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Überraschendes Ergebnis: Stiftung Warentest prüft Laptops - und klassische Notebooks schmieren ab

Beim Notebook-Kauf verzweifelt man als Kunde schnell an der schier gigantischen Auswahl. Stiftung Warentest hat 18 Geräte getestet und zeigt: Die leichten Ultrabooks sind meist besser.

Eine Frau sitzt frustriert vor ihrem alten, dicken Notebook

Klassische, dicke Notebooks haben eigentlich ausgedient, zeigt der aktuelle Test der Stiftung Warentest

Verwirrende Typenbezeichnungen, unübersichtliche Feature-Listen, technische Überdosis: Wohl kaum ein Technik-Produkt ist für Normalkunden so schwer zu vergleichen wie . Stiftung Warentest hat sich des Problems angenommen und 18 Geräte unterschiedlicher Klassen gegeneinander antreten lassen - mit spannendem Ergebnis.

Im Testfeld fanden sich klassische Notebooks, Ultrabooks, die Laufwerke und Anschlüsse einem leichten Gehäuse opfern, sowie sogenannte Convertibles, die sich durch Umklappen des Displays zum Tablet umwandeln. Bis auf zwei Apple-Geräte liefen alle Notebooks mit . Das Ergebnis lässt die klassischen Notebooks ziemlich alt aussehen: Während alle anderen Laptops "gut" wegkamen, schaffte das nur eines von fünf klassischen Notebooks - trotz formal besserer Ausstattung.

Nicht benotet wurden Verarbeitung und Design, bei denen vor allem die teureren Geräte punkten können.

Erster Platz für den Super-Akku

Der klare Testsieger ist ein . Das HP Envy 13 bringt gerade mal 1,3 Kilo auf die Waage, kann aber technisch trotzdem voll überzeugen. Es ist leistungsstark, wenn auch nicht das schnellste Notebook im Test. Auch bei der Handhabung und der Vielseitig erreicht es gute Noten. Der stärkste Punkt ist aber der Akku: Satte 11,5 Stunden konnten die Tester auf dem Envy Videos schauen. Der zweitbeste Wert im Test. Wenn es mit zwei Stunden nicht relativ lange laden würde, hätte HP wohl die perfekte Note geschafft. In der Gesamtwertung reicht das tolle Paket für eine "gute" Wertung (1,8). Und das beim günstigen Preis ab 840 Euro.

Das Macbook auf dem Treppchen

Mit seinem Pro in 15 Zoll landet Apple auf dem zweiten Platz. Das liegt vor allem an der Handhabung, die Warentest wegen der fehlenden Betriebsanleitung als mäßig bewertet. In allen anderen Hinsichten kann das Mabook Pro aber überzeugen: Vor allem die mit über 10 Stunden extrem lange Akkulaufzeit brachte Punkte. Weil es zudem in nur 1,5 Stunden voll geladen ist, hat es hier sogar eine bessere Note als der länger laufende Testsieger. Die Gesamtnote ist "gut" (1,9). Mit seiner berührungsempfindlichen Steuerungsleiste "Touch Bar" hat das Macbook Pro zudem ein starkes Alleinstellungsmerkmal, das keinen Einfluss auf die Note hatte. Der Preis allerdings happig: Ab 2300 Euro ist das getestete Modell zu bekommen. 

Nur ein "gutes" Notebook

Das ProBook 450 G4 schaffte als einziges Notebook eine "gute" Wertung von 2,0 - und das nur wegen seines Akkus. Während alle Notebooks in Bezug auf die Leistung vorpreschten, ging den Konkurrenten deutlich schneller die Puste aus, obwohl die Gehäuse dicker sind als bei den Ultrabooks. Das HP schaffte wie die leichten Ultrabooks knappe 8 Stunden, zudem lädt es mit 1,5 Stunden recht flott. Einziges Manko ist das nur durchschnittliche Display. Der Preis: ab 840 Euro.

Medion punktet beim Preis

Das günstigste Gerät im Test muss sich vor der Konkurrenz nicht verstecken: Mit dem Akoya S3409 landet Medion zwar auf dem siebten Platz, kann mit seiner "guten" Gesamtnote aber sogar Apples Macbook Pro mit 13 Zoll abhängen - und das zu einem Preis von gerade mal 600 Euro. In nahezu allen Bereichen kann es gut abschneiden, die Akkuleistung ist mit 6 Stunden zwar geringer als beim Testsieger, aber immer noch in Ordnung. Nur bei der mitgelieferten Software-Ausstattung schwächelt Medion. Ein klarer Preis-Leistungssieger.

Klappbar und trotzdem flott

Bei den als separate Kategorie geführten Convertibles liegt das Asus ZenBook Flip ganz vorne. Wie die anderen Rechner dieser Gruppe lässt es sich vom Notebook-Modus durch Umklappen des Display auch zum Tablet umbauen. Trotzdem ist das Zenbook sehr schnell. Handhabung und Display überzeugen genauso wie die Nutzung als Tablet. Besonders gut ist auch hier die mit 8,5 Stunden recht lange Akkulaufzeit. Für ein Tablet ist es mit 1,3 Kilo allerdings recht schwer. Die Gesamtwertung ist trotzdem "gut" (1,8). Der Preis: ab 830 Euro.

Den vollständigen Test finden Sie gegen Gebühr unter https://www.test.de/notebooks.

mma

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