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Motorradunfall: Rücksichtloser Autofahrer fegt Motorrad von der Straße

Motorräder sind schneller und wendiger als Autos. Das ärgert einige Autofahrer. Für einen wütenden Texaner Grund genug, ein überholendes Motorrad einfach umzufahren. Blöd für den Übeltäter: Eine Helmkamera hat seine skrupellose Tat gefilmt.

Motorradfahrer haben keine Knautschzone

Motorradfahrer haben keine Knautschzone

Motorradfahren macht bei schönem Wetter auf der Landstraße am meisten Spaß. Das dachte sich auch Eric Sanders aus Texas und nutzte das Wochenende für einen Motorradausflug mit seiner Freundin. Auf dem vielbefahrenen, aber schnurgeraden "Tin Top Highway" ist die Versuchung groß, trotz Überholverbot mal schnell an einem Auto vorbei zu huschen.

Ein 68 jähriger Autofahrer fand die Fahrweise des Motorradfahrers rücksichtlos und hat den Motorradfahrer in Wild-West-Manier kurzerhand von der Straße gedrängt. Zum Glück haben sowohl der Fahrer, als auch seine Beifahrerin den Unfall überlebt. Allerdings mit schweren Verletzungen. Beide wurden im Krankenhaus behandelt, Beifahrerin Debra Simpson wurde mehrfach operiert.

Ein weiterer Motorradfahrer, der ebenfalls auf der Strecke unterwegs war, hat den Unfall zufällig gefilmt und den Autofahrer kurzerhand zur Rede gestellt. Auf die Feststellung, dass er die beiden einfach gerammt und damit den schweren Sturz herbeigeführt hat, antwortet der Möchtegern-Sheriff schulterzuckend: "Ist mir doch egal". Das Video gibt es bei Youtube:


Inzwischen wurde der Autofahrer verhaftet. Ihm wird Medienberichten zufolge "schwere Körpervletzung mit einer tödlichen Waffe" in zwei Fällen vorgeworfen. Im schlimmsten Fall drohen dem Texaner 40 Jahre Haft – je 20 pro verletzter Person. 

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.