HOME

"Elven Legacy": Der Zorn der Elfen

Rundenbasierte Taktik mit knackig schweren Computergegnern kennzeichnet Paradox Interactives "Elven Legacy", dem inoffiziellen Nachfolger des ähnlich gestrickten "Fantasy Wars" aus dem Jahr 2007.

Die Welt ist wieder einmal vom Untergang bedroht. Schuld ist diesmal ein böser menschlicher Magier, der den Elfen ihr größtes Geheimnis entrissen hat und nun nach unendlicher Macht strebt. Natürlich geben die Langohren nicht klein bei und setzen sich mit allen Mitteln zur Wehr - in einer 18 Missionen umfassenden Einzelspieler-Kampagne, sieben einzelnen Aufträgen und auf 16 Mehrspieler-Karten.

Ein Tutorial führt Neulinge, die nicht mit dem Vorgänger "Fantasy Wars" vertraut sind, in die Spielmechanik ein - sorgt aber erst einmal für Verwirrung: Ein Kuddelmuddel aus russischer und englischer Sprachausgabe geht einher mit deutschen Bildschirmtexten. Auch wer hier nur Bahnhof versteht, findet sich jedoch schnell per Trial & Error mit der intuitiven Maus- und Hotkey-Steuerung zurecht und kann sich unverzüglich in die Kampagne stürzen.

Eine große Karte des Elfenreichs markiert die Stellen, an denen sich Schlachten austragen lassen - mitunter hat man sogar die Wahl zwischen mehreren Aufträgen. Unterschiedliche geografische Gegebenheiten wie Hügellandschaften, schneebedeckte Regionen oder Wüsten sorgen nicht nur für optische Abwechslung, sondern auch für taktische Vielfalt. Die liebevoll gestalteten Karten sind in Sechsecke unterteilt, auf denen die Spielfiguren rundenweise bewegt werden.

Die zentralen Charaktere, um die der Spieler seine stetig wachsende Armee gruppiert, sind die beiden Helden Sagittel und Gylven. Bogenschützen und Speerkämpfer, Elfen-Ritter, Luftschiffe und viele andere Einheiten mit unterschiedlichen Fähigkeiten bieten eine gute Mischung für Aufklärung, Nah- und Fernkampf. Mit zunehmender Erfahrung erwerben die Einheiten auch neue Fähigkeiten, die die taktischen Möglichkeiten zusätzlich erweitern. Das motiviert zum Weiterspielen und zum sorgsamen Umgang mit den Pixelkämpfern - zumal man bewährte Helden in der Kampagne von Mission zu Mission mitnehmen darf.

Die Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt, erfordern des Öfteren mehrere Anläufe. Die Computergegner agieren gewitzt und nutzen gezielt Schwachstellen in den feindlichen Linien aus. Zudem muss sich der Spieler oft mit Armeen herumschlagen, die den eigenen zahlenmäßig weit überlegen sind. Hier lernt man die Autosave-Funktion zu schätzen, die verhindert, dass man nach jeder Niederlage ganz von vorn beginnen muss.

Elven Legacy

Hersteller/Vertrieb

1C/Paradox Interactive

Genre

Strategie

Plattform

PC

Preis

ca. 30 Euro

Altersfreigabe

ab 12 Jahren

Fazit: "Elven Legacy" glänzt nicht gerade mit einer einfallsreichen Hintergrundstory, wartet nicht mit grafischen Wundern auf und hat durchaus Schwächen im Balancing. Trotzdem stellt sich bei diesem Spiel der "Nur-noch-die-eine-Mission"-Effekt ein. Wer kein Problem damit hat, sich hier und da mal an hartnäckigen Gegnern die Zähne auszubeißen, könnte dem herben Charme von "Elven Legacy" durchaus verfallen.

Herbert Aichinger/Teleschau / TELESCHAU
Themen in diesem Artikel
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.