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"Grand Ages: Rome": Römisches Konjunkturpaket

Einmal Caesars Enkel sein: In der Aufbausimulation "Grand Ages: Rome" von Haemimont Games treten Spieler in die Fußstapfen bedeutender römischer Familien.

Verwirrung beim Plebs: "Grand Ages: Rome" war zunächst als "Imperium Romanum 2" konzipiert, und es stellt auch eine direkte Weiterentwicklung von dessen Spielprinzip dar. Mit dem neuen Namen "Grand Ages: Rome" möchte Haemimont Games aber wohl eine komplett neue Reihe ähnlicher Spiele einleiten, die unterschiedliche historische Epochen abdecken sollen. Man darf spekulieren, ob der neue Name nun rein zufällig an Segas "Total War"-Reihe erinnert oder ob Haemimont mit "Grand Ages" künftig ähnliche Ziele verfolgt ...

Vorweg: Auch "Grand Ages: Rome" erfindet das Rad nicht neu. Geboten werden die Standardelemente einer in der Antike angesiedelten Aufbausimulation, wie wir sie seit den 90er-Jahren des vorigen Jahrhunderts aus Sierras "Caesar"-Serie kennen: Der Spieler beginnt als römischer Statthalter in der Provinz damit, aus dem Nichts eine florierende Stadt hochzuziehen, die nicht nur Bürger, sondern auch Neider und feindliche Truppen anlockt. Man kümmert sich um alles: von der Wasser- über die Nahrungsversorgung mit Getreidefarmen bis hin zur Volksbelustigung im Amphitheater, von religiösen Kultstätten über Handelswege bis hin zum Militär.

Frischen Wind ins Statthalterleben bringt die eigene Familie, die sich der Spieler zu Beginn seiner Karriere aussuchen kann. Je nachdem, ob man beispielsweise als Julier oder Flavier ins Rennen geht, ändert sich der Talentbaum und bietet unterschiedliche Entwicklungsmöglichkeiten. Am grundlegenden Spielverlauf ändert dies jedoch wenig. Immerhin: Der gewählte Charakter entwickelt sich je nach Spielweise zum geschickten Händler oder Taktiker weiter, was auch die Ressourcen beeinflusst, die dem Spieler in einer Mission zur Verfügung stehen.

Wer bei der Stadtentwicklung erfolgreich sein will, muss seine Augen überall haben und genau auf Volkes Stimme hören, um Bedürfnisse rechtzeitig zufriedenstellen zu können, ehe es zu Revolten oder Angriffen von außen kommt. Um Letztere abzuwehren sollte das Militärwesen frühzeitig ausgebaut werden: Neben Fußsoldaten stehen auch berittene Einheiten und Hilfstruppen zur Verfügung, die sich aus der einheimischen Bevölkerung der Provinz rekrutieren lassen.

Gegenüber "Imperium Romanum" wurde die Truppensteuerung gründlich überarbeitet und orientiert sich nun an dem aus "Total War" bekannten System. Trotzdem spielt der Militärpart auch in "Grand Ages: Rome" eine untergeordnete Rolle und bleibt optional. Wer will, kann sich ganz aufs Bauen konzentrieren und muss nicht kämpfen.

Grafisch wurde die römische Zivilisation ebenso detailliert wie opulent in Szene gesetzt. Man darf die prächtigen Städte aus allen Blickwinkeln betrachten und per Mausrad ganz nah ans Geschehen zoomen. Leider kommt es dabei immer wieder zu lästigen Rucklern und in der Nahansicht zu hässlichen Clippingfehlern. Die Steuerung lässt hingegen keine Wünsche offen - selten sieht man in Strategiespielen eine derart aufgeräumte, rundum intuitive Benutzerführung.

"Grand Ages: Rome" umfasst neben ausführlichen Tutorials fürs Bauen und für den Kampf eine gigantische Einzelspieler-Kampagne aus 40 Missionen. Wer gerne ohne detaillierte Zielvorgabe vor sich hin werkelt, wird mit dem "Freien Spiel" bestens bedient. Ein Online-Multiplayer-Modus erlaubt es vier virtuellen Statthaltern, sich miteinander zu messen. Es liegt jedoch in der Natur der Sache, dass sich bei den meisten Aktionen mit der Zeit eine gewisse Routine breitmacht und die großen Überraschungen ausbleiben. Das dürfte eingefleischte Aufbausimulanten jedoch nicht weiter stören.

Grand Ages: Rome

Hersteller/Vertrieb

Haemimont Games/Kalypso Media

Genre

Strategie

Plattform

PC

Preis

ca. 40 Euro

Altersfreigabe

ab 6 Jahren

Fazit: "Grand Ages: Rome" bietet solide, sehr hübsch angerichtete Aufbaustrategie-Kost. Spektakuläre neue Ansätze sucht man vergebens. Die Anforderungen des Mikromanagements bleiben stets überschaubar - was den Titel auch für Einsteiger und Gelegenheitsspieler attraktiv macht. Für Römer-Fans und begeisterte Städtebauer eine lohnende Investition.

Herbert Aichinger/Teleschau / TELESCHAU
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.