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Patentklage: Microsoft-Mitgründer verklagt Apple und Co.

Paul Allen, Mitbegründer von Microsoft, überzieht Topkonzerne der IT-Industrie mit Klagen. Darunter Apple, Google und Ebay. Es geht um allgemeine Patente einer Firma, die es längst nicht mehr gibt. Auffälligerweise kommen zwei Konzerne ungeschoren davon.

Die Elite der US-Technologiekonzerne wird von Microsoft-Mitbegründer Paul Allen mit einer Patentklage überzogen. Der Multi-Milliardär wirft Apple, Google, Ebay, Facebook, Yahoo und sechs weiteren Firmen vor, gegen vier Patente eines seiner früheren Unternehmen zu verstoßen. Der weltgrößte Software-Konzern Microsoft, an dem der 57-jährige Allen immer noch einen erheblichen Anteil hält, fehlt auffälligerweise in der Klage.

Dabei sind die vier Patente sehr allgemein gehalten. Es geht zum Beispiel um die Idee, Computernutzer über neue Informationen zu unterrichten, die für sie von Interesse sein könnten. Solche "Alarme" gehören heute zum Standard im Netz. Ähnliches gilt für die anderen Patente, die von einem "Browser zum Navigieren in Datenbeständen" und dem Einblenden von Zusatzinformationen am Bildschirmrand handeln.

Den Klagen zufolge sollen Forscher die Patente in Allens einstiger kalifornischer Ideenschmiede Interval Research entwickelt haben. Das Unternehmen gibt es längst nicht mehr. Eine Schadenssumme wird in der Klage nicht genannt. Auch aus Allens Heimatstadt Seattle stammende Online-Händler Amazon.com werde von ihm nicht angegriffen, merkte das "Wall Street Journal" an. Weitere in den Klagen genannte Firmen sind der Internet-Konzern AOL, der Online-Videoanbieter Netflix, Googles Videoplattform YouTube sowie die Handelsunternehmen Office Depot, Staples und OfficeMax.

Reich mit Microsoft

Allen hatte Microsoft zusammen mit Bill Gates gegründet. Die beiden waren dadurch reich geworden. Erst Anfang Juli kündigte Allen an, einen großen Teil seines Vermögens spenden zu wollen, das zuletzt auf 13 Milliarden Dollar (10,2 Mrd Euro) geschätzt worden war. Allen hatte vor kurzem erneut eine Krebsdiagnose bekommen, soll nach einer Behandlung aber beschwerdefrei sein. Er hatte Microsoft 1983 verlassen, nachdem er an Lymphdrüsenkrebs erkrankt war.

Vor allem rund um das boomende mobile Internet häufen sich gerade die Patentklagen. Oft sind die Angreifer sogenannte "Patent-Trolle" - Firmen, die versuchen, aus zum Teil allgemein gefassten oder streitbaren Patenten Kapital zu schlagen.

Manchmal führen die Klagen zu spektakulären Erfolgen. So hatte die Firma NTP 2006 nach einer Patentklage gegen den BlackBerry-Anbieter Research In Motion eine Vergleichszahlung von mehr als 600 Millionen Dollar erreicht. Vor einigen Wochen verklagte NTP mit ähnlichen Vorwürfen Apple, Microsoft und vier weitere Unternehmen. Allen war bisher nicht als Patent-Kläger aufgefallen, obwohl allein Interval Research rund 300 Patente zugeschrieben werden.

Auch die großen Konzerne beharken sich immer öfter gegenseitig. So liefern sich derzeit Apple und Nokia eine Schlacht um Smartphone- Patente. Außerdem wirft Apple dem Mobiltelefon-Hersteller HTC Ideenklau vor, und der Software-Riese Oracle verklagte Google wegen des Handy-Betriebssystems Android.

Lesen Sie dazu auch bei unserem Partner in der Schweiz, 20 Minuten Online: "Microsoft: Windows Phone 7 ist die letze Chance im Mobilfunkmarkt Erfolg zu haben"

DPA / DPA
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.