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So fährt das VW Golf GTE Perfomance Concept: Volle Kraft voraus!

Auf dem Golf GTI-Treffen am Wörthersee war das Golf GTE Performance Concept der Star. Jetzt zeigt der Power-Plug-in-Hybrid auf der Straße seine Krallen.

Das Cockpit entstammt dem herkömmlichen Golf GTE

Das Cockpit entstammt dem herkömmlichen Golf GTE

Die E-Power schlägt sofort zu. Lautlos und unbarmherzig. Beim Tritt auf das Gaspedal fordert das Drehmoment von 450 Newtonmetern die Regelsysteme bis an ihre Grenzen. Dann geht die Dynamik-Show seinen Lauf, die vorderen 19-Zoll-Walzen drehen kurz durch, ehe das Golf GTE Performance Concept losfeuert, als gäbe es keinen Morgen mehr. Ja, der obligatorische Tritt ins Kreuz ist auch dabei. Kein Wunder: Mit einer Systemleistung von 200 kW / 272 PS lässt das GTE Performance Concept seinen zahmeren Serienbruder Staub fressen. "Die die Mehrleistung kam durch Optimierungen im Motormanagement zustande. Also lautet die Performance-Gleichung 75 kW / 102 PS E-Maschine plus 125 kW / 170 PS aus dem 1.4 TSI ergibt jede Menge Spaß. Ein paar Vitamine haben die Ingenieure auch aus der Auspuffanlage herausgekitzelt.

Volle Kraft voraus!
Das Cockpit entstammt dem herkömmlichen Golf GTE

Das Cockpit entstammt dem herkömmlichen Golf GTE

Die Instrumente schimmern auch im Konzept-Fahrzeug blau, wie beim Serien-GTE, statt im GTI-Rot, wie es aufgrund der Kraft eigentlich angemessen wäre. Jetzt droht das erste enge Eck. Folgsam fräst sich der perlmuttweiße Golf in Richtung des Kurvenscheitels, ohne jedoch die spielerische Leichtigkeit des GTI zur erreichen. Sobald man zu übermütig wird, erinnern einen die scharrenden Vorderräder daran, dass in diesem Prototyp die elektronische Quersperre XDS+, die im Grunde nur ein erweitertes ESP ist, fehlt. Da heißt es die Ideallinie genau zu treffen und sich an den altbewährten Grundsatz zu halten: Langsam rein in die Kurve, schnell raus.

Zumal der GTE Performance diesen klassischen Fahrstil goutiert. Sobald man sich dem Kurvenausgang nähert und es progressiv wieder auf das Gas geht, spielt der weiße Flitzer seine ganze E-Stärke aus und die weißen Zeiger streben munter im Uhrzeigersinn weiter. Die E-Maschine gleicht die Antrittsschwäche des Benziners aus und nimmt den Vortriebwunsch des Piloten eifrig an. Die Beschleunigung ist die Stärke des Vehikels mit der Kraft der zwei Herzen.

Die Links-Rechts-Kombination hat es in sich. Die 17-Zoll-Bremsen packen kräftig zu und der GTE Performance carvt durch die Kurven. Die Karosserie flitzt 15 Millimeter tiefer über die den Asphalt und das straffere Sportfahrwerk hilft, die E-Power zu zügeln und dank der Sportsitze mit breiten, einladenden Wangen wird man auch bei schnellen Richtungswechseln nicht zu einer Cockpit-Flipperkugel. Das Sportlenkrad liegt gut in der Hand und die Befehle des Fahrers werden pflichtschuldig umgesetzt, allerdings könnte die Steuerung noch etwas direkter sein.

Äußerlich trägt der Power-Stromer nicht besonders dick auf: markante Schweller, schwarzblaue Felgen unter denen blaue Bremssättel hervorblitzen, die Auspuffendrohre und der Diffusor stammen vom Golf GTI, der Dachkantenspoiler hilft beim Abtrieb an der Hinterachse. Kein Wunder, dass die Fans beim traditionellen GTI-Treffen am Wörthersee von dem Konzeptfahrzeug begeistert waren und VW plant ja eine große E-Offensive, wäre doch gelacht, wenn nicht einer der Stromer ein VW Golf GTE Performance wäre.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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