"HS Nettoeinkommen Pro" Was verdiene ich wirklich?


Es ist unglaublich, wie sehr das eigene Bruttogehalt auf ein kümmerliches Netto zusammenschmilzt. Das Programm HS Nettoeinkommen Pro zeigt auch in der neuen Version 2008, warum das so ist - und was man dagegen tun kann.

Das eigene Bruttoeinkommen sieht auf dem Papier meist sehr gut und imposant aus. Leider gilt das nicht zwangsweise auch für den Betrag, der am Ende auf dem eigenen Konto ankommt. Zu viele Abzüge und Steuern dezimieren den eigenen Verdienst und machen daraus ein Netto, das kaum ausreicht, um über den Monat zu kommen.

Das Programm HS Nettoeinkommen Pro hilft dabei, den Prozeß des Wertverlustes einmal genau unter die Lupe zu nehmen. Das einfach zu handhabende Programm nimmt zu diesem Zweck das Bruttomonatseinkommen entgegen. Umgehend berechnet das Programm das resultierende Netto - unter Abzug der Steuern (Lohnsteuer, Kirchensteuer, Solidaritätszuschlag, pauschalierte Steuern) und der Sozialabgaben (Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung) sowie unter Beachtung vermögenswirksamer Leistungen, steuerfreier Einkünfte, einer Direktversicherung oder Pensionskasse oder Unterstützungskasse oder Pensionsfonds, von geldwertem Vorteil oder einem Kammerbeitrag (Bremen und Saarland) das verbleibende Nettoeinkommen, je nach Steuerklasse und Kinderzahl.

Das hört sich kompliziert an, ist es aber nicht. Im Grunde genommen passt der Benutzer die verschiedenen Stellwerte einfach an die eigene Situation an - und schon passt alles. Hier kann er auch verschiedene Was-wäre-wenn-Szenarien ausprobieren. Wie wirkt sich ein Wechsel der Steuerklasse, ein anderer Kinderfreibetrag oder ein Austritt aus der Kirche auf das Netto aus? Endlich können diese Fragen einmal beantwortet werden. Gelungen ist, dass die Software dabei sogar ausrechnet, welcher Grenzsteuersatz für den Arbeitnehmer gilt und wie viel Prozent des Bruttos nach den ganzen Abzügen noch auf dem eigenen Konto ankommt. Alle Berechnungen basieren auf den aktuellen Daten von 2008. Zum Vergleich ist es übrigens auch möglich, rein interessehalber zu den Standards der vergangenen Jahre ab 92 zu wechseln. Bei allem sonstigen Geheule: 2002 hat man noch weniger Geld rausbekommen als heute.

HS Nettoeinkommen Pro 2008 16.06

System

ab Windows 98

Autor

Martin Hentrich

Sprache

Deutsch

Preis

25 Euro

Größe

ca. 2,1 MB

Das Programm denkt übrigens auch an die Arbeitgeber und kann ihren Anteil berechnen, der zum reinen Gehalt der Angestellten noch hinzukommt. HS Nettoeinkommen Pro hat aber noch mehr auf der Pfanne. Das umtriebige Tool berechnet bei Ehepaaren die optimale Wahl der Steuerklassen, kann als Stundenlohnrechner eingesetzt werden und bietet viele Berechnungen zur Altersversorgung an.

Unser Tipp: Vor dem nächsten Gespräch mit dem Chef sollte HS Nettoeinkommen Pro unbedingt mit dem Wunsch-Netto gefüttert werden. Dann rechnet das Programm nämlich das dazugehörende Brutto aus. Dann weiß der Anwender wenigstens, dass eine Gehaltserhöhung auch bei ihm ankommt. Oft verpuffen Erhöhungen und lassen das Netto nur unmerklich anschwellen. Die Testversion lässt sich 30 Tage lang verwenden.

Download beim Hersteller: www.nettoeinkommen.de


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