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Renault Clio Grandtour: Geht doch!

Renault will mit dem Clio Grandtour im Segment der Kleinwagen-Kombis punkten. Die Konkurrenz ist rar, das Design chic und praktisch ist er allemal.

Was war das doch immer für eine Krux mit den französischen Autos. Die einen waren mit ihrem eigenwilligen Design viel zu verspielt oder die Formensprache entsprach nicht dem hiesigen Geschmack. Passte die Optik, klemmte es bei der Praktikabilität und auch mit der Verarbeitung stand es nicht immer zum Besten. Der Clio Grandtour schafft diesen Spagat.

Der 4,27 Meter lange Franzose schaut einfach gut aus. Klar, der Vorderwagen ist von der Limousine und die ist durchaus ansehnlich. Im weiteren Verlauf es wird nicht schlechter, die dunkel lackierten B-, C und D-Säulen und die hinteren Türen mit versteckten Griffen mit der abfallenden Dachlinie machen was her. Vor allem die kurzen Überhänge vorne und hinten geben dem Clio-Kombi optisch eine Sportlichkeit, die ein Fabia-Kombi vermissen lässt. Dass der Grandtour eher ein Shooting Brake, als ein Kombi ist, wie man bei Renault gerne verlauten lässt, ist weit hergeholt, ändert aber nichts am gefälligen Auftritt. Dabei ist der Clio Grandtour auch noch praktisch. Im Normalzustand schluckt der Kofferraum 443 Liter, legt man die Rückbank um, werden sogar 1.380 Liter daraus. Obendrauf gibt es eine rückenfreundliche tiefe Ladekante. Im Vergleich zum optisch bei weitem nicht so ansprechenden Fabia-Combi sind das 105 Liter weniger, aber deutlich mehr Laderaum als beim Seat Ibiza ST Kombi, der designtechnisch eher in der Liga des Franzosen spielt. Legt man die Rückenlehne des Beifahrersitzes um, ist mit einer Ladelänge von 2,48 Metern die vielgerühmte IKEA-Tauglichkeit erreicht. Nur zur Erinnerung: Wir sprechen hier von einem Kleinwagen.

Die Kehrseite der Medaille bekommen Passagiere auf der Rückbank serviert. Die Kniefreiheit ist nicht berauschend und um den Kopf herum wird es immerhin erst ab 1,90 Metern Körpergröße eng. Vorne ist dagegen viel Platz und das peppige, übersichtliche Cockpit mit Klavierlackapplikationen lässt Wohlfühlatmosphäre aufkommen. Auch das, an einen sieben-Zoll-Tablet-Computer angelegte, R-Link-System funktioniert. Die Touchscreen-Apps reagieren schnell und die mit TomTom realisierte Navigation erfüllt ihren Zweck. Für witzige Gimmicks ist auch gesorgt: Der Trip-Report gibt mit allerlei Daten Auskunft über die Schwere des Gasfußes und bewertet den ökologischen Fahrstil des Lenkers mit einem Punktesystem bis 100. Das animiert, dazu neue Punkte-Rekorde aufzustellen und spart dabei Sprit. Doch mit einem Durchschnittsverbrauch von 3,6 l/100 km ist der Selbstzünder ohnehin kein Sprit-Verschwender. Wer nicht auf den Klang eines Dieselmotors steht, kann sich aus dem App-Store die R-Sound-Anwendung runterladen, die den Sound verschiedener Motoren simuliert.

Die Sitze können da nicht mithalten. Zwar ist dank des serienmäßig höhen- und längsverstellbaren Lenkrads schnell eine gute Sitzposition gefunden, aber die kurze Beinauflage wirkt auf längeren Strecken ermüdend. Das Motorangebot besteht analog zum Fünftürer aus zwei Benzinern und zwei Diesel, die im Laufe des Jahres durch je einen Benziner und Selbstzünder mit Doppelkupplungsgetriebe ergänzt werden. Doch der lebhafte 90-PS-Diesel passt wirklich gut zum Grandtour. Das Triebwerk ist leise und die Start-Stopp-Automatik springt schneller und sanfter wieder an, als bei so manchen Konkurrenten.

Das Drehmoment von 220 Newtonmetern und die Höchstgeschwindigkeit von 178 km/h reichen locker aus, um mit dem Grandtour auch auf langen Touren mit dem Rest der automobilen Welt mitzuhalten. Wenn es Renault noch schafft, ein gut abgestimmtes präzise zu schaltendes Sechsganggetriebe, anstatt der hakeligen Fünfgangschaltung, zu verbauen, ist das Glück perfekt. Doch der Makel des lässt sich angesichts des Preises für die 75-PS-Einstiegsversion von 13.800 Euro leicht verschmerzen. Immerhin sind ESP, Tagfahrlicht und ein Tempomat serienmäßig. Die getestete Luxe-Version bietet für 20.200 Euro schon einiges: Start-Stop, 16-Zoll-Alus, ein Navi-System, eine Klimaanlage und ein gut in der Hand liegendes Lenkrad. Ab 6. April steht der schmucke französische Kombi beim Händler.

Press-Inform / pressinform
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(