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Apps haben bei HTC Zugang zu persönlichen Informationen: HTC-Smartphones machen persönliche Daten zugänglich

Apps auf HTC-Smartphones, die eine Internetverbindung benötigen, erhalten Zugang zu persönlichen Daten der Anwender.

Apps auf HTC-Smartphones, die eine Internetverbindung benötigen, erhalten Zugang zu persönlichen Daten der Anwender.

Die unsicheren Daten betreffen Textnachrichten, ortsbezogene Informationen, Systemprotokolle und Details aus Adressbüchern. Artem Russakovskii, Justin Case und Trevor Eckhart von dem Blog "Android Police" behaupten, die gefährliche Sicherheitslücke unter anderem auf dem HTC Evo 3D und dem HTC Thunderbolt entdeckt zu haben.

Laut den Bloggern kann jede mit dem Web verbundene App und deren Entwickler durch die Lücke eine android.permission.INTERNET-Abfrage durchführen, um so Zugang zu den privaten Informationen der Anwender zu erhalten.

Diese Daten befinden sich seit jüngeren Software-Updates in den Logfiles der betroffenen Smartphones und sollten eigentlich nur nach Zustimmung der Anwender einsehbar sein. Gesammelt werden laut HTC die Daten, um die Problembehandlung auf dem Smartphone zu erleichtern.

Die 3,5 MB große Log-Datei gibt Informationen über den Prozessor sowie zu den Systemprotokollen preis. Außerdem ist dadurch eine Liste der installierten Apps und den Genehmigungen, die diese haben, zugänglich. Weiterhin können Informationen zum Akku und Status sowie ortsbasierte Daten, Adressbucheinträge und Textnachrichten eingesehen werden.

HTC hat zu der Sicherheitslücke bereits Stellung bezogen und dem Technik-Newsportal "TechRadar" folgendes Statement zukommen lassen: "HTC nimmt die Sicherheit der Anwender sehr ernst und wir arbeiten daran, die Behauptung so schnell wie möglich zu überprüfen. Wir werden so bald wie möglich ein Update bereitstellen und geeignete Schritte unternehmen, sollte sich die Behauptung als richtig herausstellen."

TechRadar / Tech Radar
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