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Ist RIMs neues Tablet sicher genug? Studie entdeckt Sicherheitslücken im BlackBerry PlayBook


Erst vor kurzen hatte das BlackBerry PlayBook das Sicherheitszertifikat der US-Regierung bekommen, nun hat die erste unabhängige Studie erhebliche Sicherheitsmängel entdeckt.

Erst vor kurzen hatte das BlackBerry PlayBook das Sicherheitszertifikat der US-Regierung bekommen, nun hat die erste unabhängige Studie erhebliche Sicherheitsmängel entdeckt.

Sicherheitsexperten der britischen Firma NGS Secure konnten sich unbeabsichtigt Zugang zum Dateisystem verschaffen, fanden Lücken bei der Benutzung von Drittanbieter-Webservern und ein Problem mit der HDMI-Video-Benutzeroberfläche.

NGS Secure hat RIM auf die Sicherheitsmängel aufmerksam gemacht. Der kanadische Konzern untersucht die Sicherheitslücken und behält sich Änderungen vor.

Eine vollständige Sicherheitsanalyse konnte jedoch nicht erfolgen, da RIM bisher noch nicht alle Funktionen des PlayBooks veröffentlicht hat. Gerade ein interner E-Mail-Client sowie Kalender und Kontakte fehlen im BlackBerry-Tablet, aber genau diese Funktionen sind es, die von sicherheitstechnischer Seite am anfälligsten für Mängel sind. Auch aufgrund dieser "fehlenden" Funktionen wurde das Tablet für den Gebrauch in der US-Regierung empfohlen.

Im Moment muss zum Abrufen von Nachrichten die BlackBerry-Bridge gemeinsam mit einem BlackBerry-Mobiltelefon benutzt werden.

Andy Davis von NGS Secure über die nicht prüfbaren, da fehlenden, Funktionen: "Wenn Firmen IT-Sicherheit so ernst wie möglich nehmen, ist es für den Konzern schwierig zu entscheiden, ob die Technologie ausgereift genug ist, um integriert zu werden. Unser Ratschlag für jedes Geschäft, das an einer Tablet-Technologie arbeitet, ist, nichts zu überstürzen, bis alle Aspekte genauestens überprüft wurden."

TR Tech Radar

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