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Tipps zur Anschaffung Ein Solargenerator kann Strom erzeugen und speichern – wann er sinnvoll ist

Zwei Personen bauen Solarpenals für einen Solargenerator auf.
Solargeneratoren gibt es für den Haushalt oder in mobiler Version für unterwegs – beide können sich lohnen.
© amriphoto / Getty Images
Powerstation und Solarpanel, fertig ist im Grunde ein Solargenerator. Wie das Ganze funktioniert, wann sich eine Anschaffung lohnt und was Sie vor dem Kauf beachten sollten. 

Mittlerweile ist es für einige Verbraucher:innen wichtig, sich vom öffentlichen Stromnetz unabhängig zu machen. In Anbetracht steigender Energiepreise sicherlich sinnvoll. Nur welche Möglichkeiten gibt es? Und sind sie dann auch rentabel? Oftmals rechnen sich die Anschaffungskosten größerer Geräte ja erst nach einem längeren Nutzungszeitraum und sind nicht immer sinnvoll. Wir haben Tipps zur Anschaffung von Solargeneratoren – für größere Modelle für daheim und kleinere Modelle für unterwegs.

Was ist ein Solargenerator?

Generell wandeln Generatoren mechanische Energie in elektrische um, also Strom. Dabei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, Strom zu erzeugen. Bei einem Solargenerator geschieht dies durch Sonnenenergie. Diese fängt das Gerät mit Unterstützung von Solarzellen ein, deren Energie es dann umwandelt. Die Solarzellen können dabei in unterschiedlich großen Gruppen zusammengeschaltet werden, um noch mehr Energie zu generieren. Sie müssen dafür in einer Photovoltaikanlage integriert sein, um die gewonnene Energie freigeben zu können. Der Generator sollte bei vielen zusammengeschalteten Solarpaneelen genügend Watt haben, um die Energie dann an Elektrogeräte im Haushalt oder unterwegs weitergeben oder auch speichern zu können.

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Fürs Camping oder unterwegs reichen kleinere Geräte mit einer geringen Wattzahl, um Handy oder Tablet zu laden. Der Vorteil eines Generators ist, dass er Strom speichern kann und nicht direkt weitergeben muss. Es reichen für diese geringe Stromerzeugung bzw. -speicherung wenige Solarpaneele aus, die man auch praktisch zusammenklappen kann. Als Faustregel gilt dabei, dass ein Quadratmeter eines modernen Solarmoduls zwischen 150 bis 230 Kilowattstunden Strom pro Jahr liefern kann. Das kann je nach Hersteller, Größe und Modell variieren. Wer über einen Solargenerator für zu Hause nachdenkt, benötigt einen größeren Generator mit höherer Wattzahl und entsprechend mehr Solarpaneelen.

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Was gibt es beim Kauf zu beachten?

Sie sollten vor dem Kauf eines Solargenerators also wissen, wofür er genutzt werden soll: für kleinere Geräte unterwegs oder für größere Elektrogeräte daheim? Mobile Solargeneratoren oder Powerstationen schaffen eine geringere Stromleistung, können unkompliziert transportiert werden und weisen Steckplätze für Geräte wie Smartphones oder Notebooks auf. 

Haushaltsgeräte benötigen in der Regel eine höhere Spannung als Kleingeräte und erfordern einen Solargenerator, der eine starke Wattzahl erzeugen kann. Diese Geräte arbeiten mit mehreren Kollektoren, also mehreren Solarmodulen, die man beispielsweise auf dem Balkon oder für noch mehr Leistung auf dem Dach anbringen kann. Wer in einer Wohnung mit Balkon wohnt und sich einen größeren Generator mit mehreren Solarpaneelen anschaffen möchte, findet in unserem Artikel zu Balkonkraftwerken weitere Informationen.

Ein Generator ist dazu nicht zwingend notwendig, kann aber gerade bei einem Stromausfall praktisch sein, weil er genügend Strom speichern kann, der dann zum Überbrücken genutzt werden kann. Zudem wandelt ein Generator die gespeicherte Energie unkompliziert in Strom um, hat bereits entsprechende Steckplätze für Kabel und kann sogar mit ins Wohnmobil genommen werden, wenn der nächste Urlaub ansteht und Strom benötigt wird.

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Wie viel Watt hat ein Solargenerator?

Mit einem großen, leistungsfähigen Solargenerator können bis zu 2400 Watt erzeugt werden. So lassen sich auch mehrere Haushaltsgeräte mit Strom versorgen. Bevor Sie sich allerdings für einen leistungsstarken Generator entscheiden und entsprechend viele Solarpanels aufstellen, sollten Sie, falls Sie nicht selbst Eigentümer Ihrer Wohnung sind oder ein Eigenheim besitzen, mit dem Wohnungseigentümer abklären, ob Sie die Gerätschaften aufbauen dürfen.

Werden sie auf dem Balkon angebracht, sind in der Regel Leistungen bis zu 300 Watt möglich. Werden Solargeneratoren auf dem Dach installiert, ist die Maximalzahl von 2400 Watt möglich. Sie sollten dann die Dachseite wählen, die südlich zur Sonneneinstrahlung liegt, um die Höchstmenge an Elektrizität generieren zu können. In Zeiten, in denen die Sonne nicht oder selten scheint oder die Solarpaneele sogar mit Schnee bedeckt sind, müssen Sie auf andere Stromquellen zurückgreifen.

Fazit

Ein mobiler Solargenerator kann sich beim Camping sicherlich lohnen und zur nachhaltigen Stromversorgung praktisch sein. Auch ein Balkonkraftwerk oder ein großer Solargenerator für daheim mit vielen Solarpaneelen auf dem Dach können sich rentieren – womöglich erst auf längere Sicht. Allerdings ist ein leistungsstarker Generator daheim praktisch, weil er die Energie von Solarmodulen direkt umwandelt und eben auch bei Stromausfall oder im Wohnmobil genutzt werden kann, bestenfalls dann mit weiteren einklappbaren Solarpaneelen zum Mitnehmen. Auch im Schreber- oder Kleingarten kann ein Solargenerator sinnvoll sein, um Strom zu beziehen und zu speichern. Dort gibt es auch oft genügend Möglichkeiten, um die Paneele aufzustellen. Wer dauerhaft auf Solarenergie umsteigen möchte, benötigt aber nicht zwingend einen Generator dafür. Zudem ist es wichtig, zu Zeiten, in denen die Sonne nicht scheint, auf andere Stromquellen zurückgreifen zu können.

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maf

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