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McLaren MP4-12C Spider: Topless

Ab November ist der Supersportwagen McLaren MP-4 12C kein Einzelkämpfer mehr. Eine offene Spiderversion macht den Briten zur gefährlichen Doppelspitze.

Zum Modelljahr 2013 können sich die Fans britischer Luxusboliden bei McLaren nicht allein über eine Leistungsspritze auf 625 PS freuen. Ab November ist der McLaren MP-4 12C auch als offene Spiderversion zu bekommen. Der nächste Sommer kommt bestimmt. Die Silhouette des Karbon-Zweisitzers präsentiert sich dabei nahezu unverändert. Das Klappdach lässt sich bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h elektrisch in 17 Sekunden öffnen oder schließen. Öffnen lässt sich bei geschlossenem oder geöffnetem Dach auch die Heckscheibe des McLaren Spider; entweder als praktischer Windschott oder Akustikkanal für den bollernden V8-Sound.

Die Fahrleistungen des 4,51 Meter langen Spiders mit seinem doppelt aufgeladenen Achtzylinder stehen denen des McLaren MP4-12C in kaum etwas nach. 0 auf Tempo 100 schafft der brüllende Brite in 3,1 Sekunden und nach neun Sekunden rast die 200er-Marke vorbei. Grandios ist auch die Höchstgeschwindigkeit die mit 329 km/h nur einen Wimpernschlag hinter der Coupéversion zurückliegt, die 333 km/h schafft. Die üppige Motorleistung wird über ein siebenstufiges Doppelkupplungs-Getriebe auf die Hinterräder übertragen. Das maximale Drehmoment von 600 Nm steht in einem breiten Drehzahlband zwischen 3.000 und 7.000 U/min zur Verfügung. Von außen kann man durch eine Plexiglasscheibe einen Blick werfen auf das M838T-Aggregat. Der Normverbrauch des britischen Supersportlers liegt bei 11,7 Litern.

McLaren-Direktor Antony Sheriff: "Während der 12C in seinem technologischen Kern ein puristischer Rennwagen ist, deckt der 12C einen anderen Bereich ab. Besitzer des 12C Spider werden die Möglichkeit lieben, das Dach zu öffnen und bei Vollgas ungefiltert den Sound des V8-Doppelturbos zu genießen. Das wird das grandiose Fahrerlebnis noch steigern." Da der McLaren MP-4 12C mit seiner ebenso leichten wie hochsteifen Karbonkarosserie gleich als Roadster und Coupé konstruiert wurde, sind bei der offenen Version keine zusätzlichen Verstärkungen notwendig. Das Mehrgewicht von 40 Kilogramm auf knapp 1,5 Tonnen resultiert aus dem Verdeckmechanismus. Der Basispreis für den offenen Rennwagen mit Formel-Genen liegt bei 242.000 Euro.

Press-Inform / pressinform

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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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