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Filmfans werden durch 3D abgezockt: Hollywood-Regisseur Justin Lin lehnt billiges 3D ab

Justin Lin, Regisseur des Kinofilms "The Fast and the Furious 5," kritisiert Hollywoods Besessenheit 2D-Filme in 3D umzuwandeln.

Justin Lin, Regisseur des Kinofilms "The Fast and the Furious 5," kritisiert Hollywoods Besessenheit 2D-Filme in 3D umzuwandeln.

In einem exklusiven Interview mit dem Heimentertainment-Newsportal "Home Cinema Choice" verrät Lin, dass im Vorfeld über eine 3D-Verfilmung des Vin-Diesel-Streifens diskutiert wurde, er jedoch dagegen angekämpft hat: "Ich denke, 3D wurde eher als Geschäftsmodell und nicht aus ästhetischen Gründen in die Filmindustrie aufgenommen. Ich musste das bekämpfen, weil ich der Meinung bin, dass Fans mit billigem 3D nur abgezockt werden und es eine Schande für die Branche ist".

Lin, der bei zwei früheren Fortsetzungen von "The Fast and the Furious" Regie führte und mit dem neuen Terminator-Film in Verbindung gebracht wird, erklärt: "Man muss es richtig anstellen, um einen Film wie The Fast in 3D anbieten zu können. Ich denke, man muss ein James Cameron oder Peter Jackson sein, um das geeignete Umfeld und die geeigneten Mittel zu erhalten, die angemessenes ästhetisches Arbeiten ermöglichen. Alles andere ist lediglich Abzocke."

3D-Konvertierungen sorgen momentan in Hollywood für permanenten Gesprächsstoff. Kritiker (und konkurrierende Filmemacher) prangern beispielsweise die 3D-Qualität von Filmen wie "Kampf der Titanen" oder "Thor" an. Das konnte aber den Erfolg der Filme bisher nicht bremsen.

TechRadar / Tech Radar
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