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So nicht, Freundchen!: Hier vertreibt eine Elefantenherde einen Motorradfahrer

Ein Biker in Thailand wollte nicht auf Elefanten warten. Als er mit seiner Maschine mitten durch eine Herde fahren wollte, platzte einem Tier der Kragen. Am Ende musste der Biker die Tiere um Vergebung bitten.


Die Situation wird kritisch 

Die Situation wird kritisch 

Hau bloß ab und lass dich hier nie wieder blicken! Das scheint die Botschaft einer Elefanten-Herde an einen nervtötenden Motorradfahrer zu sein. Eigentlich gehört der Khao Yai Nationalpark den Tieren - mit 300 Quadratkilometern Fläche ist er der drittgrößte Park in Thailand. Aber dieser vorwitzige Biker nahm die Vorfahrt für Tiere nicht ernst. Als eine Herde den Weg versperrte, drosselte er zwar das Tempo, aber er versuchte sich an den Tieren vorbei zu mogeln. Auf lange Wartezeiten hatte er keine Lust.

 Beten hilft doch

Damit provozierte er die Elefanten aber erst recht. Ein Tier stampfte auf ihn zu, attackierte ihn und trötete dabei laut. Sekunden später kam dem ersten Tier eine ganze Gruppe zur Hilfe darunter zwei Jungtiere. Sie umringten den Fahrer und trompeteten ihn an und schubsten ihn mit den Rüsseln. Der überraschte Fahrer stand der Herde hilflos gegenüber und faltet die Hände, als würde er um Gnade flehen. Vielleicht rettete ihn die Demutsgeste. Die Tiere hatten es primär auf seine Krachmaschine abgesehen und nicht so sehr auf den Thailänder. In einem unbemerkten Moment konnte sich der Mann retten und in den Dschungel flüchten. Die Tiere kickten das Motorrad noch ein wenig hin und her, ein Elefant setzte sogar triumphierend seinen Fuß auf das Bike. Die ganze  Zeit wartete der Fahrer in sicherer Entfernung ab. Erst als die Tiere weiterzogen, traute er sich zu seinem Bike. Er blieb unverletzt, nur das Motorrad wurde ramponiert.

Gefilmt wurde das Spektakel mit der Dash-Cam eines Autos, dieser Fahrer war immerhin vernünftig genug, einfach abzuwarten.

An so viel Einsicht bei Motorradfahrern glaubt die Park-Verwaltung nicht mehr. Auf der Facebook-Seite des Parks heißt es: "Alle Motorräder sind aus Khao Yai verbannt, so dass kein ernsthafter Unfall passieren kann." In dem Park kommt es gelegentlich zu kritischen Situationen mit den selbstbewussten Elefanten, bislang blieb es jedoch bei Sachschäden. 

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.