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TESTS: Welche Schrift nehm ich?

Wenn es darum geht, Schriften zu sichten und zu katalogisieren, führt kein Weg an der preisgekrönten Shareware »MyFonts« vorbei. Die neue Version fasst nun noch mehr Funktionen auf kleinstem Raum zusammen.

Nach dem Start liest »MyFonts« das Schriftenverzeichnis

Programm: Welche Schrift nehm ich?

System: Windows 95

Autor: UniTech

Preis/Sprache: 35 US-Dollar / englisch

Dateigröße: 660 KB

Wenn es darum geht, Schriften zu sichten und zu katalogisieren, führt kein Weg an der preisgekrönten Shareware »MyFonts« vorbei. Die neue Version fasst nun noch mehr Funktionen auf kleinstem Raum zusammen.

Nach dem Start liest »MyFonts« das Schriftenverzeichnis von Windows aus und generiert eine Übersicht sämtlicher Fonts im Truetypeund Postscript-Format. Passend zu einer markierten Schriftart wird ein Mustertext oder ein ABC eingeblendet. Dabei ist es möglich, die Punktgröße der Darstellung zu ändern oder Attribute wie »fett« oder »kursiv« zu setzen. So ist es ein Leichtes, die passende Schrift zu einem geplanten Gestaltungsvorhaben zu finden. Praktischerweise ist diese Shareware auch dazu in der Lage, Schriften anzuzeigen, die noch nicht in Windows eingebunden sind. Liegt etwa eine CD-ROM mit neuen Fonts vor, so lassen sich diese einzeln begutachten und nur bei Gefallen per Doppelklick in Windows einbinden.

Um einen besseren Überblick über den eigenen Schriftenbestand zu haben, lohnt es sich, Kataloge auszudrucken. Das Programm übernimmt alle oder nur selektierte Fonts in eine Auswahlliste, die zu einem Katalog zusammengefasst wird. »MyFonts« bietet verschiedene Musterlayouts für den Ausdruck an. Wer möchte, druckt nur eine formatierte Namenszeile pro Font aus. Es ist aber auch möglich, für jede Schrift eine eigene Seite zu reservieren. Neu ist in der aktuellen Version, dass sich die Listen auch in Farbe ausgeben lassen.

Ein echtes Highlight sind die so genannten FontPacks. Wo liegt denn überhaupt der Sinn darin, mehrere Dutzend Schriften in den Arbeitsspeicher zu laden, wenn doch eigentlich nur ein paar wenige im PC-Alltag benötigt werden. Die Shareware schnürt deswegen mehrere Fonts zu FontPacks zusammen. Diese Packs werden nur dann aus der Shell heraus in den Arbeitsspeicher kopiert, wenn sie wirklich benötigt werden.

Ein neu hinzugekommener Schriftenvergleich und eine Buttonleiste zum Schnellstart von weiteren Programmen runden die neue Version des Schriftenprogramms ab.

Carsten Scheibe

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