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Games Convention 2008: Die Suche nach neuen Inhalten

Wie müssen Computergames künftig aussehen, damit Spieler, Medien und Industrie gleichermaßen zufrieden sind? Im Vorfeld der Games Convention diskutieren Entwickler über die Zukunft der Spiele und kommen zu überraschenden Erkenntnissen: Die Inhalte werden wieder wichtig.

Von Gerd Blank

Die Games Convention Developer Conference (GCDC) findet alljährlich im Vorfeld der Games Convention in Leipzig statt. Entwickler diskutieren über die Zukunft der Spiele und gewähren erste Einblicke in die Projekte von Morgen. Die Auswahl der Themen ist auch 2008 sehr vielfältig. Während sich in einer Veranstaltung Entwicklerinnen über Männerspiele auslassen, ergötzen sich die Besucher einer anderer an großen virtuellen Waffen, die von echten kaum noch zu unterscheiden sind.

Frauen im Fokus

Dabei geben Frauen ganz klar die Richtung vor: Spiele können nicht mehr einfach nur nach Schema F in den Handel gebracht werden, um automatisch ein Erfolg zu werden. Die Spiele müssen fesseln, sollen Emotionen wecken und dürfen dabei nicht die Intelligenz der Spieler unterschätzen. Im Prinzip lässt sich der Wunsch vieler Entwickler in eine klare Formel packen: Casual Gaming mit Anspruch.

Das sich die Spiele-Entwickler künftig mehr mit Inhalten befassen wollen hat einen einfachen Grund: Optisch ist derzeit fast das Maximum des Möglichen erreicht. Actionspiele sehen fast alle gleich aus, einzig die Kulisse ändert sich. Aber ob die Gegner auf einem anderen Planeten oder in einem Zweiter-Weltkrieg-Szenario erledigt werden, spielt eigentlich keine Rolle mehr. Neue Ideen müssen her. Nintendos Wii scheint das Maß aller Dinge zu sein, wird die Konsole doch immer dann angeführt, wenn vom großen Markt der Casual Gamer gesprochen wird. Dabei gibt es eine Konsole, die den Massenmarkt längst erobert hat und in den Taschen fast aller Menschen steckt: das Handy.

Vorbei die Zeiten, dass auf dem Mini-Display eine Schlange von A nach B geführt wird oder Blöcke aufeinander gestapelt werden. Das ewige "next big think" der Spielbranche scheint endlich an Fahrt zu gewinnen. Das liegt nicht nur an der Hardware, die inzwischen oft mehr Leitung hat, als ein Nintendo DS, auch nicht an den Display, die immer größer werden. Die Entwickler haben endlich entdeckt, dass ein Handy kann, als nur eine Mini-Version von Fifa oder Tomb Raider abzuspielen.

Nokia, weltweiter Handy-Marktführer, versucht die Marke Ngage zu revitalisieren und setzt diesmal nicht auf exotische Hardware und teurere Spiele. Nokia bleibt der neuen Strategie treu und sieht Spiele wie schon Musik und Navigationsdienste als Service. Die Ngage-Plattform läuft auf vielen der neuen Modelle, die Software wird künftig runter geladen und braucht keine Datenträger mehr. In künftige Spiele werden auch andere Features der Mobiltelefone integriert, so soll GPS und Kamera auch bei Spielen eine große Rolle spielen. Sogar an eine Verbindung mit Fernsehgeräten wurde gedacht, die Games lassen sich sogar auf großen Bildschirmen spielen. So werden die neuen Nokia-Telefone zu tragbaren und gleichzeitig auch stationären Spielkonsolen. Getreu dem Motto: Das ganze Leben im Telefon, immer dabei.

Die Entwicklung geht weiter

Doch nicht alle Entwickler denken an die Miniaturisierung ihrer Inhalte. Nachdem Crytek schon einmal an die Grenzen des Machbaren gegangen ist und aktuelle PC-Hardware mit dem Erfolgsspiel "Crysis" komplett ausgereizt hat, steht nun der nächste Schritt in der Entwicklung der Games an. Crytek hat Maßstäbe gesetzt. Kaum ein Spiel verlangt von der Hardwareleistung des PCs so viel ab wie Crysis. Doch ist damit tatsächlich das bestmögliche bereits erreicht?

