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Kampagne gegen Falschparker: 3D-Hologramm bewacht Behindertenparkplatz

Einfach auf dem Behindertenparkplatz stehen? Das ist in Russland nicht mehr so leicht. Ausgewählte Plätze werden jetzt überwacht. Parksünder werden dort von einem Hologramm überrascht und wütend zur Rede gestellt.

"Tue nicht so, als würde es mich nicht geben!"

"Tue nicht so, als würde es mich nicht geben!"

Aus unzähligen Dash-Cam-Videos weiß das Netz: Im russischen Verkehr herrschen raue Sitten. Vor dem Recht des Stärkeren sind auch Behindertenparkplätze nicht sicher. Entsprechende Vorrechte für Behinderte gibt es auch in Russland, aber wie in den meisten Staaten scheren sich die übrigen Verkehrsteilnehmer nicht darum. Im Gegenteil: Weil Behinderten-Parkplätze meist günstig liegen, werden sie bevorzugt angesteuert. Selbst wenn noch normale Plätze frei sind, passiert es immer wieder, dass die reservierten Parkmöglichkeiten gekapert werden. Hinweis- und Verbotsschilder werden frech übersehen. Die russische Behinderten-Organisation D/SLIFE.RU kämpft mit einem originellen Projekt gegen den Wildwuchs wie die "Rheinische Post" berichtete. 

"Das ist ein Behindertenparkplatz!"

"Das ist ein Behindertenparkplatz!"


Für den Versuch suchten sie sich die Parkplätze großer Einkaufszentren aus. Der jeweilige Behindertenparkplatz wird permanent von einer Kamera überwacht. Fährt ein Auto in die Lücke, wird die Frontschreibe nach dem Aufkleber für Behinderte abgetastet. Fehlt das Abzeichen starte eine dreidimensionale Projektion. Anstelle eines Verbots-Piktogramms taucht ein realer Mensch im Rollstuhl auf und stellt den Parksünder zur Rede. Zuerst schreit der junge Mann "Stopp!". Da die Projektion ohne Vorwarnung unmittelbar vor der Motorhaube erscheint, ist der Schreck jedes Mal groß. Die ertappten Autofahrer bremsen abrupt, weil sie die Projektion zunächst für echt halten, und sind einigermaßen verwirrt, wenn sie ihren Irrtum bemerken. Meistens suchen sie sich dann einen legalen Parkplatz.

Diese Botschaften hält das Hologramm bereit: 

Was tust du da? Ich bin nicht bloß ein Zeichen auf dem Boden

Sei nicht so überrascht, dass es mich gibt.

Das ist ein Behindertenparkplatz!

Schau nur. Ja, ich bin echt.

Such Dir einen anderen Parkplatz aus.

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.