"Buzz! Junior: Robojam" Reichlich Blech


Jetzt sind die Kids wieder am Drücker: "Buzz Junior: Robojam" wendet sich ausschließlich an ein junges Publikum ...

Rund 25 Geschicklichkeits- und Reaktionstests sorgen für Unterhaltung ohne großen Anspruch. Dank der intuitiven Steuerung via Buzzer dürften sich Einstiegsschwierigkeiten erübrigen. Gedrückt werden muss im rechten Moment entweder die entsprechende Farbe oder der große leuchtende Knopf - mehr nicht. Außerdem gefällt die kunterbunte Knuddeloptik auf Anhieb, auch in puncto Übersichtlichkeit macht "Robojam" eigentlich alles richtig.

Allerdings hat das Ganze ein großes Manko: Alleine ist die Blechkübel-Sause ziemlich schrottig. Nur wenn sämtliche Buzzer belegt sind, läuft der Titel zu Hochform auf. Dann wagen bis zu vier Zocker-Zöglinge ein Tänzchen mit einem spacigen Tintenfisch, weichen Raketen auf einem interstellarem Schießstand aus oder tragen ein gefährliches Hindernisrennen aus. Besonders cool: die Disziplin "Galaxie-Chaos", eine recht witzige Hommage an den Arcade-Klassiker "Asteroids".

Buzz! Junior: Robojam

Hersteller/Vertrieb

Sony/Sony

Genre

Geschicklichkeit

Plattform

PlayStation2

Preis

ca. 40 Euro

Altersfreigabe

o.A.

Leider finden sich in "Robojam" fast nur noch halb so viele Mini-Games wie bei der "Jungle Party". Schlimmer noch: Nicht alle sind echte Kracher, wenige erweisen sich sogar als echte Rohrkrepierer, sodass am Ende gerade mal die Hälfte der Spielchen begeistert. Zu wenig, um über längere Zeit an den Bildschirm zu fesseln. Dennoch verlangt Sony satte 40 Euro allein für das Spiel, im Bundle kostet's 60 Euro.

Gerd Hilber/Teleschau TELESCHAU

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