Das Entwickler-Team von Crytek entwickelte Anfang des Jahrtausend die Spiel-Engine von Far Cry und versetzte Spieler damit in entzücken. Motiviert vom Erfolg war der nächste Schritt nahe liegend: Eine eigene Firma, ein eigenes Spiel. Mit der "CryEngine" war es Cevat Yerli und seinem Team möglich, dem Action-Genre neue Impulse zu geben. Wichtig bei der Entwicklung war, dass das Team schneller als die Konkurrenz sein. Doch die Schnelligkeit durfte dabei nicht auf Kosten der Qualität gehen - im Gegenteil. Die virtuelle Welt sollte perfekt sein. Komplette Bewegungsfreiheit, realistische Licht- und Schatten-Effekte sowie eine Physik, die der Wirklichkeit entsprach.

Grafik ist ausgereizt

Was mit "Far Cry" begann, wurde für "Crysis" perfektioniert. Für die Entwickler war es eine bewusste Entscheidung, nur für den PC zu produzieren, denn nur eine leistungsfähige Hardware war in der Lage, überhaupt den Anforderungen von Crytek gerecht zu werden. Fotorealismus und Interaktivität sollten eine Einheit bilden und die Spieler dadurch binden.

Doch für die Zukunft hat Crytek auch die Konsolen im Blick. Die neue Game-Engine wurde nicht nur für den PC entwickelt, da die Konsolen eine immer wichtigere Bedeutung für Spieler haben. Allerdings haben die Grenzen, die durch die enge Hardware-Spezifikationen der Konsolen gesteckt sind, einen Nachteil: Bis 2011 wird sich die Grafik dadurch kaum weiterentwickeln. Erst mit der nächsten Konsolengeneration wird wieder mit einem einer Weiterentwicklung zu rechnen sein.

Doch wie sieht die nächste Generation der Geräte aus, was ist die logische Weiterentwicklung? David Perry von Acclaim wagte in seinem Vortag einen Blick in die Zukunft. High Definition? Gibt es jetzt schon. Verzicht auf Datenträger? Sony, Microsoft und Nintendo verkaufen schon jetzt Filme und Spiele direkt über Online-Services. Zudem ist es fraglich, dass Sony so schnell eine neue Konsole veröffentlichen wird. Die Playstation 3 wird noch immer mit Verlust verkauft und die Gewinne, die mit dem Vorgängermodell gemacht wurden, reichen nicht aus, diese zu kompensieren. Übrigens Playstation 2: Auch wenn die Verkaufszahlen von Xbox 360, Wii und Playstation 3 addiert, kommen diese bei weitem nicht an die PS2-Verkäufe ran.

Viel wahrscheinlicher ist es, dass die Entwickler nicht mehr die Leistung der stationären Hardware erhöhen, sondern noch weiter in Richtung online gehen. Multiplayer-Funktionen und Zusatzangebote zum Herunterladen sind bereits die wichtigsten Verkaufsargumente. In naher Zukunft werden die Bandbreiten der schnellen Internetangebote erweitert, umfangreiche Rechenaufgaben können Server übernehmen.

Spiele als Kulturgut

Doch nicht der technische Fortschritt treibt die Entwickler zu Höchstleistungen - die Spieler selbst sind es, die neue Ideen entwickeln. Microsoft und Apple zeigen, dass es sich lohnen kann, wenn die Hardware für kleine und private Entwickler geöffnet wird. Perry selbst hat ein komplettes Spiel von Spielern entwickeln lassen und einige der Teilnehmer für sein Team rekrutiert. Sicher wird es immer Spieler geben, die nur konsumieren und sich kurz ablenken wollen. Aber für viele andere ist es wichtig, sich selbst einzubringen und sich mit anderen auszutauschen.

So vielfältig die Welt der Spiele ist, so bunt sieht also auch die Zukunft aus. In Deutschland gehören Spiele seit kurzem offiziell zum Kulturgut, Game-Designer und Entwickler sind also Künstler. Und so vielseitig die Kunst ist, so Facettenreich präsentierten sich die Industrie auf den GCDC. Die Spieler dürfen sich auf eine bunte virtuelle Zukunft freuen.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(