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Service Fahrradkauf: Hollandrad, Mountainbike oder City-Drahtesel - welcher Fahrradtyp ist der richtige?

Es wird  Zeit, sich das richtige Rad zuzulegen. Doch die Auswahl wird immer größer. Worauf Sie beim Radkauf achten sollten.

Man braucht nicht unbedingt das sportlichste Rad, um damit glücklich zu sein.

Man braucht nicht unbedingt das sportlichste Rad, um damit glücklich zu sein.

Sobald die Sonne scheint, ist die Fahrradsaison eröffnet. Dann wird es Zeit, über einen Drahtesel nachzudenken. Ein neues Rad muss nicht unbedingt teuer sein, brauchbare Markenräder gibt es schon für 500 Euro. Ein Neukauf kann sogar vernünftiger sein, als aufwändige Reparaturen an einem alten Rad, das Schäden an Lagern und Lichtanlage aufweist. Wer sparen will, muss sein Glück nicht im Baumarkt suchen. Vorjahresmodelle werden auch bei Fachhändlern billiger angeboten. Aber: Rad ist nicht gleich Rad. Damit die Wahl des richtigen Modells nicht zur Qual wird, stellen wir Ihnen in der eingebetteten Fotostrecke die wichtigsten Fahrradtypen vor und erklären, für wen diese geeignet sind.

Tipps für den Fahrradkauf: Welches Rad passt zu mir?
Hollandrad - Unkaputtbarer Klassiker - ohne sportliche Ambitionen   Beispiel  Marke: Batavus   Typ: Old Dutch   Preis: ab 499 Euro  Auf einem Hollandrad sitzt man aufrecht und blickt offen und neugierig in die Welt. Hollandräder sind haltbar und bequem. Aufgrund ihrer Konstruktion eignen sie sich eher fürs flache Land. Ausgerüstet mit einer guten Schaltung, kommt man in der Ebene flott voran. Zudem ist die aufrechte Haltung bequem, sie verhindert aber zuverlässig jede Karriere als Bergziege.  Der Rahmen hat sich über die Jahre wenig verändert. Das Kennzeichen ist ein gleichschenkliges "V", auf das ein gebogenes und hochgezogenes Rohr geschweißt ist. Der Lenker ist gekrümmt und so ausbalanciert, dass man auf einem Hollandrad freihändig durch die Welt düsen kann, außerdem muss man sich nicht vorbeugen. Die Sättel sind traditionsgemäß aus Leder und gut gefedert. Eine der Vorzüge des Hollandrades für den Alltagsradler: Die Kette liegt hinter einer kompletten Verkleidung verborgen, so geraten Hosenbeine nicht an das schmierige Kettenfett.  Hollandräder sind optimale Kurzstrecken- und Stadtfahrräder und verlieren bei guter Verarbeitung und Pflege selten an Wert. Nachteil: Für einen Transport sind sie sehr sperrig und auch sehr schwer.  Plus: Solide, gutmütig, alltagstauglich   Minus: Schwer, unhandlich zu transportieren, unsportlich   Tipp: Ob Hollandrad oder nicht, wer Straßenkleidung auf dem Rad trägt, sollte Wert auf einen geschlossenen Kettenkasten legen.

Hollandrad - Unkaputtbarer Klassiker - ohne sportliche Ambitionen
Beispiel
Marke: Batavus
Typ: Old Dutch
Preis: ab 499 Euro
Auf einem Hollandrad sitzt man aufrecht und blickt offen und neugierig in die Welt. Hollandräder sind haltbar und bequem. Aufgrund ihrer Konstruktion eignen sie sich eher fürs flache Land. Ausgerüstet mit einer guten Schaltung, kommt man in der Ebene flott voran. Zudem ist die aufrechte Haltung bequem, sie verhindert aber zuverlässig jede Karriere als Bergziege.
Der Rahmen hat sich über die Jahre wenig verändert. Das Kennzeichen ist ein gleichschenkliges "V", auf das ein gebogenes und hochgezogenes Rohr geschweißt ist. Der Lenker ist gekrümmt und so ausbalanciert, dass man auf einem Hollandrad freihändig durch die Welt düsen kann, außerdem muss man sich nicht vorbeugen. Die Sättel sind traditionsgemäß aus Leder und gut gefedert. Eine der Vorzüge des Hollandrades für den Alltagsradler: Die Kette liegt hinter einer kompletten Verkleidung verborgen, so geraten Hosenbeine nicht an das schmierige Kettenfett.
Hollandräder sind optimale Kurzstrecken- und Stadtfahrräder und verlieren bei guter Verarbeitung und Pflege selten an Wert. Nachteil: Für einen Transport sind sie sehr sperrig und auch sehr schwer.
Plus: Solide, gutmütig, alltagstauglich
Minus: Schwer, unhandlich zu transportieren, unsportlich
Tipp: Ob Hollandrad oder nicht, wer Straßenkleidung auf dem Rad trägt, sollte Wert auf einen geschlossenen Kettenkasten legen.


Für eine vernünftige Auswahl müssen Sie einschätzen, was Sie mit dem Rad machen möchten und können. Die eigene Sportlichkeit wird gern überschätzt. Fitness muss man langsam aufbauen und zwar mit einem Alltagsrad. Echte Sporträder erfordern bereits eine gewisse Kondition. Schon die Haltung basiert darauf, dass Sie auf Ihren Beinen stehen und nicht auf dem Po sitzen. Wer das nicht lange durchhält, beklagt sich schnell über den unbequemen Sattel und den zu flachen Lenker. Obendrein ist ein ausgesprochenes Sportrad nicht unbedingt alltagstauglich.


Typische Alltagsräder für jeden Zweck sind dagegen Trekkingräder oder Cityräder mit ihrem tiefen Einstieg. Trekkingräder sind durchaus auch für längere Radtouren geeignet, Cityräder eher für kurze Entfernungen.
Als Alternative gibt es Elektroräder in allen Bauformen. Sie sehen inzwischen sehr viel dynamischer aus, als noch vor einigen Jahren und sind technisch ausgereift. Mit der Hilfe eines Elektromotors kann jeder die Lücke zwischen seinen Tourenwünschen und den eigenen Möglichkeiten schließen. Mit einem leistungsstarken und entsprechend teuren Akku eignen sich diese Räder auch für lange Touren. Reichweiten von bis zu 180 Kilometern sind mit einer Aufladung möglich.
Denken Sie beim Kauf daran: Von jedem Radtypen gibt es zusammengeschusterte Billigangebote und solide Markenräder. Wer sich nur hin und wieder auf das Rad schwingt, für den reicht ein günstiges Modell. Alle, die viel Radfahren wollen, sollten Wert auf Qualität legen.

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