Scheibes Kolumne Scheibes Web-o-rama!


stern.de-Kolumnist Scheibe ist viel im Internet unterwegs. Dabei hat er über die Jahre viele Websites in die Favoriten übernommen, die es wert sind, noch einmal hervorgeholt und gesondert vorgestellt zu werden. Mal nützlich, mal kurios: Angucken lohnt sich.

Wir müssen im Büro öfters nicht nur ein Paket versenden, sondern davon gleich mehrere. In diesem Fall lohnt es sich, die Preise der verschiedenen Postdienste miteinander zu vergleichen. Das gelingt uns auf der Seite Posttip.de besonders gut. Dieser Dienst nimmt das Gewicht der Pakete, das Ziel und die Maße entgegen. Ein Mausklick reicht am Ende aus - und schon zeigt sich im Web-Browser, welcher Dienst wie viel Geld verlangt. Oft ist es auf diese Weise möglich, viele Euros zu sparen.

Bleiben wir im gewerblichen Bereich. Hier bekommen wir es immer wieder mit Firmen zu tun, die ihre Rechnungen nicht oder nur sehr schleppend bezahlen, weil sie schon kurz vor der Pleite stehen. Da lohnt es sich, bereits vor einem Vertragsabschluss zu schauen, wie solvent eine Firma eigentlich ist. Bei einer GmbH ist das ganz einfach. Da besucht man das Unternehmensregister vom Bundesanzeiger Verlag und gibt den Namen der Firma in die Suchmaske ein. Alle GmbHs und sonstigen großen Firmen sind verpflichtet, hier ihre Jahresabschlüsse einzustellen. Und jeder kann sie abrufen. Kostenfrei.

Geld lässt sich aber auch anders sparen. Im letzten Jahr sind wir privat bereits zu einem anderen Gas- und Stromanbieter gewechselt - und haben auf diese Weise viel Geld gespart, das wir nun für andere Dinge ausgeben können. Bei Wechseln.de reicht es aus, die eigene Postleitzahl und den Stromverbrauch in Kilowattstunden einzugeben - schon listet der Dienst die günstigsten Anbieter auf. Das lohnt sich. Aber: Manchmal ist es besser, einen nicht ganz so preiswerten Anbieter zu nehmen, wenn der dafür nicht auf jährlicher Vorauszahlung besteht und den aktuellen Preis für länger als nur für drei Monate festschreibt.

Antwortet niemand mehr auf Ihre E-Mails? Vielleicht liegt das ja daran, dass die eigene E-Mail-Adresse bereits auf mehreren Spam-Listen verzeichnet ist - und deswegen von den bekannten Anti-Spam-Filtern gleich aussortiert wird. Das lässt sich zum Glück leicht feststellen. Beim E-Mail Blacklist Check wird die eigene Server-IP-Nummer in ein Feld eingetragen. Per Buttonklick startet die Analyse - und gibt hoffentlich grünes Licht. Wer seine Server-IP nicht weiß, schickt eine Mail an ping@mxtoolbox.com und bekommt sie sofort per Mail zugestellt.

Auf privaten Partys oder auf den Sommerfesten in der Schule meiner Kinder: Trockeneis kommt immer gut. Einfach ein paar Schalen mit warmem Wasser ins Büffet stellen und dann einige Krümel Trockeneis dazupacken - der nebelwallende Effekt ist super. Früher habe ich das gefrorene Kohlendioxid ja noch in der Uni bekommen. Aber heute? Im Internet habe ich dafür den Shop Trockeneis-direkt.de aufgetan. Die liefern mir das -20 Grad kalte Zeug in Pelletform direkt ins Haus. Da das Gas auch aus dem zugeklebten Styropor-Transportbehälter hinausdiffundieren kann, berechnet die Firma gern, wie viele Kilos man kaufen muss, damit am Tag des Einsatzes noch ausreichend Trockeneis übrig ist.

Ach ja, ich bin echt ein Couch Potato. Ich gucke gerne Filme. Deswegen schaue ich auch regelmäßig beim Quotenmeter vorbei. Das Onlinemagazin bringt jeden Tag aufs Neue die aktuellen Quoten und News aus der bunten Fernsehwelt. Vor allem die News finde ich hochgradig interessant. Endlich erfährt man einmal, was so hinter den Kulissen los ist. Als Kinofreund schaue ich auch regelmäßig bei den Apple Trailern vorbei. Hier finden sich englische Trailer zu allen wichtigen neuen Kinofilmen. So weiß ich schon, ob es sich lohnt, ins Kino zu gehen, wenn die Streifen Wochen später in Deutschland aufschlagen. Cool ist vor allem, dass die Trailer eine HD-Auflösung bis zu 1080p aufweisen. Da rockt die Bude. "Nachts im Museum 2" ist hier auch schon zu sehen.

Spaß muss sein. Der Sündenrechner stellt dem Besucher ein paar knifflige und mitunter frivole Fragen zu seinem bisherigen Leben. Ziel ist es herauszufinden, wie viel Euro der Besucher bezahlen müsste, um sich von allen seinen bisherigen Sünden freizukaufen. Ich komme auf 1.300 Euro, wer bietet mehr? Cool ist auch die Seite I Invade New York. Ein Künstler fertigt recht große Fliesen mit einem Space-Invader-Logo an und klebt sie dann in verschiedenen Städten einfach an Brücken und Hausfassaden. Die Fotos der Aktionen lassen sich im Web ansehen.

Eine Glosse von Carsten Scheibe, Typemania


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