griff ihm in die Lederhose. Damit nicht genug: Anschließend steckte er ihm seinen Penis in den Mund. Der Jüngere war dem Bericht nach so angetrunken, dass er nichts mitbekam. 

Dumm für den Ukrainer: Zwei spanische Polizisten, die als Taschendiebfahnder auf dem Oktoberfest waren, filmten den Übergriff. Sie gingen zunächst von einem Diebstahl aus. Vor Gericht räumte der Beschuldigte die Tat ein, gab aber nach dem Bericht der Zeitung an, er könne sich kaum daran erinnern.

Husum: Mann droht mit Autobombe

Im nordfriesischen Husum hat am Nachmittag ein Mann mit einer Autobombe gedroht. Wie "shz.de" berichtet, ist er mit seinem Auto in einen gesperrten Bereich in der Innenstadt gefahren und konnte erst durch ein Zivilfahrzeug der Polizei gestoppt werden. Bei einer Kontrolle habe der Mann laut Polizei angegeben, eine Bombe im Auto zu haben. Er wurde festgenommen, der Markplatz evakuiert und gesperrt. Der Kampfmittelräumdienst rückte an, fand aber die angedrohte Bombe nicht.

 

Rüsselsheim: Motorradschrauber setzt Wohnung in Brand 

Im hessischen Rüsselsheim ging der Versuch eines Schraubers, sein Motorrad in seiner Wohnung zu reparieren, gründlich schief: Wie die Polizei berichtet, schaffte der 39-Jährige das Zweirad in den fünften Stock eines zehnstöckigen Mehrfamilienhauses. Dort entzündete sich durch den laufenden Motor auslaufendes Benzin und setzte zunächst das Motorrad selbst und im Anschluss die Wohnung in Brand. Eigene Löschversuche schlugen fehl, der Verursacher flüchtete gemeinsam mit einer Frau aus der Wohnung.

Die alarmierte Feuerwehr musste noch mehr Bewohner aus dem Haus retten, teilweise mit der Drehleiter. Insgesamt waren 100 Rettungskräfte im Einsatz. Die Höhe des Sachschadens wurde von der Polizei nicht beziffert, dürfte aber enorm sein. Bitter ist die Geschichte auch für den Inhaber der Wohnung - der Brandverursacher wohnte bei ihm zur Untermiete. 

Norddeich: Busfahrer verfährt sich um 300 Kilometer

Jeder kennt die Navi-Ansage: "Wenn möglich, bitte wenden". Für einen Busfahrer aus Wiesbaden kam der Rat etwas spät. Er hatte bereits bei der Eingabe des Zielortes Norddeich in Niedersachsen mit dem gleichnamigen Ort in Schleswig-Holstein verwechselt.

Weil der Irrtum spät auffiel, verpassten mehr als fünfzig Schüler und ihre Lehrer am Montag die letzte Fähre, die an diesem Tag vom niedersächsischen Norddeich aus zur Insel Juist gestartet sei, sagte der Einsatzleiter des Deutschen Roten Kreuzes beim Ortsverband Hage-Großheide, Bernhard Tapper. Die beiden gleichnamigen Orte sind mehr als 300 Kilometer voneinander entfernt. Die Lehrer suchten nach schneller Hilfe. Das Gymnasium im nahe gelegenen Norden bot schließlich seine Turnhalle als Unterkunft an. Am nächsten Morgen konnten die Schüler ihre Reise fortsetzen.

Braunschweig: Autodieb stirbt auf Flucht vor der Polizei

In Braunschweig ist am frühen Mittwochmorgen ein Mann bei einem Unfall ums Leben gekommen. Wie die Polizei berichtet, handelt es sich nach derzeitigem Erkenntnisstand um einen mutmaßlichen Autodieb. Das Fahrzeug, mit dem er unterwegs war, fiel gegen 3.10 Uhr auf der A2 einer Zivilstreife der Autobahn auf. Statt wie aufgefordert zur Kontrolle anzuhalten, gab der Fahrer jedoch Gas und bretterte von der Autobahn herunter in Richtung Innenstadt. Dort verlor er in einer Kurve die Kontrolle über das Auto, prallte gegen den Mast einer Straßenbahnoberleitung und riss eine Fußgängerampel aus der Verankerung. Das Auto wurde völlig zerstört, der Fahrer herausgeschleudert. Die Ermittlungen dauern an.

