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Auto-Bildband: Lost Cars – die gruseligen Ruhestätten vergessener Autos

Uwe Sülflohn und Theodor Barth spüren die Gräber berühmter Autos im Wald, in Ställen und Scheunen auf und bannen die Skelette aus Blech im Licht von Taschenlampen. Ihr Band zeigt grausig- schöne Fotos der gestrandeten Autowracks.

Mit der Tür ins Haus: Das Goggomobil Coupé TS 250, von 1957 bis 1964 mit hinten angeschlagenen Türen gebaut, bleibt standhaft und trotzt den Trümmern. Bisher jedenfalls, denn ihm wie uns drohte der Einsturz von oben oder nach unten.

Mit der Tür ins Haus: Das Goggomobil Coupé TS 250, von 1957 bis 1964 mit hinten angeschlagenen Türen gebaut, bleibt standhaft und trotzt den Trümmern. Bisher jedenfalls, denn ihm wie uns drohte der Einsturz von oben oder nach unten.

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Es war Sylvester 2016, als Uwe Sülflohn sein erstes Wrack entdeckte. "Die geraden Linien waren leicht zu erkennen", erinnert sich der Fotograf und Lichtkünstler. "Von der Kante des steil abfallenden Hangs aus gesehen, bildeten sie zwischen den kargen Eichen eine fremdartige, technische Struktur". Der Jagdinstinkt war erneut erwacht.

Zuvor hatte Sülflohn zwei Winter lang verlassene Hütten fotografiert, die er in Wäldern aufgespürt hatte. In der Dunkelheit, mit der Taschenlampe beleuchtet, geheimnisvoll mit Licht bemalt.

Tachenlampen und alte Autos

Nicht lange danach, im August 2016, bekam er den Auftrag, seinem Freund und Kollegen Theodor Barth beim Schönheitswettbewerb für Oldtimer im kalifornischen Pebble Beach zu assistieren. Dort waren nichts weniger als die Kronjuwelen der automobilen Schöpfungsgeschichte abzulichten. Und irgendwann sagte Barth zu seinem Kollegen und Freund Uwe Sülflohn: "Warum machen wir das Ding mit den Taschenlampen nicht mit alten Autos?"

Herausgekommen bei der zweieinhalb Jahre währenden Suche ist "Lost Cars", ein großformatiger Fotoband mit 110 gruselig-schaurigen Autobildern, jedes für sich allein wegen der aufwändigen Recherche ein Kunstwerk. Der lichtbildnerischen Aufgabe begegneten Barth und Sülflohn nicht mit der üblichen Photoshop-Bearbeitung am Computer, sondern, ganz klassisch, mit Langzeitbelichtungen und den besagten Taschenlampen, aber auch mit LED-Leuchten, Blitzen sowie Kunstlicht von Straßenlaternen und Werbeschildern. Und natürlich mit Hilfe von Sonne, Mond und Sternen. So wird der im Birkenhain vergessene Volvo PV544 im feierlichen Schein zu einer Art Altar für seine eigene Trauerzeremonie. Bei den im Freien gefundenen Wracks mag es den Betrachter erschaudern ob der Vergänglichkeit dieser einst kostbaren Raritäten. Er wird womöglich Tränen vergießen, weil diese unrettbar verloren sind, fast schon Eins geworden mit der Wiese, dem Gestrüpp, dem Unterholz. Die in Garagen oder Scheunen vergessenen Automobile wie der Opel GT erwecken dagegen vielleicht den Beschützerinstinkt von Oldtimer-Liebhabern, um es den Fotografen schließlich gleich zu tun und auf die Jagd zu gehen – und zu retten, was noch zu retten ist.

Theodor Barth, Uwe Sülflohn

Lost Cars. 

GeraMond Verlag GmbH, München, ISBN 978-3-96453-048-6, 49,90 Euro.

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
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Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
  • Frank Janssen