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Veodrive ermöglicht Modell-Auto-Rennen in Ich-Perspektive Rasende Drohnen


Bei Veodrive treten Kunden mit ferngesteuerten Modellautos auf Rennstrecken gegeneinander an. Der Clou dabei: eine Cockpitkamera lässt die Fahrer aus der Ich-Perspektive steuern.

Die Idee klingt simpel und revolutionär zugleich: Der Belgier Claude Chantala und sein Sohn Charles haben ferngesteuerte Modellautos mit live übertragenden Cockpitkameras ausgerüstet. Das Signal wird an einen Bildschirm übertragen, vor dem Lenkrad, Fahrersitz und Gaspedale angebracht sind. Auf der nebengelegenen Rennstrecke für die kleinen RC-Cars (Radio Controlled Cars) können die Kunden von Veodrive dann gegeneinander antreten. Und das realistischer, als es ihnen je ein Videospiel bieten könnte, denn die kleinen Fahrzeuge sind echten Fliehkräften ausgesetzt.

"Wir wollten ein Rennerlebnis kreieren, das realistisch ist und Spaß macht, dabei aber nicht zu teuer oder gefährlich wird und obendrein umweltfreundlich sein soll", sagt Charles Chantala zum stern. Seit November kann man die Umsetzung der Idee in Brüssel sehen und testen, das Konzept soll nun aber auch nach Deutschland exportiert werden. Anbieter von Indoor-Kartbahnen oder etwa Bowlingcenter und Lasertag-Hallen seien als Abnehmer für Veodrive-Bahnen geplant, aber man möchte in naher Zukunft auch eigene Filialen eröffnen. Für die Expansion nach Deutschland, Niederlande und Luxemburg soll nun neues Geld her, und dafür will das Start-up - wie derzeit Mode – eine Crowdfunding-Kampagne starten.

Die Idee kam Claude Chantala, der sein Leben lang in der Rennindustrie gearbeitet hat, beim Schauen der Formel 1 im Fernsehen. Während der Übertragungen wird oft auf die On-Board-Kameras umgeschaltet, die einem fast das Gefühl geben, im Cockpit zu sitzen. Daraufhin entwickelte er zusammen mit seinem Sohn die ersten Prototypen. Einen Eindruck von der Idee können Sie sich in folgendem Video verschaffen:

Finn Rütten

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