Opel GT Das dreifache Lottchen


Auf dem Automobil Salon in Genf zeigt Opel den neuen GT - mit dem Experiment Speedster ist dann endgültig Schluss. GT sind Buchstaben, die jedem echten Opel-Fan in Entzücken versetzen.

Doch der neue GT ist leider nur ein Klonkrieger aus dem General-Motors-Regal. Die Konzernbrüder hören auf die Namen Solstice (Pontiac) und Sky (Saturn). Technisch darf man von Opels Rabaukenfahrzeug also wenig neues erwarten, dafür wird bei ihm das Blech in aggressivere Falten gelegt. Originell ist das Design nicht, dafür wartet der GT mit einem wilden Mix auf. Vorne läuft alles auf einen bösen, bösen Rachen zu. Wüste Scheinwerfer werden von überdimensionierten Nebelscheinwerfern flankiert. Das Heck erlaubt sich einen gewaltigen Hüftschwung. Quadratische Auspuffendrohre und eine mittig angeordnete Rückfahrleuchte setzen Akzente am Abschluss.

Angetrieben wird der neue GT von einem Frontmotor. Der 2,0-Liter-Turbo mit Benzin-Direkteinspritzung soll 240 km/h Spitze leisten und für eine eine Beschleunigung von unter sechs Sekunden von Null auf 100 km/ gut sein. Zum Frühjahr 2007 soll der der GT zu haben sein. Der Verkaufspreis wird unter der magischen 30.000er-Grenze liegen und rund 27.000 Euro betragen.

Ein "echter" Opel wird der GT leider nicht mehr, er wird, wie der Pontiac Solstice und der Saturn Sky, in den USA montiert.

Kra


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