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"Ankh": Auf Fluchreise im alten Ägypten

Das Frankfurter Entwicklerteam Deck 13 besinnt sich in "Ankh" auf große Adventure-Vorbilder wie "Monkey Island" und entführt den Spieler auf eine aberwitzige Reise durchs antike Ägypten...

Assil ist ein ganz normaler altägyptischer Jugendlicher: Partys und nichts als Partys im Kopf. Selbst vor verbotenen Veranstaltungen in den heiligen Pyramiden macht er nicht Halt - bis er sich eines Tages dabei den tödlichen Fluch eines erst vor kurzem verstorbenen Skarabäenkönigs einhandelt. Gleichzeitig fällt ihm irgendwie der Ankh in die Hände, das Symbol des Lebens, mit dem sich der Totengott Osiris Zugang zur Welt der Lebenden verschaffen will. Damit sind Turbulenzen programmiert: Assil macht sich auf den Weg, um seinen Fluch wieder los zu werden und stellt dabei fest, dass der Ankh auch Begehrlichkeiten bei weniger angenehmen Zeitgenossen weckt.

Schon bei der Präsentation zieht "Ankh" alle Register, um den großen amerikanischen Adventure-Ikonen von LucasArts Paroli bieten zu können: Oliver Rohrbeck, der Synchronsprecher von Hollywood-Star Ben Stiller, lieh dem Protagonisten Assil seine Stimme, in weiteren Rollen sind Thomas Danneberg (John Cleese), Ranja Bonalana (Renée Zellweger) und Ernst Meincke (Patrick Stewart) zu hören.

Verflucht frech

"Ankh" spielt sich in einer knallbunten ägyptischen 3-D-Comic-Welt ab und steuert sich intuitiv per Maus nach bewährtem Point&Click-Prinzip. Nachdem Assil dem Hausarrest in der elterlichen Wohnung entkommen ist, sammelt er in frechen Gesprächen mit den Bürgern auf dem Basar und den Straßen Hinweise, wie er die Last des Fluches wieder loswerden könnte. So manches läuft dabei nach dem bekannten Muster ab: Schurken nehmen Assil sein letztes Geld ab und wollen es ihm erst gegen ein gutes Frühstück zurückgeben. Also macht sich Assil auf die Suche nach einem adäquaten Menü und trifft dabei auf eine Fischburger-Verkäuferin ohne Fisch - und so weiter. Eingesammelte Gegenstände (die sich nicht selten auch miteinander kombinieren lassen) verwahrt Assil in seinem überschaubaren Inventar am oberen Bildschirmrand.

Unterschiedlich witzig

Immer wieder fühlt man sich bei den Puzzles an die legendären Adventures aus den 90-ern erinnert. Wenn Assil beispielsweise mit Piratenarm und Freizeithemd Krokodile in die Irre führt, hat das schon LucasArts-Flair. Auch in den zahlreichen Dialogen strebt Deck 13 danach, den Witz alter Vorbilder wieder aufzugreifen - mit unterschiedlichem Erfolg. Mal liegt der Spieler lachend am Boden, oft wirken die Wortgeplänkel allerdings auch bemüht und kommen über flaches Kalauerniveau nicht hinaus.

Schwächelnde Technik

So erfrischend, unterhaltsam und sympathisch "Ankh" auch rüberkommt - bei Technik und Design regiert leider oft gehobenes Mittelmaß: Die Übergänge zwischen einzelnen Locations gestalten sich holprig, Animationen wirken hölzern, und bei den Puzzles stören die langen Laufwege, die es immer wieder zurückzulegen gilt. Überhaupt vertrauten die Entwickler bei den Rätseln vornehmlich auf bewährte Adventure-Kost und wagen kaum wirklich neue, originelle Ansätze. Adventure-geschulte Spieler werden in "Ankh" deshalb auch in wenigen Stunden bereits bei der Endsequenz angelangt sein.

Ankh

Hersteller/Vertrieb

Deck 13/bhv

Genre

Adventure

Plattform

PC

Preis

ca. 40 Euro

Altersfreigabe

ohne Altersbeschränkung

Fazit: "Ankh" ist eines der wenigen witzigen deutschen Adventures und kann sich teilweise durchaus mit internationalen Produktionen messen. Zum ganz "großen" Titel reicht es dennoch nicht - dazu fehlt es dem Programm noch an Originalität und technischer Perfektion. Für Adventure-Freunde ist der Kauf dennoch ein Muss.

Herbert Aichinger/Teleschau/TELESCHAU
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.