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Raubkopien: Dunkel sind die Träume der Musikindustrie

Auf der Tagung ihres Weltverbandes malt die Musikindustrie ein dunkles Bild ihres Zustandes - obwohl sich der Anstieg der Zahl an Raubkopien verlangsamt hat. In einigen Ländern scheint das Problem völlig außer Kontrolle zu sein.

Musikpiraten stoßen in immer mehr Ländern auf den Widerstand von Regierung und Polizei. Dadurch ist das Wachstum dieses illegalen Geschäfts mittlerweile so schwach wie seit fünf Jahren nicht mehr. Dennoch bleibt die Tendenz insgesamt steigend: Jede dritte CD war 2004 eine Raubkopie, weltweit wurden damit 4,6 Milliarden Dollar umgesetzt. Das geht aus dem Jahresbericht des internationalen Dachverbands der Musikindustrie IFPI hervor, der in London und Madrid vorgestellt wurde.

Problemländer

Madrid wurde gewählt, weil die Musikpiraterie den Angaben zufolge in keinem anderen Land Europas so verbreitet ist wie in Spanien. "Spanien war einmal ein blühender legaler Musikmarkt, bekannt für die Qualität seiner Künstler und den Erfolg seiner Musikindustrie", sagte der IFPI-Vorsitzende John Kennedy. "Heute steht Spanien für das schlimmste Piraterieproblem in Europa." Andere Länder, in denen die Regierungen dringend handeln müssten, seien Brasilien, China, Indien, Indonesien, Mexiko, Pakistan und Russland. Der größte Markt für dass illegale Kopieren von Musik ist China: 85 Prozent aller CDs sind dort Raubkopien.

Die Musikindustrie klagt

"Die Musikindustrie bekämpft die Piraterie, denn wenn sie das nicht täte, würde es die Musikindustrie schlicht und ergreifend nicht mehr geben", sagte Kennedy. "Die Produktion und das Marketing für die mehr als 100.000 Alben, die jedes Jahr herauskommen, kosten Milliarden Dollar an Investitionen, und das ist nur möglich, wenn die Urheberrechte gut und effektiv geschützt werden." Viele Abnehmer der Raubkopien dächten nicht darüber nach, dass Musik kein reiner Spaßbetrieb sei, sondern Hunderttausende Stellen davon abhingen. Bei der Bekämpfung dieser neuen Form von Kriminalität reiche guter Wille nicht aus: Die Regierungen müssten dafür Geld und gute Leute abstellen und harte Strafen beschließen, forderte Kennedy.

DPA / DPA
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.