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Lest die Geschäftsbedingungen, sagt HTC HTC verteidigt Datenspeicherung


Vergangene Woche wurde HTC beschuldigt ortsbezogene sowie persönliche Daten seiner Handset-Kunden zu speichern und damit die Datenschutzrechte zu verletzen.

Vergangene Woche wurde HTC beschuldigt ortsbezogene sowie persönliche Daten seiner Handset-Kunden zu speichern und damit die Datenschutzrechte zu verletzen.

Die Webseite "xdadevelopers" berichtete vergangene Woche, dass von Nutzern des HTC Sensation oder HTC Evo 3D, die das Gingerbread-2.3.4-Update erhalten haben, "jedes einzelne Vorgehen mit dem Gerät" festgehalten und gespeichert worden sei.

HTC hat nun auf die Vorwürfe reagiert und sagt, dass alle gespeicherten Informationen nur der Fehleraufzeichnung und nicht der Tätigkeitsüberwachung der Smartphone-Nutzer dienen sollen.

HTC gegenüber "xdadevelopers": "Wie die meisten anderen Hersteller hat auch HTC in seinen Geräten eine integrierte Fehlermitteilungsfunktion. Sobald ein Gerät einen Fehler feststellt, kann mit der Option ¿Telling HTC´ das Fehlerprotokoll übertragen werden, um diesen in Zukunft zu vermeiden. Eine Beschreibung, welche Daten gesammelt werden, ist in unseren Geschäftsbedingungen zu finden. Entscheidet man sich für die Option ¿Telling HTC´ werden die Daten verschlüsselt gespeichert."

Viel Lärm um nichts oder berechtigte Besorgnis? Wer sicher gehen möchte, dass HTC keine persönlichen Daten speichert, muss sich leider die Mühe machen und die oft kleingedruckten Geschäftsbedingungen lesen.

Aber im Gegensatz zu Microsoft hat HTC keine Konsequenzen zu befürchten. Microsoft sieht einem Gerichtsverfahren entgegen, nachdem die Ortsdatenspeicherung von Windows-Phone-7-Nutzern selbst nach deren Aufforderung nicht gestoppt wurde.

TR Tech Radar

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