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REIFENSTREIT: Continental und Goodyear springen bei Ford ein

Die Reifen-Riesen Continental und Goodyear werden Millionen Reifen als Ersatz für die Rückrufaktion von 13 Millionen Firestone-Reifen durch Ford anbieten.

Der Reifen-Riese Continental wird Millionen Reifen als Ersatz für die Rückrufaktion von 13 Millionen Firestone-Reifen durch Ford anbieten. Dies hat die US-Reifentochter der Continental AG am Montag mitgeteilt.

Produktion erhöht

Die Continental Tire hat die Produktion in ihren sechs nordamerikanischen Reifenfabriken erhöht. Continental Tire wird die Reifen den Ford- und Mercury-Autohändlern, Großhändlern und unabhängigen Reifenhändlern zur Verfügung stellen.

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Ford gegen Firestone. Ein Streit mit Vergangenheit:

stern.de: Reifenstreit: Firestone belastet Ford

stern.de: Ford ruft erneut Fahrzeuge zurück

Waren Sie selbst schon von einer Rückrufaktion betroffen? Erzählen Sie uns Ihre Erfahrungen im stern-Forum.

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Ford hatte die Rückrufaktion der Firestone-Reifen am 22 Mai angekündigt. Die meisten der beanstandeten Reifen sind auf Explorer-Geländewagen von Ford installiert. Sie sind auch teilweise auf einigen anderen Ford-Geländewagen und -Pickups zu finden. Firestone hatte seine Geschäftsbeziehungen zu Ford in Amerika abgebrochen.

Die zurückgerufenen Firestone »Wilderness AT«-Reifen werden teilweise durch Continental-Reifen und durch ebenfalls von Continental angebotene »General Tire«-Reifen ausgetauscht. Den Ford-Fahrern entstehen dabei keinerlei Kosten. Continental Tire wird für die Reifen von Ford direkt bezahlt. Continental ist der größte Ford-Reifenlieferant in den USA und in Europa. Continental Tire hat einen Umsatz von rund 1,6 Milliarden Dollar (3,7 Mrd DM/1,9 Mrd Euro) und beschäftigt 9 300 Mitarbeiter.

6,5 Millionen Reifen von Goodyear

Der amerikanische Reifenhersteller Goodyear Tire ist ebenfalls in großem Stil bei der Ford-Rückrufaktion dabei. Es sollen mehr als Hälfte der 13 Millionen Firestone-Reifen durch Goodyear-Reifen ersetzt werden, gab die Gesellschaft am Montag bekannt. Goodyear hat die Produktion der von Ford als Ersatzreifen genehmigten Reifen verzehnfacht. Goodyear hat seine Lieferungen an fast 9 000 Händler beschleunigt, darunter Goodyear- und unabhängige Reifenhändler sowie Ford-Händler.

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.