Kiel: Fliegerbombe gefunden, Entschärfung am Donnerstag

In Kiel ist im Stadtteil Wellingsdorf eine 500 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe gefunden worden. Wie "shz.de" berichtet, müssen für eine Entschärfung am Donnerstag Anwohner in einem Radius von 500 Metern bis 15 Uhr ihre Häuser verlassen. Straßen in dem Bereich werden für den Verkehr gesperrt. Die Evakuierung betrifft rund 4200 Menschen.


Nachrichten von Dienstag, 30. Mai:

Duisburg: Jugendliche treten Mann aus der Bahn

In Duisburg haben Jugendliche einen Mann aus der Straßenbahn getreten. Die vier Täter im Alter zwischen 13 und 16 Jahren haben laut Polizei den 44-Jährigen zunächst angestarrt, dann beschimpft und ihm bei Aussteigen an einer Haltestelle auf der Wanheimer Straße von hinten aus der Bahn getreten. Als er weiter gehen wollte, versuchte einer der Jugendlichen ihn zu schlagen. Der Mann wehrte sich, schlug einen der Jugendlichen und ging in Richtung Fischerstraße weiter. Plötzlich spürte er einen Tritt in den Rücken, stürzte und konnte nicht mehr aufstehen. Die Jugendlichen ließen von ihrem Opfer ab und flüchteten in Richtung Eschenstraße. Die brutalen Teenager sollen nach Aussagen von Zeugen zwischen 13 und 16 Jahre alt sein. Der Haupttäter ist etwa 1,67 Meter groß und hat helles, lockiges Haar. Einer von ihnen trug zur Tatzeit ein schwarzes T-Shirt und blaue Jeans, ein anderer ein weißes T-Shirt und eine schwarze Hose. Die Polizei bittet um Hinweise unter 0203 280-0.

Diesdorf: Leiche von 76-Jähriger in Gartenteich entdeckt

Grausiger Fund in Sachsen-Anhalt: Vermutlich bei dem Anliegen mit einer Gießkanne Wasser aus einem Gartenteich zu schöpfen, ist 76-jährige Frau in Diesdorf verunglückt und letztlich ertrunken, teilte die zuständige Polizei mit. Demnach hatte der Bruder der Seniorin den leblosen Körper am Vormittag in dem Gartenteich entdeckt.

München: Mädchen ertrinkt in Eisbach

Sie suchte die Abkühlung, und fand den Tod: In München ist am Abend eine Schülerin im Eisbach im englischen Garten ertrunken. Wie die Polizei berichtet ging gegen 18 Uhr ein Notruf ein. Die Anruferin gab an, dass ein 15-jähriges Mädchen in dem Gewässer untergegangen und verschwunden sei. Die Polizei suchte sofort mit einem Großaufgebot, Hunden und einem Hubschrauber nach der Vermissten. Trotzdem konnte die Schülerin gegen 19 Uhr nur noch tot am Tivoli-Kraftwerk gefunden werden. Wie es zu dem Unfall kam, ist derzeit noch unklar.

Nach Berichten der "TZ" wurde das Mädchen in Höhe der Eisbachwelle, etwa vier Kilometer vom Fundort entfernt, zuletzt gesehen. Es gebe widersprüchliche Angaben darüber, ob sie freiwillig ins Wasser sprang oder hineinfiel. Die Eisbachwelle ist unter Surfern weltweit bekannt. Die starke Strömung und die Beschaffenheit macht sie allerdings auch riskant. Es gibt immer wieder Verletzte am Eisbach. 

Memmingen: Lkw durchbricht Leitplanke auf der A96 und gerät auf Gegenfahrbahn

Auf der Autobahn A96 im Unterallgäu hat es am Morgen in der Nähe von Memmingen zwischen Mindelheim und Stetten zwei schwere Lkw-Unfälle gegeben. Zunächst durchbrach ein Lkw nach einem Reifenplatzer die Mittelleitplanke und geriet auf die Gegenspur. Dort kam es nach einem Bericht der "Augsburger Allgemeinen" zur Kollision mit mindestens einem Auto. 

Etwa zwei Stunden später fuhren drei Lkw aufeinander. Bei beiden Unfällen musste je eine Person schwer verletzt mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Ebenfalls in beiden Fällen kam es zu teilweise oder vollständigen Sperrungen der A96 und Staus

Hamburg: Feuerwehr hilft bei Geburt im Rettungswagen

Da hatte es jemand offenbar eilig: In Hamburg musste die Feuerwehr Geburtshelfer spielen - und das mitten auf der Autobahn. Die Notfallsanitäter wollten die werdende Mutter nach dem Einsetzten der Wehen in eine Klinik bringen. Doch als der Rettungswagen auf die A7 fuhr, "hatte es der neue Erdenbürger plötzlich sehr eilig", hieß es im Feuerwehrbericht. Zwischen den Anschlussstellen Othmarschen und Bahrenfeld stoppten sie den Wagen und um 3:34 Uhr halfen sie einem gesunden Jungen auf die Welt. Anschließend brachten sie Mutter und Kind in die Klinik, wo beide wohlbehalten in die Obhut eines Kinderarztes und einer Hebamme gegeben wurden.

