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Auto-Service: Nicht witzig: Lachgas-Einspritzung für den Motor

Der Verband Deutscher Automobil-Tuner hat alle Fahrer eindringlich davor gewarnt, die Motoren ihrer Wagen mit Lachgas-Einspritzungen "aufzumotzen". Diese Umbauten sind illegal.

Der Verband Deutscher Automobil-Tuner hat alle Fahrer eindringlich davor gewarnt, die Motoren ihrer Wagen mit Lachgas-Einspritzungen "aufzumotzen". "Motortuning durch Lachgas-Einspritzung ist illegal und führt außerdem häufig zu teuren Motorschäden", erklärte der VDAT.

Power nur auf kurzen Strecken

Diese Art der Leistungssteigerung, die ursprünglich aus dem amerikanischen Dragster-Sport stammt, ist seit dem Kinofilm "The Fast and the Furious", der von illegalen Straßenrennen handelt, auch außerhalb der USA immer populärer geworden. Die Werbung für die derartige Systeme verspricht nach Angaben des Verbandes bis zu 100 Prozent Mehrleistung durch die Einspritzung von Lachgas (Distickstoffmonoxid, N2O). Dabei werde selten erwähnt, dass diese Art von Motortuning die zusätzlichen Pferdestärken nur über wenige Sekunden bieten kann. Die angebotenen Systeme seien weder exakt auf die jeweiligen Autos abgestimmt noch für dauerhaften Vollgasbetrieb ausgelegt, wie er speziell auf deutschen Autobahnen möglich sei.

Ein Motorradfahrer will kräftig angeben und blamiert sich heftig.

Vielfältige Risiken

Mit Lachgas-Tuning sind den Angaben zufolge vielfältige Risiken verbunden. Zum einen sei diese Art von Leistungssteigerung illegal, da sie nicht zulassungsfähig sei, erklärte der TÜV-Experte Jürgen Krause laut VDAT. "Einer TÜV-Prüfung für eine Lachgas-Einspritzung steht allein schon die Tatsache im Weg, dass weder der obligatorische Abgastest noch exakte Messungen der Motorleistung oder der Fahrleistungen möglich sind." Darüber hinaus stelle sich die Frage der Sicherheit bei Undichtigkeiten im Lachgassystem und die Frage der Zulässigkeit von Lachgas-Transporten, da hier auch Gefahrgut-Vorschriften zu beachten seien.

Ohne TÜV-Gutachten kann diese Art der Leistungssteigerung nicht in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden. Wer dennoch eine Lachgas-Einspritzung installiert, verliert die Betriebserlaubnis für das Fahrzeug, was nach Angaben von Verkehrsrechtsexperten schwere Folgen haben kann. Wer mit einem solchen Fahrzeug unterwegs sei, müsse mit einem Bußgeld und drei Punkten in Flensburg rechnen. Zudem drohe der Verlust des Versicherungsschutzes.

Bastler bleiben bei Schäden auf Kosten sitzen

Grundsätzlich führt die Montage einer Lachgas-Einspritzung laut Tuning-Verband automatisch zum Verlust jeglicher Gewährleistungsansprüche gegenüber dem Fahrzeughersteller. "Wir haben mehrere Zuschriften von Autobesitzern erhalten, die mit solchen NOS-Systemen Motorschäden hatten, die zum Teil mehr als 10.000 Euro kosteten", berichtet Michael Lauer, Geschäftsführer des VDAT. "Natürlich lehnten die jeweiligen Autohersteller die kostenlose Reparatur ab. Damit bleibt diesen Autobesitzern nur die Möglichkeit, Gewährleistungsansprüche gegen die Firma zu richten, bei der die Lachgas-Einspritzung gekauft wurde. In der Realität ist das aber meist vergeblich, denn die Vertreiber dieser meist aus den USA importierten Systeme sind vor allem Hinterhof-Werkstätten ohne jeglichen finanziellen Background, die gar nicht in der Lage sind, für teure Motorschäden aufzukommen."

Damit bleibe der Besitzer eines mit Lachgas getunten Autos oft auf seinem teuren Motorschaden sitzen. Das könne weitere schwer wiegende Folgen haben, wenn das Auto finanziert oder geleast und der Umbau ohne Zustimmung des Finanzinstitutes durchgeführt worden sei. "Grundsätzlich kann man sagen, dass die Autofahrer statt auf Tuning durch Lachgas-Einspritzung besser auf konventionelles Tuning setzen sollen", erklärte Lauer.

DPA
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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?