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TESTS: Desktop-Spielereien

Programm: DreamRender R100

System: Windows 98/ME/2000

Autor: Imagine Technologies Ltd

Preis/Sprache: £21/Englisch

Dateigröße: 2.000 kb

Wer nach neuen Gimmicks für seinen PC-Desktop sucht, sollte den DreamRender ausprobieren. Das innovative Programm erlaubt es, statt der typischen Tapete auch Videos, Animationen, Slideshows und Live-Cam-Übertragungen auf dem Windows-Desktop abzuspielen. Selbst auf langsameren Systemen kommt das Programm bereits ganz gut auf Touren.

Ist der DreamRender installiert, kommt Bewegung auf den Schirm. Das Programm animiert den Desktop. Und kennt dabei mehrere interessante Tricks, die allerdings eine installierte 3D-Grafikkarte benötigen. So ist es möglich, bei bestehender Internet-Verbindung die Adresse einer WebCam anzugeben. Wer schon immer einmal rund um die Uhr das Loch Ness überwachen wollte, bekommt mit der passenden WebCam jetzt Gelegenheit dazu. Alternativ dazu kommen Videos in den Formaten AVI oder MPEG zum Einsatz, die auf Desktop-Größe aufgeblasen werden. Auch die klassischen Texturen bleiben im Dienst. Sie können hier allerdings passend zu einer gerade gespielten Jukebox-Musik automatisch verändert werden. Sehenswert ist dabei der schnelle Ritt durch die Farbpaletten im Takt der Musik. Das Wechseln der Muster funktioniert auch ohne Textur. In diesem Fall denkt sich der Computer selbst einige bunte Animationen aus, die über den Bildschirm wabern.

Auch eigene Diashow möglich

Gelungen ist die Vielseitigkeit des Programms. So kann der Anwender auch seine Lieblingsbilder in Form einer selbstablaufenden Slideshow auf den Bildschirm holen. Den zeitlichen Abstand zwischen den Bildern gibt der Zuschauer selbst vor. Einzelne Bilder lassen sich auch auf einen Würfel kleben, der passend zum Takt einer Musik über den Desktop rollt. Bleibt abschließend noch der Tunnelmodus. Dieses Modul erlaubt es, die Innenwände eines Tunnels mit beliebigen Texturen zu versehen. Anschließend wird der Zuschauer zu einer animierten Rodelfahrt durch den engen Tunnel geschickt. Im Advanced-Modus erscheinen alle Fenster der Windows-Programme leicht transparent, sodass die Show auf dem Desktop durchscheint und auch bei der Arbeit weiterverfolgt werden kann.

Der Software liegen bereits zahlreiche Mustereinstellungen bei, die sich samt und sonders umfassend konfigurieren lassen. Die Testversion arbeitet 21 Tage lang ohne Einschränkungen. Vorsicht: Das Programm funktioniert nicht unter Windows 95 und Windows NT.

Carsten Scheibe