Langenhagen: Mann im Silbersee ertrunken

In Langenhagen bei Hannover ist am Montagabend ein 20-Jähriger im Silbersee ertrunken. Wie "Bild" berichtet, war er in Begleitung zum Schwimmen in den See gegangen und geriet dort in Not. Während sich andere Schwimmer ans Ufer retteten, blieb der junge Mann zunächst vermisst. Taucher fanden ihn nach stundenlanger Suche unter der Wasseroberfläche. Jede Hilfe kam für den Schwimmer zu spät.


Nachrichten von Montag, 29. Mai:

Dresden: Frau stirbt bei Geburt im Wald

Eine Frau ist offenbar bei der Geburt ihres Babys in einem Waldgebiet bei Dresden verblutet. Wie die Polizei Dresden berichtet, fanden Passanten die leblose Frau bereits vergangenen Mittwoch in einem Auto und alarmierten die Polizei. Neben der Leiche befand sich ein Neugeborenes. Dem Jungen geht es den Angaben zufolge gut. Er wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Den Ermittlungen zufolge hatte die 38-Jährige am Dienstagabend ihre Wohnung verlassen. Als sie auch am nächsten Morgen nicht zurückgekehrt war, meldete ihr Lebensgefährte sie als vermisst. Eine Obduktion ergab, dass sie in Folge von Komplikationen bei der Geburt starb. Es gibt nach Polizeiangaben keine Hinweise für eine Fremdeinwirkung.

Durbach: Mann kommt beim Schnapsbrennen ums Leben

Beim Schnapsbrennen in seinem Bauernhof in Baden-Württemberg ist ein 67 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Er starb durch schwere Verbrennungen, wie die Polizei mitteilte. Das Unglück hatte sich den Angaben zufolge am Samstag auf dem Anwesen des Mannes in Durbach bei Offenburg an der Destillationsanlage ereignet.

Der langjährig erfahrene Obstbrenner war dabei, Feinbrand herzustellen. Wie es genau zu dem Unglück kam, blieb zunächst unklar. Angehörige fanden den Mann leblos neben der Destillationsanlage. Er starb noch am Unglücksort. Die Leiche soll nun obduziert werden.

Egmating: Zweijähriger macht sich nachts um halb drei auf den Weg zur Feuerwehr 

Er wollte nur mal rasch der Feuerwehr einen Besuch abstatten - und büxte mitten in der Nacht zu Hause aus: Mit Kuscheltier und Trinkflasche machte sich ein Zweijähriger am Montag gegen 2.30 Uhr im oberbayerischen Egmating (Landkreis Ebersberg) auf den Weg. Den Schlafsack hatte er sich umgehängt, wie die Polizei berichtete. Glücklicherweise fiel einem Passanten der Knirps in der lauen Frühlingsnacht auf. Der Junge hatte sich auf seiner Erkundungstour noch keine 100 Meter vom Elternhaus entfernt. Der Mann rief die Polizei.

Obwohl noch so klein, wies das Kind den Beamten zielsicher den Weg nach Hause. "Mama", sagte der Bub, als die Streife am Haus der Eltern vorbeifuhr. "Der Junge ist in seiner Berufswahl nunmehr zwischen Feuerwehr und Polizei hin- und hergerissen", meinte ein Beamter.

Schönebeck: Gasexplosion zerstört Mehrfamilienhaus - 52-Jähriger schwer verletzt

Nach einer Gasexplosion in Schönebeck bei Magdeburg (Sachsen-Anhalt) ist ein Mehrfamilienhaus noch in der Nacht aus Sicherheitsgründen abgerissen worden. Bei dem Vorfall vom Sonntagnachmittag wurden unter anderem die Außenwände des Hauses herausgesprengt, ein 52-jähriger Bewohner erlitt schwere Verletzungen und musste per Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht werden. Weitere Anwohner befanden sich laut MDR glücklicherweise nicht in dem Gebäude.

Da dieses einzustürzen drohte, begannen Bauarbeiter noch in der Nacht auf Montag damit, das Haus abzureißen.

