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Kooperation mit Ray Ban und Oakley: Google Glass wird zur Hipster-Brille

Bisher ist Googles Datenbrille Glass keine wirkliche Schönheit. Doch das soll sich nun ändern - durch die Zusammenarbeit mit Luxottica, der Herstellerfirma der Ray-Ban- und Oakley-Sonnnebrillen.

Ein grauer Metallbalken über den Brauen, zwei dünne Nasenbügel und ein wenige Zentimeter großer Glasbaustein vor dem rechten Auge. Googles Datenbrille Glass ist nicht nur heftig umstritten, sondern auch alles andere als stylisch. Technisch hui, modisch eher pfui. Doch das soll sich nun ändern: Google hat einen Vetrag mit dem italienischen Brillenhersteller Luxottica abgeschlossen. Zusammen wollen die Unternehmen Google Glass ein cooleres Design verpassen.

Luxottica stellt unter anderem die beliebten Sonnenbrillen von Ray Ban und Oakley her. Beide Marken sind ausdrücklich Teil des Deals. Bald könnten also Google-Glass-Träger mit Hipster-Gestellen à la "Wayfarer" oder "Aviator" durch die Straßen spazieren. Oder mit Oakley-Rahmen, wenn sie es etwas futuristischer mögen. Eine modische Ergänzung zu den Brillenmodellen mit Sehstärke, die Google im Januar vorstellte.

Und ein klarer Schritt in Richtung Mainstream. Die neuen Gestelle dürften Google Glass auch für Kunden attraktiver machen, denen es neben der Technik auch auf die Optik ankommt. Wann die Datenbrille auf den Markt kommen soll, ist aber nach wie vor offen. Derzeit können nur ausgewählte Kunden sie im sogenannten Explorer-Programm testen. Auch zu Preisen und Verfügbarkeit der Ray-Ban- und Oakley-Varianten nannte Luxottica keine Details.

Timo Brücken
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