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Übernahme von NXP: So will Qualcomm zum König der Rechen-Chips werden

Der amerikanische Chip-Spezialist Qualcomm hat schon seit geraumer Zeit ein Auge auf den kleineren Konkurrenten NXP aus den Niederlanden geworfen. Jetzt dürfte der Übernahme nichts mehr im Weg stehen. Beide wollen sich damit fit für das Internet der Dinge machen.

Paul Jacobs, Executive Chairman bei Qualcomm, bei der Vorstellung des LG G4 im April 2015.

Paul Jacobs, Executive Chairman bei Qualcomm, bei der Vorstellung des LG G4 im April 2015.

Die Übernahme des niederländischen Chipherstellers NXP durch den amerikanischen Konkurrenten Qualcomm ist beschlossene Sache. Beide Vorstände hätten einer Übernahme zugestimmt, teilten die Unternehmen am Donnerstag mit. Demnach solle eine Tochterfirma von Qualcomm ein Übernahmeangebot in Höhe von 47 Milliarden Dollar für den kleineren Rivalen NXP erarbeiten, das entspricht 110 Dollar pro Aktie.

Qualcomm ist der weltweit größte Hersteller von Chips für Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets. NXP ist noch vor dem deutschen Dax-Konzern Infineon führend bei Chips für die Autoindustrie und bietet etwa Lösungen für vernetzte und selbstfahrende Autos sowie Sicherheitssysteme. Vor allem durch seine NFC-Funkchips für das kontaktlose Bezahlen etwa mit dem Smartphone ist die einstige Philips-Tochter bekannt. Gemeinsam werde ein jährlicher Umsatz von mehr als 30 Milliarden Dollar und eine Führungsposition in Märkten wie dem Internet der Dinge, bei Sicherheitslösungen und der Zukunft des Automobils erwartet, hieß es.

Im vergangenen Jahr erst übernahm das Unternehmen mit Sitz im niederländischen Eindhoven den US-Konkurrenten Freescale, der aus dem US-Konzern Motorola hervorgegangen ist, für rund 15 Milliarden Dollar. dürfte auch an den Kundenkontakten von NXP interessiert sein: Über seine Distributionskanäle stehen die Niederländer mit mehr als 25 000 Kunden in direktem Kontakt und verfügen über ein globales Netz von Partnern.

Über eine Übernahme von NXP durch Qualcomm wurde schon seit einiger Zeit spekuliert. Beide Unternehmen hätten umfangreiches Know-how an führenden Industrie-Lösungen, eine starke finanzielle Disziplin und seinen beide auf Forschung und Entwicklung fokussiert, sagte Qualcomm-Chef Steve Mollenkopf. Die Behörden müssen der Übernahme noch zustimmen. Es wird erwartet, sie bis Ende 2017 abgeschlossen sein wird.

cf/DPA
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.