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SUVs auf der IAA 2013: Kraxler für die Massen

Die SUVs haben sich von Exoten zu Geldeseln entwickelt. Die rustikale Optik ist "in" und das Fahrzeugkonzept mit der erhöhten Sitzposition beliebter denn je.

So ändern sich die Zeiten. Galten die SUVs bis vor einigen Jahren noch als benzindurstige Brachialschlitten, die sich nur Förster und Besserverdienende leisten wollten und konnten, sind die hochgelegten Fahrzeuge mittlerweile sehr gefragt. Viele Autofahrer schätzen die erhöhte Sitzposition, die vermeintliche Sicherheit und auch das eher kantige Aussehen gilt als schick. Kein Wunder, dass das SUV-Segment eine der wenigen Wachstumsbereiche der darbenden Automobil-Branche ist. Im Jahr 2020 sollen in Deutschland über eine Million Geländewagen verkauft werden.

Da gilt es, sich jetzt schon eine gute Ausgangsposition zu sichern und seine Modellpalette auf Vordermann zu bringen. Dieses Vorhaben setzen die Autobauer beim Zweijahres-Gipfel auf dem Frankfurter Messegelände um. Vor allem für Mercedes ist es höchste Zeit, seinen Kompakt-SUV zu präsentieren. Schließlich gilt in der Automobilbranche die wirtschaftlich günstige Gnade frühen Geburt. BMW startete bereits 2009 mit dem X1 und Audi folgte zwei Jahre später mit dem Q3. Jetzt soll der GLA ab Anfang 2014 verlorenen Boden wieder gut machen. Wie der Name schon verrät, ist dem 4,42 Meter langen Sternen-SUV die Verwandtschaft mit der A-Klasse deutlich anzusehen. Statt rustikalem Auftreten wird die Karte der fließenden Formen gespielt. Bei den Motoren predigen die Stuttgarter Mäßigung und setzen dies mit dem GLA 200 CDI um, der bei 136 PS nur 4,3 l/100 km verbrauchen soll. Für Lifestyle-Fans, die auf Optik Wert legen, ist dagegen das Einstiegsmodell GLA 200 mit einem 115-PS-Benziner und Frontantrieb, gedacht. "Mit dem kompakten GLA erweitern wir das Modellportfolio von Mercedes Benz um eine fünfte attraktive SUV-Variante in diesem stetig wachsenden Segment", so Dr. Joachim Schmidt, scheidender Vertriebsvorstand bei Mercedes, "ich bin deshalb sehr zuversichtlich, dass der GLA mit seinem faszinierenden Design und seiner hohen Alltagstauglichkeit zahlreiche neue Kunden für die Marke Mercedes-Benz begeistern wird."

Einen Schritt weiter ist da schon BMW. Neben der neuesten Version der ertragreichen X5-Reihe steht der BMW Concept X5 eDrive auf dem Stand der Münchener. Der Plug-in-Hybrid soll bis zu 30 Kilometer stromern. Damit werden die SUVs noch politisch korrekter. Vor allen Dingen, wenn man den anversierten Durchschnittsverbrauch von 3,8 l/100 km in Betracht zieht. Schon in zwei Jahren könnte der elektrifizierte Geländewagen bei den Händlern stehen. "Es ist der erste Plug-In-Hybrid mit permanentem Allradantrieb von BMW. Das Konzept gibt einen Vorgeschmack, wie ein entsprechendes Serienfahrzeug aussehen kann", so BMW-Entwicklungsvorstand Dr. Herbert Diess, "er bietet über 270 PS Systemleistung und eine rein elektrische Geschwindigkeit von bis zu 120 km/h." Schneller gibt es den Serienstart des Range Rover Hybrid, bei dem ein 292-PS-V6-Diesel mit einem 48-PS-Elektromotor kombiniert wird. So schafft der britische Cruiser rein elektrisch knapp 1,5 km Wegstrecke. Das Resultat ist ein Verbrauch von 6,4 l/100 km. Die Systemleistung beträgt so 340 PS. Damit lässt es sich schon ambitioniert fahren. Das ist allerdings auch der Preis von 120.000 Euro.

Ein paar Ligen darunter spielen SUVs, wie der Dacia Duster. Der SUV aus der Produktion der rumänischen Renault-Tochter trägt seine Gattung nun stolz nach außen. Auffallendes Merkmal ist der chromverzierte Kühlergrill. Auch das Heck glitzert aufgrund der silbrigen Galvanisierung mehr als zuvor. Ein großer Konkurrent des Duster, der Skoda Yeti, zeigt auf der IAA sein neues Familien-Gesicht, dass jetzt durch eckige Scheinwerfer gekennzeichnet ist, die es auch mit Xenon-Lampen gibt. Am Heck fallen die LED-Rückleuchten und der veränderte Kofferraum-Deckel auf. Außerdem gibt es von dem Tschechen-SUV zwei Varianten: eine elegantere und eine beplankte Offroad-Version.

Nissans neues SUV ist einen Schuss größer als bisher. Er soll an die alten erfolge des X-Trail anknüpfen, der einst zusammen mit dem Toyota RAV4 sogar Segmentführer war. Der Hyundai ix 35 wird aufgefrischt. Wer dafür aber optische Indizien sammeln will, muss genau hinschauen. Die modellgepflegte Version ist an den LED-Rückleuchten, den optional erhältlichen Bi-Xenon-Scheinwerfern und LED-Tagfahrlicht zu erkennen. Das schmucke Interieur bleibt zum großen Teil unverändert, die Sitze bekommen bessere Bezüge, das Navi auf Wunsch einen sieben Zoll Monitor, die Belüftungsdüsen sind in Chrom eingefasst und die Becherhalter blau illuminiert. Auch bei der Technik gibt es Änderungen: Das Fahrwerk und die Lenkung wurden überarbeitet.

Die koreanische Schwester-Marke Kia schickt den neuen Soul ins Rennen, der seine Europapremiere feiert. Obwohl das Auto auf einer neuen Plattform steht, ändert sich an dem einprägsamen Auftritt nur wenig. Die Front ist im Grunde unverändert, die markante Tigernase und die größeren Lufteinlässe fallen auf. Innen ist aufgrund des verlängerten Radstandes mehr Platz und auch das Kofferraunvolumen stieg von 340 auf 354 Liter.

Press-Inform / pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(