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Pontiac Torrent: Nicht ohne meinen SUV

Angekündigt vor einem Jahr wurde er in Los Angeles enthüllt: Der SUV Torrent. Bislang litt Pontiac darunter, keinen der begehrten SUVs (Sport Utility Vehicles) im Regal zu haben, mit dem Torrent will jetzt auch Pontiac beim Breitreifen-Corso mitmischen.

Eine eigenständige Schöpfung ist der Torrent nicht geworden. Er basiert auf dem neuen Chevrolet Equinox, die Unterschiede sind eher optischer Natur. Grill, Front, Scheinwerfer und Radkästen wurden modifiziert. Der Motor stammt von Honda, er soll den Torrent knackiger als die anderen GM-Modelle machen. Der 3,4 Liter V6 leistet überschaubare 185 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 285 Nm zur Verfügung. Für diese Kraft müssen allerdings auch 3.800 U/min anliegen.

Angesichts der Dimension des Fahrzeugs ist der Torrent gemessen an deutschen Maßstäben eher untermotorisiert. Die Offroad-Fähigkeiten können auf Wunsch kastriert werden, eine Fünfgang-Automatik schaufelt dann die Kraft allein auf die Vorderräder. Der Chevrolet-Zwitter konnte die US-Presse nicht begeistern, es bleibt daher fraglich, ob der etwas wertigere Motor, dickere Reifen und zusätzliche Leuchten ausreichen, um den verkauf des Torrent zu beflügeln.

Optisch macht der Torrent dagegen einen angenehmen Eindruck. Klare Linien, kräftige Front und angenehme Platzverhältnisse zeichnen den Pontiac aus. Der 4.795 Meter lange, 1.813 Mm breite und 1.703 Mm hohe Wagen besitzt einen Radstand von 2.857 Mm. Das maximale Ladevolumen beträgt 951 Liter. Durch die umgeklappten Rücksitzlehnen kann es auf 1.842 Liter erhöht werden kann. Innen sollen Ebenholz-Einlagen die Passagiere verwöhnen. Zusätzlich zieren Cashmere- und Chrom-Elemente den Innenraum. Platz gibt es reichlich. Da sich die Rückbank verschieben lässt, wird man dort großzügige Beinfreiheit herstellen können. Den Pontiac Torrent gibt es in der zweiten Jahreshälfte 2005 bei den US-Händlern.

Kra

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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.