HOME

KAZAA MEDIA DESKTOP: Störfunk umgehen

Über 19 Millionen Anwender haben sich bereits den »Kazaa Media Desktop« aus dem Internet gefischt. Die Gratis-Software wird benötig, um im Peer-to-Peer-Netzwerk Kazaa mitmischen zu können. Jetzt liegt die neue Version 2.0 vor.

Über 19 Millionen Anwender haben sich bereits den »Kazaa Media Desktop« aus dem Internet gefischt. Die Gratis-Software wird benötig, um im Peer-to-Peer-Netzwerk Kazaa mitmischen zu können. Hier treffen sich im Schnitt gleichzeitig zwei Millionen Anwender aus aller Welt, um Dateien aller Art zu tauschen. Jetzt liegt die neue Version 2.0 vor.

Tauschbörsen - ein Kriegsschauplatz

Die Musikindustrie ist »not amused«. Und zwar darüber, wie intensiv topaktuelle Musiktitel bei Kazaa und in anderen so genannten Tauschbörsen die Runde machen. Kein Song, der nicht binnen kürzester Zeit seinen Weg ins Netzwerk findet und in der Folge zigtausend Mal von den Anwendern heruntergeladen wird. Dabei ist es egal, ob es sich dabei um den neuesten Song von Herbert Grönemeyer oder um den derzeitigen Bierzelt-Hit der spanischen Mädelcombo Ketchup handelt. Um die tauschwilligen Fans von ihrem Tun abzuhalten, sorgen gerüchteweise bezahlte Firmen hinter den Kulissen dafür, dass Stördateien die Runde machen.

Mit allen Mitteln

Die Stördateien sind genauso groß wie die richtigen Musikdateien, enthalten aber nicht das eigentliche Lied. Mal hört der Song unvermittelt nach der Hälfte auf, mal besteht er nur aus lauter gleichen Samples, die immer wieder neu in einer Endlosschleife gespielt werden - als würde die Nadel beim Plattenspieler hängen. Oft ist in einem Song ganz andere Musik zu hören. Fies sind auch die Schummeldateien, bei denen die Macher einfach zehn Minuten Stille angefügt haben. Wer solch eine Musik in seine Playliste übernimmt, ärgert sich mächtig darüber, wenn plötzlich Ruhe herrscht am Arbeitsplatz. Zuletzt fielen die »Agents provocateur« der Plattenfirmen durch eine besonders gemeine Fisimatente auf: In die Songs wurde ein plötzliches Frequenzbritzeln eingefügt - das elektronische Äquivalent zur Trillerpfeife.

Gegen den Störfunk

Die Tauschbörsianer reagieren prompt. Die neue Version des »Kazaa Media Desktop« erlaubt es den Fans, die Integrität der Dateien zu bewerten, die sie herunterladen. Die zu nichts zu gebrauchenden Störfunk-Dateien fallen da schnell aus dem Raster - zugunsten der ordentlich gesampelten Dateien. Auch sonst hat das neue Kazaa einiges auf der Pfanne. Es zeigt jetzt auch an, wie viele Personen ein und dieselbe Datei gleichzeitig anbieten. Wer selbst Dateien beisteuert, wird außerdem belohnt. Seine Tauschaktivität wird honoriert - mit einer höheren Priorität beim Zugriff auf die Bandbreite im Netzwerk. Darüber hinaus ist es den Anwendern möglich, Playlisten untereinander zu tauschen und die darin enthaltenen Dateien in einem Rutsch von fremden Festplatten herunterzuladen. Die Plattenfirmen insistieren bereits, dass dieses Feature auch wieder zu ihrem Nachteil eingesetzt werden kann. Nämlich dann, wenn die Anwender auf diese Weise gezielt alle Songs eines neuen Albums weitergeben. Eine Web-Suche, eine Skin-Unterstützung und ein integrierbarer Virenscanner runden den neuen Desktop ab.

Carsten Scheibe

Kazaa Media Desktop 2.0

System: alle Windows Versionen

Autor: Sharman Networks Limited

Preis: Freeware

Sprache: Englisch

Dateigröße: 4 MB

Themen in diesem Artikel
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.