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Macworld Expo: Apple: "Geh weg, Microsoft"

Apple will sich mit einer breit angelegten Software-Initiative aus der Abhängigkeit von Microsoft befreien. Unter anderem gibt's einen eigenen Webbrowser.

Apple Computer will sich mit einer breit angelegten Software-Initiative aus der Abhängigkeit von Microsoft befreien. Apple-Chef Steve Jobs stellte in San Francisco einen Webbrowser vor, der direkt mit dem Internet Explorer von Microsoft konkurriert. Außerdem kündigte Jobs zur Eröffnung der Fachmesse Macworld Expo die Präsentationssoftware «Keynote» an, die gegen Microsofts «PowerPoint» antreten soll.

Wechselhafte Beziehung

Bei den Computer-Betriebssystemen sind «David» Apple (Mac OS) und «Goliath» Microsoft (Windows) Konkurrenten. Der weltgrößte Softwarekonzern unterhält aber auch eine eigene «Mac Business Unit» in Kalifornien, die Software für das Apple-System entwickelt und profitabel vermarktet. In der wechselhaften Beziehung zwischen den beiden Firmen hatte Microsoft zeitweise damit gedroht, die Entwicklung von Programmen (Office, Internet Explorer) für das Mac OS einzustellen, wenn Apple in bestimmten Punkten Microsoft nicht entgegen kommt.

Gefahr, sich selbst ins Abseits zu stellen

Marktexperte Michael Gartenberg von Jupiter Research sagte nach der Rede von Jobs, der Vorstoß zeige, wie ernsthaft Apple sich aus der Abhängigkeit befreien wolle, dass Microsoft wichtige Programme für den Mac entwickle. «Allerdings bringen diese Apple-Produkte den Mac in eine prekäre Situation», insbesondere wenn Microsoft diese Programme zum Anlass nehme, die Entwicklung der eigenen Programme zu verlangsamen. «Wenn die neuen Produkte in Sachen Kompatibilität scheitern, dann hat Apple sich selbst dem Risiko ausgesetzt, eine wertvolle Unterstützung der eigenen Plattform durch Microsoft zu verlieren, ohne den Verlust durch eigene Software ausgleichen zu können», meinte Gartenberg. Aus seiner Sicht müsse Apple jedoch diesen riskanten Versuch unternehmen.

"iLife" für den digitalen Lebensstil

Apple bringt weiterhin ein neues Software-Paket «iLife» auf den Markt, in dem die Programme «iTunes», «iMovie», «iPhoto» und «iDVD» zusammengefasst werden. Mit diesen Programmen kann man Musik, Videos und Fotos bearbeiten und archivieren sowie DVDs erstellen. «Was Microsoft mit seiner Office-Suite im Bereich der Arbeitsproduktivität erreicht hat, werden wir bei den digitalen Lifestyle-Programmen schaffen», sagte Jobs.

"Safari" kommt aus der Linux-Szene

Beim neuen Webbrowser «Safari» greift Apple jetzt auf Entwicklungen aus der Szene rund um das freie Betriebssystem Linux zurück. Der Kern von «Safari» beruht auf dem Linux-Webbrowser «Konqueror», der in den vergangenen Monaten auch mit Hilfe von Apple- Ingenieuren als offene Software («Open Source») weiter entwickelt wurde. «Safari ist drei Mal schneller als der Internet Explorer», sagte Jobs.

Notebooks mit 17 und 12 Zoll

Mit zwei neuen Notebooks setzt sich Apple nach den Worten von Jobs erneut weltweit an die Spitze bei der Entwicklung tragbarer Rechner. Zwei Jahre nach der Einführung der Apple PowerBooks aus Titan bringt das kalifornische Unternehmen nun ein Notebook mit einem großen 17-Zoll-Bildschirm aus gehärtetem Flugzeug-Aluminium auf den Markt. Gleichzeitig bietet Apple auch eine extrem kompakte Version des PowerBooks mit einem 12-Zoll-Bildschirm an, das nach Ansicht von Experten äußerst gute Marktchancen hat.

Analysten erwarten weiteren Verlust von Marktanteilen

Vor der Messe hatte das Investmenthaus Merrill Lynch seine skeptische Haltung gegen Apple bekräftigt und zum Verkauf der Aktien geraten. «Obwohl Apple großartige Produkte anbietet, fällt in unseren Augen die Produkt-Pipeline etwas zu dünn aus, und wir erwarten einen weiteren Verlust der Marktanteile», schrieb Merrill Lynch Analyst Michael Hillmeyer.

Christoph Dernbach
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.