HOME

Polizeipanne in Kanada: Polizei bringt gestohlenes Auto zurück - voll mit Drogen und Waffen

Courtney Pickering bekam ihr gestohlenes Auto zurück: Gut bestückt mit Drogen und Waffen. Die Polizei übersah selbst die Ausweise der Diebe. So sieht gute Polizeiarbeit nicht aus.

In Calgary liefert die Polizei Waffen frei Haus. Das Sympolbild zeigt eine AR-15. 

In Calgary liefert die Polizei Waffen frei Haus. Das Sympolbild zeigt eine AR-15. 

Die Polizei dein Freund und Helfer. In Calgary, Kanada, konnte die Polizei einen Autodiebstahl aufklären. Courtney Pickerings Auto wurde direkt vor ihrem Haus auf der Straße geklaut. Frau Pickering meldete den Diebstahl  und wenige Tage später entdeckte die Polizei den Wagen zufällig auf der Straße. Courtney Pickering bekam ihren Wagen zurück. Unbeschädigt und beladen: Die Polizisten hatten offenbar nicht ins Innere geschaut. Dort lagerten Waffen, Drogen und die Ausweise der Diebe.

 

Damit hätte man die Diebe leicht aufspüren können, doch dafür hätten die Polizisten in den Wagen einsteigen müssen. Als Pickering ihren Wagen starten wollte, fiel ihr ein Umschlag aus Papier in ihrem Papierhalter auf. Als sie den Umschlag öffnete, fiel ein Päckchen Kokain heraus. Und damit nicht genug: Auf dem Rücksitz lag eine Crack-Pfeife, vier Ausweispapiere befanden sich im Handschuhfach und ein Messer lag in der Ablage der Beifahrertür.

Nicht erfreut über das Drogen-Päckchen

Ein anderer hätte sich über das Kokain vielleicht gefreut, doch Pickering ist eine ordentliche Bürgerin. Sie war über den Fund schockiert und rief einen Polizisten herbei, der die Beweismittel sicherstellte. Aber sonst unternahm der Beamte nichts weiter. In der Auto-Werkstatt aber, in die der Wagen für einen Check gebracht wurde, entdeckte man sofort den Griff einer Pistole unter einem Sitz.

 

Nun hatte Courtney Pickering genug, sie beschwerte sich gegenüber der Zeitung "The Star" über die lausige Polizeiarbeit. "Ich wusste zuerst gar nicht, ob das echt oder ein Witz war. Ich weiß nur, wie viele illegale Dinge ich  in 24 Stunden in den Händen hielt." Nun ist sie entschlossen, so lange "Krach zu machen", bis sich in der Arbeitsauffassung der Polizei in Calgary etwas ändert. Denn: "Denkt mal an die Steuergelder, die man hätte sparen können, wenn die sich mal etwas angestrengt hätten."

Wissenscommunity