HOME

Land Rover Discovery Vision Concept: Die Welt ist nicht genug

New York ist anders. Hier abseits der Autoshow einfach ein Auto zu präsentieren, ist zu wenig. Land Rover lässt seinen Zukunfts-Discovery daher an Bord des Flugzeugträgers USS Intrepid im Hafen von New York vom Stapel laufen.

New York und der Jaguar Land Rover Konzern, das hat Tradition. Hier donnerte zum 50. Geburtstag eine Horde historischer Jaguar E-Type durch die Straßenschluchten von Manhattan und James Bond 007 alias Daniel Craig verschaffte dem Range Rover Sport einen eindrucksvollen, aber schmallippigen großen Aufschlag. Dieses Jahr ist erneut bereits vor der Eröffnung der New York Motorshow der erste Paukenschlag da. Nur ein paar Blocks südlich von den Messehallen des Jacobs Javits Congresscenter wurde mit großem Bahnhof auf dem ausrangierten Flugzeugträger USS Intrepid der Ausblick auf den neuen Land Rover Discovery enthüllt. Gleich nebenan: das visionäre Spaceship Two als erstes kommerzielles Raumschiff. Der urwüchsige Brite, seit 25 Jahren auf dem Markt und zuletzt durch das imageträchtige Triumvirat aus Range Rover, Range Rover Sport und Range Rover Evoque hausintern ins unwegsame Abseits gerutscht, wird vom Einzeldarsteller zum Hightech-Mannschaftsspieler für alle Eventualitäten mit zunächst drei Modellen. Damit ist ganz nebenbei das Ende des Freelanders besiegelt.

Trotz üppiger Dimensionen und Platz für bis zu sieben Personen wirkt der Land Rover Discovery Vision Concept nicht mehr so massiv und klobig wie das aktuelle Modell. Geblieben sind das selbstbewusste Auftreten, die hohe Seitenlinie und die Stufe im Dach für genügend Kopfraum der Passagiere in Reihe drei. Bei den Hightech-Leuchteinheiten, die bei der Studie in LED, OLED und Laserlicht ausgeführt sind, sowie Front- und Heckgestaltung gibt es deutliche Anleihen bei den anderen Konzernmodellen. Die bisherige 2-3-2-Sitzkonfiguration des Offroad-Briten bleibt erhalten, jedoch gibt es variabel veränderbare Bestuhlungen mit mehr Beinfreiheit, zusätzlichen Tischen und fünf Fondbildschirmen. Im Gegensatz zum späteren Serienmodell gibt es gegenläufig öffnende Türen und ein Armaturenbrett, das wenig realitätsnah fast ohne Bedienmodule auskommt. Der Land Rover Discovery Vision Concept setzt bei zahlreichen Funktionen auf Gestensteuerung.

So lassen sich via Finger- oder Handbwegung Scheiben oder das Panoramadach verdunkeln oder Informationen über Objekte auf die verschiedenen Glasflächen projizieren. Informationen zu einzelnen Objekten können auf mobile Endgeräte weitergeleitet werden. Das sogenannte "Smart Glass" kann jedoch auch das Sichtfeld des Fahrers vergrößern, indem sich zum Beispiel beim Einparken oder Zurücksetzen um Kurven Bilder verschiedener Kameras in die Scheiben projizieren lassen, was das Manövrieren vereinfacht. Sollte es zum Beispiel im Gelände besonders schwierig und eng werden, lässt sich der Zukunfts-Discovery sogar per Fernbedienung von außen steuern. Wieder am Steuer unterwegs sorgen Laserabtastungen für einen sicheren Geländeritt. Nach unten gerichtete Kameras am Kühlergrill übertragen ihr Bild zu einem Head-Up-Display in der Windschutzscheibe. Für den Fahrer wirkt das so, als ob die Motorhaube transparent wäre was das Rangieren im Gelände deutlich erleichtert. Weitere Laser tasten Hindernisse oder Wassertiefen vor dem Fahrzeug ab.

Aus dem Laderaum lässt sich ebenfalls via Geste ein Plattform herausfahren, die als zusätzliche Aufenthaltsmöglichkeit im Freien genutzt werden kann. Das nächste Pick-Nick kann kommen. Ungewöhnlich: Die Türverkleidungen beheimaten hochwertige Hartschalenkoffer, die sich herausnehmen und außerhalb des Fahrzeugs als normale Trolleys nutzen lassen. Bleibt abzuwarten, was 2015 den Weg ins Serienmodell findet.

Press-Inform / pressinform

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.