Berlin: Verdächtiges Auto - Polizei evakuiert Kita

nachrichten berlin deutschland

Ein BMW auf der Hauptstraße in Schöneberg hat Verdacht erregt

In Berlin hat die Polizei die Hauptstraße in Schöneberg gesperrt. Der Grund ist ein "verdächtiges Fahrzeug": An einem abgestellten BMW sind nach Berichten der "B.Z." Drähte gefunden worden. Das habe die Polizei stutzig gemacht. Eine Kita in der Nähe sei evakuiert worden, ein Wohnhaus teilweise geräumt.

Die Polizei Berlin sichert die Umgebung nach eigenen Angaben mit 40 Beamten ab, während das LKA den Wagen, dessen Kennzeichen als gestohlen gemeldet sind, mit Experten und Robotern untersucht.

Auf Twitter posteten die Einsatzkräfte ein Video vom Einsatz: 

+++ Update: Gegen Mittag hat die Polizei Berlin Entwarnung gegeben. "Die Drähte gehören wohl zu einer selbstgebastelten USB-Ladestation im PKW", twitterten die Beamten. +++

Köln: Mann stirbt nach Polizeieinsatz

Polizeieinsatz in einer Wohnung in Köln-Bickendorf. Weil ein 53-Jähriger am Sonntagmorgen um kurz vor 5 Uhr in seiner Wohnung randalierte, rief ein Nachbar die Polizei. Mehrere Beamte und eine Rettungswagenbesatzung trafen den Ruhestörer blutverschmiert auf dem Gehweg an. Als die Polizei ihn ansprach, wehrte er sich, sodass die Polizisten ihn fesselten. "Mit einfacher körperlicher Gewalt", wie es in dem Polizeibericht heißt. Kurz darauf musste der Mann reanimiert und von zwei Notärzten ins Krankenhaus begleitet werden, wo er kurz darauf verstarb. Eine spätere Obduktion hat ergeben, dass eine Gewalteinwirkung als Todesursache ausgeschlossen werden kann. Woran der 53-Jährige starb, ist noch unklar. 

Bochum: Messerstecherei unter Kindern

Eine Jugendliche hat in Bochum zwei Jungen mit einem Messer verletzt. Wie die Polizei berichet, kam es am Samstag zwischen dem Mädchen und drei Jungen im Alter zwischen zwölf und 13 Jahren zum Streit. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung zückte das Mädchen ein Messer und hielt es den drei anderen entgegen. Die drei Jungs flüchteten und versteckten sich in einer Tiefgarage. Nach einiger Zeit wollten sie nach Hause gehen. Auf dem Weg trafen sie das Mädchen wieder, welches plötzlich mit dem Messer zustach. Im Anschluss flüchtete die Jugendliche in Begleitung eines jüngeren Kindes. Zwei der drei Jungs wurden bei dem Angriff leicht verletzt und mussten zur Behandlung ins Krankenhaus. Nun sucht die Bochumer Polizei nach dem Mädchen, das sie wie folgt beschreibt: 

Etwa 14 Jahre alt, zwischen 1,60 und 1,75 Meter groß, schlank, augenscheinlich Deutsche, sprach aktzentfreies Deutsch, helle Hautfarbe mit Sommersprossen, gewellte mittellange braune-orangefarbene Haare (waren zum Tatzeitpunkt nass). Sie trug ein dunkles Sommerkleid, führte einen schwarzen "Nike" Rucksack mit der Aufschrift "Kiss my Airs" mit sich. Bei ihr war ein kleines Mädchen, zwischen sechs und 10 Jahre alt.

Hinweise nimmt die Bochumer Polizei unter 0234/909-8210 oder 0234/909-4441 entgegen.

Flensburg: Sechs Verletzte bei Explosion in Mehrfamilienhaus

Offenbar unsachgemäßer Umgang mit Gaskartuschen hat in einem Mehrfamilienhaus in Flensburg eine Explosion ausgelöst. Sechs Menschen wurden dabei am späten Sonntagabend verletzt und mussten in ein Krankenhaus gebracht werden, teilte die Polizei mit. Zwei von ihnen erlitten schwere Brandverletzungen. Die Explosion war so heftig, dass Fenster und Türen der Wohnung im ersten Stock herausgesprengt wurden. Herumfliegende Trümmerteile beschädigten vor dem Haus geparkte Autos.

Einsatzkräfte räumten das gesamte Mehrfamilienhaus und brachten alle Bewohner in Sicherheit. Grund für die Verpuffung könnte das unsachgemäße Umfüllen von Gas von einer Kartusche in eine andere gewesen sein.


rös/jek/mod